Prendre des cours de violoncelle avec
Friedwart Wolman
Cello, Kammermusik und Arrangement für Klassik
Friedwart ist ein junger, motivierter Lehrer mit viel Erfahrung in der Kammermusik und im Orchester.
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Prix
10 leçons de 45 min.: CHF 930
Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.
Lieu
Nidfeldstrasse 1
6010 Kriens
Instrument
Violoncelle
Style musical
Baroque, classique et romantisme
Niveau
Débutant, Avancé et Professionnel
Langue
Allemand et anglais
Âge
Friedwart Wolman enseigne aux élèves à partir de 5 ans
Je te l'amène
Spielen in Gruppen und Orchester, Solorepertoire, Technik auf dem Cello, Bogenführung, Klangbildung, Verständnis der Noten, Harmonisches Verständnis, Übetechniken, Vorbereitung Aufnahmeprüfung
Formation
Berufsfachschule für Musik - Dinkelsbühl
Staatlich geprüfter Chor- und Ensembleleiter mit pädagogischer Zusatzprüfung
Hauptfachleherin: Verena Sennekamp
Hochschule für Musik - Luzern
Bachelor of Arts im Fach Violoncello
Hauptfachlehrer: Erik Borgir
Hochschule für Musik - Luzern
Master of Arts Performance im Fach Violoncello
Hauptfachlehrer: Joel Marosi, Ditta Rohmann
Aktuell:
Hochschule für Musik - Luzern
Master of Arts in Musikpädagogik
Haupfachlehrerin: Ditta Rohmann
Projets
Sinfonisches Orchester Schweiz, Tonewood Celloensemble, weitere Kammermusik Formationen von Trio bis Quartett
Je t'apporte volontiers des morceaux / oeuvres de ces artistes / compositeurs que j'apprécie
Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ von Schubert, Bach Suiten et «Der Schwan» von Saint-Saëns
Interview avec Friedwart Wolman
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Als Jugendlicher habe ich mir sehr oft die Aufnahme von Elgars Cellokonzert angeschaut, gespielt von Sol Gabetta. Das war sehr inspirierend für mich.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Eine gute Technik, um einen schönen Klang zu produzieren, präzise zu arbeiten und dabei steht der Spass und die gute Laune immer im Vordergrund.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Meine erste Cellostunde hatte ich bei meiner grossen Schwester. Meine Eltern meinten, ich sei noch zu klein für die Musikschule, aber ich wollte unbedingt schon Cello spielen, also habe ich meine Schwester überredet mich zu unterrichten.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Da ich nicht komponiere, sondern nur arrangiere, werde ich zu diesem Prozess etwas schreiben. Arrangieren beginnt mit einer Recherche zum Stück, was an Noten und Arrangements bereits vorhanden ist. Dann wird ein Konzept gemacht zur Besetzung und Stimmenverteilung. Anschliessend beginnt dann die Arbeit der Notation. Jede Note muss aufs Papier gebracht werden. Wenn möglich wird das Stück dann einmal mit Kollegen vom Blatt gespielt, um Fehler zu finden, zu korrigieren und um Artikulationen noch klarer zu machen.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele auf meinem Cello, welches in den sechziger Jahren in Italien gebaut wurde. Ich habe es zufällig bei meinem Geigenbauer gefunden.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Geduld ist mein grösster Freund beim Üben. Ohne Geduld hätte ich vielleicht sogar das Cellospiel längst aufgegeben.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mein Cello ist sehr gross. Es ist deutlich breiter als viele andere Celli und hat auch einen längeren Abstand von Sattel zu Steg. Dadurch hat das Cello einen sehr satten Klang. Seine Grösse fordert mich auch heraus, aber zum Glück habe ich recht grosse Hände.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Beim Unterrichten ist mir sehr wichtig, dass man Spass am Musizieren hat. Das bedeutet nicht, dass immer alles lustig sein muss, aber ich bin überzeugt, dass man auch mit Freude und Spass sehr konzentriert und effizient arbeiten kann.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Meine Stunden beginnen immer mit einer Aufwärmphase, das ist meistens eine Tonleiter oder andere technische Übungen. Die mache ich für ein gutes Körpergefühl und um in Verbindung mit dem Instrument und dem Klang zu kommen. Der weitere Verlauf ist immer unterschiedlich, je nachdem, welches Stück gerade gelernt wird.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Mit Kindern wird sehr viel ausprobiert und Spiele gespielt. Beim Ausprobieren entdeckt man am ehesten die Tricks, wie das Cello am besten funktioniert. In Spielen sind dann meistens Technikübungen versteckt, so kann man während dem Spielen z.B. Dynamik oder besondere Rhythmen üben etc.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
In meiner Jugend spielte ich jahrelang in einem Celloensemble. Dort haben wir das Adagio for Strings von Samuel Barber gespielt. Dies war in jedem Konzert ein besonderes Erlebnis, denn dieses ruhige Stück bewegte sowohl das Publikum, wie auch uns Musizierende. Das war deutlich spürbar.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Im Jugendorchester spielten wir einmal ein Open-Air-Konzert vor 2000 Menschen. Die schönste Bühne jedoch, auf der ich bisher gespielt habe, ist das KKL in Luzern.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Am liebsten würde ich mal mit Jean-Guihen Queyras ein Projekt spielen. Er hat solch einen feinen und schönen Klang, da kann man sich einiges abschauen.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Die Platte von Sol Gabetta, auf der sie das Elgar Cellokonzert spielt, wäre meine Wahl. Diese habe ich schon in der Kindheit hoch und runter gehört und könnte sie sicherlich noch ein paarmal mehr hören.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Mein Traum wäre es mal in der Elbphilharmonie in Hamburg zu spielen. Ich bin einfach beeindruckt von dem Gebäude, dem Saal und der Idee, welche dahinter steht.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Zum Ausgleich zur Musik fahre ich leidenschaftlich gern Rennrad. Das macht den Kopf frei und lässt einen für ein paar Stunden den Alltag vergessen.