Prendre des cours de violoncelle avec

Idil Dogan

Cello von klassisch bis modern

Idil ist eine leidenschaftliche Cellistin und Lehrerin in Basel und Luzern. Sie ist eine aktive Konzertmusikerin und tritt in diversen Ensembles in der Kammermusik, in Orchestern und als Solistin auf.

Idil Dogan propose également un téléenseignement.

Comment téléenseignement fonctionne-t-il pour nous?

Prix

10 leçons de 45 min.: CHF 840

Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.

portrait de Idil Dogan

Lieu

Dornacherstrasse 54
4053 Basel

Leonhardstrasse 6
4051 Basel

Arsenalstrasse 28a
6010 Kriens

Instrument

Violoncelle

Style musical

Classique, romantisme, baroque, impressionisme , musique contemporaine, pop, rock et jazz

Niveau

Débutant, Avancé et Professionnel

Lanuge

Anglais, allemand, portugais et turc

Âge

Idil Dogan enseigne aux adultes et aux enfants à partir de 5 ans

Interview avec Idil Dogan

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Ich habe verschiedene musikalische Einflüsse, aber ich erinnere mich, dass für mich als Kind eine grosse Inspiration eine Aufnahme von Jacqueline Du Pré war, auf der sie das Elgar-Konzert spielte, das mich besonders berührte. Ich bewunderte die warmen Farben ihres Klangs und ihre wilde Energie, während sie mit einem ganzen Orchester spielte. Das war eine meiner grössten Inspirationen, Cello zu lernen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Meiner Meinung nach hat jede Lehrperson etwas Einzigartiges und Besonderes zu bieten. Auch der*die ideale Lehrer*in variiert je nach Schüler*in, da jede*r seinen*ihren eigenen Musikgeschmack, seine*ihre Interessen und auch pädagogischen Bedürfnisse hat.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich war schon neugierig auf das Cello, als ich es zum ersten Mal in einer Musikschule in Portugal gesehen hatte. Die Form dieses Instruments liess es wie etwas aus einem Feen-Märchen aussehen. Als ich das Cello zum ersten Mal spielte, fühlte es sich sehr natürlich und angenehm an, als ob ich das Instrument umarmen würde. Sein warmer Klang und seine tiefen Töne faszinierten mich. Nach dieser ersten Erfahrung begann ich, an dieser Musikschule Unterricht zu nehmen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele auf dem Meistercello von Jules Merciolle, das 1912 in Paris gebaut wurde und das mir die Pirolo-Stiftung seit 2019 leiht. Es ist ein wunderbares Instrument mit einer mehr als hundertjährigen Geschichte, das einen warmen und gleichzeitig kraftvollen Klang hat.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich würde sagen, Kreativität. Ich denke, um sich beim Üben nicht zu langweilen, muss man neue Elemente einführen, auch das macht das Üben effizienter. Zum Beispiel kann man selbst beim Üben einer einfachen Tonleiter neue Rhythmen, Bogenstriche, Artikulationen und Fingersätze einführen. Dadurch wird die Übung auch anspruchsvoller und fesselnder.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es ist das Instrument, das der menschlichen Stimme am nächsten kommt und ich denke, es spricht die Seele an. Ausserdem ist sie sehr vielseitig und kann verschiedene Charakteren und Töne darstellen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Gesundes Spielen steht an erster Stelle, aber auch die Freude am Musizieren ist sehr wichtig, um eine gute Beziehung zum Cello zu entwickeln. Ausserdem gehe ich auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Schüler*innen ein, je nach ihren persönlichen Zielen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Es hängt von den individuellen Zielen, Bedürfnissen und Interessen der einzelnen Schüler*innen ab, aber eine übliche Unterrichtsstunde würde etwa so aussehen:

Wir beginnen mit einem gemeinsamen Aufwärmen und gehen einige Übungen durch, damit die Verbindung zum Instrument hergestellt wird. Nach den Technikübungen gehen wir zu unseren Stücken und dem, was wir zu Hause geübt haben. Wir gehen die Schwierigkeiten durch, die aufgetreten sind, und arbeiten daran. Manchmal lernen wir während des Unterrichts gemeinsam neue Stücke, was sehr gut ist, um das Notenlesen zu trainieren oder einfach gemeinsam zu improvisieren, um Spass am Spielen zu haben. Ich begleite meine Schüler*innen gerne bei den Stücken.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich finde, dass Kinder das Gelernte schneller aufnehmen, wenn der Unterricht lustig und unterhaltsam ist. Aus diesem Grund mache ich Spiele, verwende Farben für die Partituren während des Unterrichts und lehre gleichzeitig alle Grundlagen des Cellospiels.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Meine erste grosse Erfahrung war, als ich 16 Jahre alt war und als Solistin mit einem Sinfonieorchester auftrat. Das war sehr aufregend und ein wichtiger Schritt für mich als Musikerin.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich glaube, das Bukarester Athenäum war die grösste Bühne, auf der ich je aufgetreten bin. Die Grösse, die Eleganz und die Geschichte dieses Ortes sind unglaublich.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mit Martha Argerich, weil sie eine der grössten lebenden Pianistinnen ist und eine unglaubliche Energie und Sensibilität für Musik hat.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?
"Ella & Louis" von Ella Fitzgerald und Louis Armstrong, weil mir dieses Album immer Freude und Liebe bringt, wenn ich es höre.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich spiele sehr gerne auf kleineren Bühnen, weil ich das Gefühl habe, dass ich dort eine intimere Verbindung zum Publikum aufbauen kann. Aber auch eine grosse Bühne hat ihre Momente. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, vor Hunderten von Menschen aufzutreten und kann von nichts anderem übertroffen werden.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Freunde, meine Familie und die Natur. Ich bin in Portugal aufgewachsen und die Sonne und das Meer haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Wann immer ich kann, gehe ich in die Natur und mache gerne Wanderungen.