Prendre des cours de guitare électrique et synthétiseur avec

Jeremy Dunant

E-Gitarre, Modular-Synthesizer und Live-Electronics

Jeremy ist ein Jazz- und Elektronikmusiker aus Genf, der schweizweit in verschiedenen Formationen auftritt.

Prix

10 leçons de 45 min.: CHF 840

Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 84. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.

Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.

portrait de Jeremy Dunant

Lieu

Sulgenrain 24
3007 Bern

Daxelhoferstrasse
3012 Bern

Rue des Alpes 10
1201 Genève

Jeremy Dunant propose également un téléenseignement.

Comment téléenseignement fonctionne-t-il pour nous?

Instrument

Guitare électrique et synthétiseur

Style musical

Jazz, blues et pop

Niveau

Débutant et Avancé

Langue

Allemand, anglais et français

Âge

Jeremy Dunant enseigne aux enseignant•e•s à partir de 6 ans

Interview avec Jeremy Dunant

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?

Bei der Gitarre würde ich Wes Montgomery nennen. Er ist ein Gigant des melodischen Spiels. Der Blues ist ein wichtiger Bestandteil seines Spiels. Mir liegt der Blues sehr am Herzen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?

Gitarre mit Gefühl und Emotion spielen. Ich finde es wichtig, an das zu glauben, was man spielt, und nicht einfach nur mechanisch die Bewegungen auszuführen, die einen Klang erzeugen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?

Als Kind nahm ich Schlagzeugunterricht und spielte in der örtlichen Blaskapelle. Mit 15 brachte ich mir selbst das Gitarre spielen bei. Ich spielte in einer Rockband und wusste, dass Musik ein wichtiger Teil meines Lebens sein würde. Mit 18 Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für Jazz und erkannte, dass ich mein Gitarrenspiel auf das nächste Level bringen musste. Deshalb ging ich ans Konservatorium und später an die Hochschule der Künste in Bern.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?

Ich habe mit verschiedenen Methoden experimentiert. Ich habe aber gelernt, dass es wichtig ist, nicht zu viele verschiedene Ideen miteinander zu vermischen. Ich versuche, den Kern einer Idee zu identifizieren und durch Variationen und Transformationen so viel wie möglich daraus zu machen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?

Ich spiele eine Gibson ES-335TD. Diese Gitarre kann so viele verschiedene Klänge erzeugen und ist für fast jeden Kontext geeignet. Mein Lieblingssynthesizer ist der Moog Matriarch, den liebe ich wegen seines warmen analogen Klangs und er bietet ein grossartiges haptisches Erlebnis.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?

Geduld und Nachsicht. Die Phasen, in denen ich die grössten Fortschritte mache, sind die, in denen ich mich nicht auf alles konzentriere, was ich noch lernen muss, oder darauf, was andere können, sondern, wenn ich im gegenwärtigen Moment Musik mache.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?

Die Gitarre ist einzigartig, weil sie irgendwo zwischen einem harmonischen Instrument wie dem Klavier und einem melodischen Instrument wie dem Saxophon liegt. Sie vereint das Beste aus beiden Welten: Sie kann Akkorde zur Begleitung spielen und ist beim Spielen von Melodien äusserst ausdrucksstark.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?

Mir ist wichtig, dass sich die lernende Person wohl fühlt. Ich war selbst auch mal nervös vor dem Unterricht, z.B. wenn ich nicht viel hatte üben können. Es sollte Spass machen und ein sicherer Raum sein, um als Musiker zu wachsen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?

Ich nehme mir zu Beginn gerne ein paar Minuten Zeit, um mit der lernenden Person über etwas anderes als Musik zu sprechen. Dann frage ich nach den Wünschen für die Stunde. Anschliessend machen wir eine Aufwärmübung. Im Allgemeinen besteht die Stunde zur Hälfte aus technischen Übungen und zur anderen Hälfte aus dem Erlernen und Spielen des Stücks, an dem wir gerade arbeiten. Die letzten 15 Minuten der Stunde sollten dem gemeinsamen Musizieren gewidmet sein, ohne zu sehr an das bisher Geübte zu denken.

Wie gehst du bei Kindern vor?

Bei Kindern liegt der Fokus weniger auf technischen Übungen, sondern mehr auf einfachen musikalische Spiele und dem Erlernen von Liedern nach Wahl. So können wir so schnell wie möglich mit dem Musizieren beginnen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?

Es ist schwer zu sagen, was mein schönstes Erlebnis war. Vor Kurzem spielte ich jedoch ein Trio-Konzert mit dem Trompeter Byron Wallen und dem Gitarristen Maurice Ruf, für das wir kaum geprobt hatten. In so einer kleinen Formation zu spielen, war nicht einfach, da man viel Verantwortung trägt, alles zusammenzuhalten. Es war eine tolle Erfahrung, weil ich das Gefühl hatte, dass wir uns alle aufeinander verlassen konnten falls jemand einen Fehler machte, und ich habe das Konzert letztendlich sehr genossen.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?

Ich habe bisher nur in Bars und Clubs gespielt. Es hat mir sehr viel Spass gemacht, im Prozess in Bern aufzutreten.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?

Ich würde gerne Eliott Knuets, einen jungen Gitarristen aus Belgien, kennenlernen und mit ihm spielen. Er ist unglaublich talentiert und eine grosse Inspiration für mich.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?

Ich würde Pacific (1978) sagen, damit sich mein Aufenthalt auf der einsamen Insel wie ein Sommerurlaub anfühlt.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?

Es wäre ein Traum, beim AMR Jazz Festival zu spielen, da dort meine Jazzausbildung begann und es mir sehr viel bedeuten würde.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?

Neben der Musik bin ich ein leidenschaftlicher Fotograf. Ich geniesse es, mich mit meinen Lieblingsmedien zu beschäftigen, seien es Filme, Anime, Videospiele oder Musik. Mir ist noch wichtig, Zeit mit meinen Lieben zu verbringen.