Prendre des cours de piano, guitare, songwriting et production musicale avec
Michael Dolmetsch
Klavier für Pop und Rock sowie Producing in Männedorf
Michael ist ein leidenschaftlicher Bühnen- und Studiomusiker und hat auf unzähligen Album-Produktionen als Keyboarder und Produzent mitgewirkt. Ausserdem betreibt er ein eigenes Tonstudio. Er gibt neben Klavier auch Hammond, Gitarre, Songwriting, Arranging und Producing Unterricht
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Prix
10 leçons de 45 min.: CHF 990
Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 99. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.
Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.
Lieu
Mittelwiesstr.
8708 Männedorf
Michael Dolmetsch propose également un téléenseignement.
Instrument
Piano, guitare, songwriting et production musicale
Style musical
Pop, rock, blues, soul et gospel
Niveau
Débutant, Avancé et Professionnel
Langue
Allemand et anglais
Âge
Michael Dolmetsch enseigne aux élèves à partir de 12 ans
Je te l'amène
Formation
12 Jahre klassischer Klavierunterricht bei Renée Zuppinger.
Gehörbildungskurse am Konservatorium Zürich.
1 Jahr an der Jazzschule Bern bei Silvano Bazan
Projets
Richard Koechli,
Walter Baumgartner,
Mosaiq,
Cathryn Lehmann,
Bohnen Im Urlaub,
Frühere Bands: Philipp Fankhauser, Bo Katzman, Nubya, Yvonne Moore, Florian Ast und mehr
Je t'apporte volontiers des morceaux / oeuvres de ces artistes / compositeurs que j'apprécie
The Beatles, Prince, Randy Newman, Billy Joel, Taylor Swift, Ed Sheeran, Ludovico Einaudi, Erik Satie, Hans Zimmer et Jazz Standards
Interview avec Michael Dolmetsch
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Ich mag auch Klassik und Jazz, bin aber mit Pop & Rock aufgewachsen und ein grosser Fan des guten Songwritings. Vor allem deshalb verehre ich grosse Songschreiber wie die Beatles oder Randy Newman. Aber auch aktuelle Singer/Songwriter wie John Mayer, Amos Lee oder Bros. Landreth. Bei meinem Hauptinstrument liebe ich hingegen eher bluesige Pianisten wie Dr. John, Billy Preston oder Ray Charles.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich kann dir zusätzlich zum Notenlesen beibringen, wie man Lieder selber heraushören kann, wie man sie einfach harmonisieren und aufschreiben kann, quasi ein Song-Versteher werden. Natürlich auch Improvisation und Solieren.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Wir hatten immer ein Klavier zuhause. Mein Bruder und ich sind immer um das Klavier getanzt, wenn mein Vater seine Evergreens gespielt hat. Auch die Stereoanlage mit der elterlichen Plattensammlung war total wichtig und zentral, sodass völlig klar war, dass ich bereits mit 8 Jahren in den Klavierunterricht ging.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Entweder ich höre eine Melodie im Kopf, die ich dann sofort (lustigerweise meist mit der Gitarre) skizzenhaft aufnehme, oder ich spiele irgendwas auf dem Piano wodurch eine interessante Akkordfolge hängen bleibt. Beides ist dann Grundgerüst für die weitere Arbeit wie Aufbau, zusätzliche Teile, Texte, Arrangement.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Live vor allem Stage-Pianos und Hammond-Clones. Im Studio dann lieber richtiges Klavier oder Flügel, Orgel mit Leslie, Wurlitzer. Synthesizer habe ich früher viel eingesetzt, heute eher weniger; wenn, dann meist als Plug-ins beim Recorden.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Wenn ich einen Song üben musste, der mir persönlich sehr gefallen hat, war das immer die grösste Motivation für mich. Das ist zwar keine persönliche Eigenschaft, hat mir aber immer geholfen.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Zum Unterrichten habe ich im Moment ein tolles Steinway-Klavier. Ich überlege mir aber, es durch ein hochwertiges (auch akustisches) Yamaha-Klavier mit Midi-Ausgängen zu ersetzen, um die gute Tastatur auch für das Ansteuern von Plug-ins einsetzen zu können.
Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Zuoberst stehen die Anliegen der Schüler: Was wollen sie erreichen, was wollen sie spielen, was für Musik mögen sie. Der Unterricht sollte grundsätzlich Spass machen, aber auch natürlich sollten die jeweiligen Übungen auch ihren Zweck erfüllen. Ich versuche Sachen möglichst gut zu erklären.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Das ist je nach Schüler/in unterschiedlich. Ich unterrichte bereits seit 26 Jahren und finde meist schnell den richtigen Einstieg. Oft fange ich mit Spielen an, dann geht's an Details und vielleicht ein paar theoretische Hintergründe. Kann aber auch mal ganz anders ablaufen.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Hier steht Spass noch mehr im Vordergrund, aber ein paar nützliche Sachen möchte ich trotzdem verpacken, vor allem, wenn ich merke, dass die Kids am Instrument und generell an der Musik wirklich Freude haben.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Eine grossartige Erfahrung war eine Recording Session in den Parlor Studios in Nashville, zu der mich die Schweizer Country-Sängerin Doris Ackermann mitgenommen hat. Alle anderen Musiker waren extrem routinierte Nashville-Cracks, und es war ein Traum, mit ihnen auf Augenhöhe, konzentriert und doch sehr relaxed aufzunehmen. Vor allem war auch das Studio extrem gut vorbereitet, es gab keine Wartezeiten, und nach nur 1,5 Tagen waren alle 12 Songs aufgenommen. So eine Effizienz auf höchstem Niveau hatte ich zuvor nicht erlebt und das dient mir bis heute als Referenz für mein Studio.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Bin nicht mehr sicher; vermutlich am St. Gallen Open Air, da waren laut Veranstalter 30'000 Menschen bei schönstem Sommerwetter!
Mit welcher/welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mit Prince hätte ich gerne mal gejammt! Er war unglaublich inspiriert und kreativ auf vielen Instrumenten, a massive Talent!
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Für die Insel muss es ein abwechslungsreiches Doppelalbum sein, deshalb das Weisse Album «The Beatles». Grandiose Songs gibt es auch auf anderen Beatles-Alben, aber die Vielseitigkeit und Roheit auf dem Weissen Album inspirieren mich immer wieder.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich träume nicht vom Madison Square Garden oder sonst was Speziellem; wenn der Bühnensound gut, das Essen lecker und der Veranstalter nett ist, reicht mir das schon.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Frau, Familie, Freunde, etwas Sport, relaxen und das Leben geniessen!