Prendre des cours de piano, synthétiseur, orgue et percussion avec

Michael Mikolaschek

Workstation, Klavier, Kirchenorgel, Synthesizer und Percussion für Klassik, Jazz, Salsa und Latin

Michael ist ein virtuoser Pianist, Organist und Improvisator und hat viele Länder mit seiner Musik bereist. Da Michael der hauptamtliche Organist der Kirche Messen ist, besteht die Möglichkeit, in der Kirche Orgelunterricht zu erhalten.

Prix

10 leçons de 45 min.: CHF 930

Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.

portrait de Michael Mikolaschek

Lieu

Rufelstrasse 12
4553 Subingen

Instrument

Piano, synthétiseur, orgue et percussion

Style musical

Jazz, classique, salsa, latin et improvisation libre

Niveau

Débutant, Avancé et Professionnel

Lanuge

Allemand et anglais

Âge

Michael Mikolaschek enseigne aux enseignant•e•s à partir de 8 ans

Interview avec Michael Mikolaschek

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Gerd Dudek, der ein wunderbarer Saxofonist war und eine sehr intensive Tonsprache hatte. Ich durfte 11 Jahre mit ihm im Duo spielen. Außerdem Yehudi Menuhin, den ich als Dirigent erleben durfte.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Den leichten Zugang zur eigenen Musik und zur Improvisation, was oft zu „AHA“ – Erlebnissen führt und Begeisterung weckt.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Im Alter von 7 Jahren hatte ich eine Gehirnerschütterung, danach motorische Schwierigkeiten. Der Arzt meinte, Klavier spielen wäre eine gute Idee, um die Motorik zu fördern. So entdeckte ich meine Liebe und Begeisterung für das eigene Musik-machen.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Meist beginnt es mit kleinen musikalischen Impulsen, es können drei oder 4 Töne sein. Diese schreibe ich in Noten auf und improvisiere damit. Es braucht nichts Weltbewegendes sein, aber es entwickelt sich mit der Zeit ein Stück daraus - mit Akkorden und Rhythmen. Wichtig ist für mich, dass musikalische Magie entsteht.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele auf einem Kawai ES8-Digitalpiano, da es wunderschöne, stilistisch vielseitig einsetzbare Klaviersounds hat. Dazu eine Korg Kronos SE 73 Workstation. Die ES-Version hat zusätzlich wunderbare Orchestersounds von Kurt Ader, für mich die beste Workstation! Als Solo-Synthesizer und für experimentelle Sounds nutze ich einen Nord Lead A1, er hat sehr gute, eigenständige und frische Klänge, die Arpeggien sind toll. Außerdem ist er sehr übersichtlich aufgebaut, so dass ich schnell zu guten Klangergebnissen komme. Das Alles ist über MIDI miteinander verbunden – ich kann also alle drei Instrumente über eine Tastatur spielen, wenn ich es will. In meinem Studio nutze ich Neumann KH80 Nahfeldmonitore, die einen sehr durchsichtigen, klaren und warmen Klang erzeugen. Als Kopfhörer setze ich einen Beyerdynamik DT 1990 pro ein; er macht auch noch kleinste Nuancen im Klangbild hörbar.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Meine Begeisterung, neue Klänge zu finden und meine Musikalität damit immer weiter zu entwickeln.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Das Klavier hat einen sehr großen Ton-Umfang und durch die Anschlagsdynamik große Ausdrucksmöglichkeiten. Man kann es prima zum Begleiten von Sängern und Solisten nutzen, zusammen mit den Synthesizern tolle Solo-Performances gestalten.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Die Freude am Musizieren soll geweckt werden, damit Vertrauen in die eigene Musikalität entsteht.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Am wichtigsten ist für mich die musikalische Horizont-Erweiterung. Dabei gehe ich intuitiv vor. Wir fangen bei etwas an, das der Schüler/die Schülerin gerne spielt. Dann bringe ich etwas Neues ein; ein neues Stück, eine spannende Harmonie-Folge oder die Idee für einen neuen Song. Es kann auch ein spezieller klang von Workstation oder Synthesizer sein, der einfach zu einer neuen Idee inspiriert. Dabei darf es gerne Kontraste geben, so wie es in der Film-Musik oft der Fall ist. Oft bringe ich die Schüler mit neuen Stilen in Kontakt – diese vermittle ich auf leichte Art. Auch hierbei entsteht Vertrauen und das Gefühl, einen Zugang zu bekommen. Die Erkenntnis: „Es ist keine Hexerei: ich kann das auch!“

Wie gehst du bei Kindern vor?
Wichtig ist, sich in einer lockeren Atmosphäre am Instrument kennenzulernen. Darin habe ich viel Erfahrung! Wichtig ist für mich, dass das Kind mit meiner Hilfe entdeckt: „Hey! Ich kann ja was!“

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker*in? 
Das tollste Erlebnis war zweifellos die Tournee mit dem Dortmunder Sinfonie-Orchester durch Australien. Wir fuhren mit über 110 Musikern und Tour-Management 3 Wochen lang quer durch das Land und gaben 6 Konzerte, unter Anderem in Melbourne, Brisbane und Newcastle. Am eindrücklichsten war ohne Zweifel das Abschlusskonzert in der Sydney Opera Hall vor 4000 Menschen – auch die tägliche Überfahrt zu den Proben mit dem Tragflügelboot mit Blick auf die Harbour Bridge und das Opernhaus war gigantisch!!

https://www.sydneyoperahouse.com/

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die „Sydney Opera Hall“ in Australien, hier haben wir vor 4000 Menschen gespielt.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Sehr gerne würde ich einmal mit dem Salsa- und Jazzpianisten Eddie Palmieri spielen. Er verkörpert für mich wie kein Anderer die Verbindung von Salsa und Jazz. Seine Musik ist innovativ und überraschend: das mag ich.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde die Platte „Spheres“ von Keith Jarrett mitnehmen, die er 1976 aufgenommen hat. Hier improvisiert er auf der „Dreifaltigkeitsorgel“ in der Benediktiner-Abtei Ottobeuren (D), es kamen Klänge heraus, die man eher nicht von dem berühmten Jazz-Pianisten erwartet. Diese Platte hat mich zum Orgel spielen gebracht, und ich habe selbst ein von ihm inspiriertes Stück für Orgel komponiert und danach viele Konzerte in Kirchen gegeben.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Carnegie Hall – New York, dort würde ich gerne einmal spielen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
reisen, wandern, gut Essen, lesen, joggen