Prendre des cours de chant avec

Nuria Thie

Gesang für Jazz, Pop, Country und Folk

Nuria Thie ist eine ausgebildete Jazzsängerin, die vor ein paar Jahren ihre Liebe für Country und Folk entdeckte und nun auch ihre eigenen Songs schreibt.

Prix

10 leçons de 45 min.: CHF 840

Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.

portrait de Nuria Thie

Lieu

Birmensdorferstrasse 171
8003 Zürich

Instrument

Chant

Style musical

Pop, folk, comédie musicale, jazz et country

Niveau

Débutant et Avancé

Lanuge

Allemand et anglais

Âge

Nuria Thie enseigne aux enseignant•e•s à partir de 8 ans

Interview avec Nuria Thie

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Ich habe nicht nur eine grosse Liebe. Zum einen sind es die Jazz-Damen der 30er-Jahre, wie unter anderen Dinah Washington, Billie Holiday und Nancy Wilson, die mich seit vielen Jahren begleiten und mich bis heute mit ihren Geschichten berühren. Zum anderen sind es vor allem Künstler aus der amerikanischen Folk- und Countrywelt wie Johnny Cash, Dolly Parton, Gillian Welch, Ashley Monroe, die Dixie Chicks, Lera Lynn, Del Barber und Miranda Lambert, die mich grösstenteils durch ihre Ehrlichkeit, ihre einzigartigen Stimmen und ihre authentischen Texte in den Bann gezogen haben. Natürlich gingen sowohl die Popmusik der 90er und 2000er Jahre, als auch das klassische Liedergut nicht spurlos an mir vorbei. Ich habe früher den klassischen Gesangs-Unterricht besucht und später immer wieder Musical- und Popsongs interpretiert.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich kann dich dabei unterstützen, auf deine eigene Art und Weise das Publikum zu erreichen, deine Geschichte oder Aussage glaubwürdig zu vermitteln und das Vertrauen in deine Stärken aufzubauen. Zudem kann ich dir beibringen, wie du deine Stimme sicher führst und auch ganz ohne beeindruckende Stimmakrobatik den Zuhörer am Ball behältst. Sofern du dir wünschst, deine englische Aussprache zu verbessern, werde ich dir dabei ebenfalls gerne auf die Sprünge helfen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mich konnten früher keine zehn Pferde dazu bringen, auf eine Bühne zu stehen und auch nur einen einzigen Ton von mir zu geben. Allein zuhause habe ich dann doch immer vor mich hingeträllert und probiert, meine Vorbilder zu imitieren und meine eigene Stimme in alle Richtungen auszuloten. Ich habe eine relativ markante Sprechstimme und wurde schon früher immer mal wieder auf meine erhöhte Lautstärke und Penetranz hingewiesen. Da kam dann auch gelegentlich die Aussage, ich solle es doch mal mit Gesangsunterricht probieren, da könnten diese Eigenschaften vielleicht sogar positiv ins Gewicht fallen. Lange hat mich das nicht gross interessiert. Mit zwölf Jahren habe ich dann jedoch inspiriert durch die vielen Castingshows aus Eigeninitiative meine Mutter gebeten, es mal mit Unterrichtsstunden versuchen zu dürfen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich besitze ein Sure Beta 58A (dynamisches Mic), ein Sennheiser E965 (Kondensator- Mic), ein „The Fin“ von Heil und für Home-Recording ein Spark von Blue Gitarre spiele ich eine Takamine EF381SC und E-Piano ein Roland RD-700nx.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Womöglich mein Perfektionismus, was die Stimmführung angeht und das präzise Hinhören bei anderen Interpreten.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Text, Text, Text ! ...und es ist immer bei mir :)

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir ist besonders wichtig, dem Schüler oder der Schülerin nichts aufzudrängen. Er/Sie soll selbst entscheiden, was er/sie gerne erlernen möchte und ich werde mein Bestes geben, ihm/ihr dabei unter die Arme zu greifen. Zudem achte ich besonders darauf, dass der Schüler/die Schülerin beim Singen den ganzen Körper einsetzt und auf die Signale des eigenen Körpers hört, auch wenn es klischeehaft klingen mag. Sprich: Wenn Schmerzen auftreten sollten, sofort aufhören und einen anderen Weg zum gesteckten Ziel finden. Es soll bei mir im Unterricht nichts krampfhaft erzeugt werden.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Wichtigkeiten austauschen, anschliessend Stimm-Aufwärmübungen mit ein wenig Bewegung um das Körperbewusstsein zu stärken, danach arbeiten wir konkret an einem Stück nach Wahl (Ich kann selbstverständlich auch gerne Vorschläge mitbringen). Zum Schluss wird besprochen, woran der Schüler/die Schülerin in der Zeit bis zur nächsten Stunde arbeiten kann/darf/soll :)

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich gehe auf jeden Fall mit viel Vorsicht vor. Ich probiere zu erkennen, wie weit fortgeschritten das Kind bereits ist und suche dann Möglichkeiten um dem Kind in einer spielerischen Form etwas Neues beizubringen. Ganz nach dem Motto: Fordern, aber nicht überfordern. Das Ganze soll ja immer noch Spass bereiten.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Ich war zwar nur als Gast vor Ort, aber es war für mich ein grossartiges Erlebnis. Ich durfte in Nashville durch einen Musikerfreund backstage ins Grand Ole Opry. An einem so geschichtsträchtigen Ort hinter die Kulissen blicken zu können und all die Künstler live performen zu sehen war schon sehr beeindruckend und dieses Erlebnis würde ich auf keinen Fall missen wollen.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die Moods-Bühne.

Mit welcher MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde gerne einmal mit Miranda Lambert spielen, weil sie für mich seit vielen Jahren eine grosse Inspiration ist. Sie packt mich immer wieder aufs Neue mit ihren direkten und ungeschönten Texten und ihre Bodenständigkeit trotz ihres grossen Erfolgs ist bewundernswert.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Raising Sand- Alison Krauss und Robert Plant. Ich kriege nie genug von diesem Album.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich würde gerne mal im 5Spot in Nashville spielen. Der Club ist ziemlich klein, aber die Atmosphäre bezaubernd.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Spazieren, Museen, Reisen, Süsses backen, Family-Time und lange Diskussionen.