Prendre des cours de batterie, percussion et production musicale avec

Sean Evans

Schlagzeug und Perkussion für diverse Stile / Musikproduktion

Sean zeichnet sich durch seine musikalischen Stärken im Bandkontext und Studio-, & Live-Erfahrung im Genre Pop/Rock aus.

Prix

10 leçons de 45 min.: CHF 930

Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 93. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.

Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.

portrait de Sean Evans

Lieu

Zeughausstrasse 31
8004 Zürich

Instrument

Batterie, percussion et production musicale

Style musical

Pop, rock, hard rock, r'n'b, soul et blues

Niveau

Débutant, Avancé et Professionnel

Lanuge

Allemand, anglais, italien et français

Âge

Sean Evans enseigne aux enseignant•e•s à partir de 6 ans

Interview avec Sean Evans

Welche(r) Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Neben Rocklegenden wie Led Zeppelin's John Bonham und Toto's Jeff Porcaro, die mich seit meiner Kindheit faszinieren, prägten mich Live Performances von Steve Jordan sehr stark. Abgesehen von seiner Vergangenheit in der Band von Eric Clapton und den Blues Brothers habe ich sehr viel von seinen Auftritten mit dem John Mayer Trio gelernt, wo er mit zugänglichen und unheimlich geschmacksvollen Grooves brilliert. Dass er dank seiner Musikalität auch Grammy-Awarded Producer und der spontane Ersatzdrummer der Rolling Stones ist, inspiriert mich bis heute für meine eigene Karriere.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
In meinem Unterricht wird möglichst viel Musik gemacht. Insofern arbeite ich schon früh mit Musikstücken oder begleite meine Schüler*innen gerne auch am Klavier, um musikalische Erfolgsmomente zu ermöglichen und möglichst viel von meiner Bühnen-, und Banderfahrung teilen zu können.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Meine Geschichte als Schlagzeuger begann an meinem vierten Geburtstag, als ich von unserem Familienfreund und ehemaligen Krokus-Drummer Freddy Steady mein erstes Schlagzeug erhalten habe. Seither ist mein Hauptinstrument Schlagzeug fixer Bestandteil meines Lebens und ich lerne auch nach über 15 Jahren Unterricht täglich dazu.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele ausschliesslich PAISTE CYMALS, weil ich von der breiten Soundpalette und ihrer Qualität begeistert bin. Auf paiste.com findest du mein genaues Setup.
Meine Sticks und Felle hole ich bei PROMARK und EVANS DRUMHEADS weil ich deren Haltbarkeit top finde und nach langer Suche eine gute Kombination gefunden habe, die für mich ergonomisch ist und soundästhetisch zu meinem Drumming passt. Drumsets und Snares besitze ich zuhauf. Ich benutze jedoch für die meisten Aufträge mein MAPEX Saturn V Tour Edition, im eleganten Champagne Sparkle.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Dank meiner Erfahrung im Spielen mit Bands habe ich gelernt, meinen Fokus vom eigenen Instrument zu lösen und das Gehör auf die anderen Sounds zu richten. Insofern versuche ich mich auch beim alleinigen Üben möglichst gut aus der Perspektive eines Mitmusikers oder Zuschauers zu analysieren. Anhand von Aufnahmen mit Referenzen wie ein Metronom oder Playbacks stelle ich mir dann beispielsweise folgende Fragen: "Ist der Flow des Beats überall gleich?", "Braucht es hier mehr Platz für die Band?", "Entspricht mein Spielgefühl dem Sound der Aufnahme?"

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Am Schlagzeug gefällt mir vor allem die riesige dynamische Bandbreite und die Diversität der Sounds, die man aus dem Instrument herausholen kann. Im Pop/Rock Genre fasziniert mich auch die Funktion des Schlagzeugs als Fundament. Ich kann als Drummer das Gefühl haben, als würde das Song-Kartenhaus ohne meinen Beitrag direkt zusammenstürzen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich möchte immer zuerst die Motivation meiner Schüler*innen verstehen. Auf diese Weise versuche ich in jeder Lektion auf individuellen Wegen, die den Schüler*innen am meisten Freude bereitet, Erfolgsmomente zu ermöglichen. Das Niveau soll dabei im richtigen Masse herausfordern, sodass die gemeinsam definierten Ziele möglichst positiv erreicht werden können. Gleichzeitig herrscht in meinem Unterricht eine angenehme, spassige Stimmung.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Nach einem kurzen Warm-Up könnte ich dir z.B. ein Musikstück zeigen, das du dann in der Stunde möglichst weit erarbeiten würdest. Ich wäre in dieser Aufgabe an deiner Seite für Fragen, versuche aber nur gezielt in deinen eigenen Lernprozess einzugreifen und achte darauf, dass du viel alleine Schlagzeug spielst. Als Abschluss einer solchen Stunde wäre das Ziel, eine dem Niveau angepasste Version soweit zu haben, dass dein Schlagzeugspiel mit der Musik verschmelzen kann. In einer nächsten Stunde könnten dann z.B. isolierte Stellen mit Fills und Ghost-Notes etc. ausgebaut werden.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Mit Kindern arbeite ich oft mit animierenden Bildern und grossen Bewegungen. Ich versuche lange nur über das Gehör zu arbeiten, um die ganze Welt der Musiknotation erst dann einzuführen, wenn viele andere Automatismen am Instrument bereits laufen. Im Grundsatz versuche ich Kindern die Themen so zu erklären, wie sie es untereinander tun.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker*in?
Als ich im Sommer 2019 mit NEMO auf CH-Tour war, hat sich die Band mit jedem gespielten Konzert nochmals spürbar verbessert. Der Auftritt auf der Hauptbühne des Heiteren Openair war dann der krönende Abschluss ganz ohne Nervosität, weil alle voll in die Show abtauchen konnten und das Publikum unser breites Grinsen von Beginn weg übernahm.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Mein absolutes Konzerthighlight war 2019 als ich mit NEMO am Openair St. Gallen vor über 20'000 Zuschauern spielen durfte. Dass nach uns meine Jugendidole DIE ÄRZTE dieselbe Hauptbühne bespielten, machte dieses Erlebnis noch unvergesslicher.

Mit welche(r)m Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde mich zum Beispiel sehr gerne im Nachhinein in die Live Performance der Foo Fighters in der O2-Arena in London reinmogeln. Dort gab es auch Gastauftritte von John Paul Jones und Jimmy Page, die aus einer Rock-Ära stammen, welche ich sehr gerne als Live-Musiker miterlebt hätte.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Neben allen Rock-Classics, die verlockend sind, würde ich momentan "An Evening With Silk Sonic" von Bruno Mars & Anderso .Paak auswählen. Das tolle Songwriting und die detaillierte Soundästhetik, die mit simplen aber zeitlosen Beats gekoppelt ist, wird mich noch lange unterhalten.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Auch wenn dies kitschig klingt, habe ich das Mindset, dass man grosse Träume haben soll. Insofern habe ich auch schon oft überlegt, wie sich ein Auftritt bei der Super Bowl Halftime-Show anfühlen könnte. Dabei schauen jeweils weltweit über 400 Millionen Personen live zu und es gilt, dass bisher nur die etablierten und erfolgreichsten Live-Performances auf diese Bühne kamen. 


Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Neben der Musik finde ich Ausgleich bei guten Freunden und gemütlichen Abendessen mit meinen Liebsten. Ich lüfte meinen Kopf gerne in der Natur, zum Beispiel draussen in den Bergen mit unserem Familienhund.