Prendre des cours de violoncelle, composition et production musicale avec

Yasmin Edelmann

Cello von Klassik bis Pop & Metal / Komposition & Musikproduktion

Yasmin ist Cellistin mit vielseitigen musikalischen Interessen. Das Cello begleitete sie früh auf ihrem künstlerischen Weg und eröffnete ihr den Zugang zur Komposition. Neben der instrumentalen Ausbildung prägt die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Musikstilen ihr musikalisches Arbeiten.

Prix

10 leçons de 45 min.: CHF 840

Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.

portrait de Yasmin Edelmann

Lieu

-
8048 Zürich

Yasmin Edelmann propose également un téléenseignement.

Comment téléenseignement fonctionne-t-il pour nous?

Instrument

Violoncelle, composition et production musicale

Style musical

Baroque, classique, romantisme, pop, metal et musique improvisée

Niveau

Débutant et Avancé

Langue

Allemand, anglais, français et russe

Âge

Yasmin Edelmann enseigne aux enseignant•e•s à partir de 4 ans

Interview avec Yasmin Edelmann

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Neben meinen Cellolehrer*innen und Professor*innen war ich seit meiner Kindheit besonders von Jaqueline du Pré begeistert. Ihre Authentizität im Spielen beeindruckt mich noch heute.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ohne mich vergleichen zu wollen... Ich lege besonderen Wert auf die Entwicklung eines Feingefühls für Musik und das Instrument. Eine natürliche, gesunde Haltung durch eine fundierte Technik finde ich ebenfalls sehr wichtig. Des Weiteren kann ich Dir beibringen, ausgehend vom Cello zu komponieren.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt? 
Ich fing im Alter von sechs Jahren an, nachdem ich das Instrument zum ersten Mal live, in einem Konzert gehört hatte. Der Klang und auch das Aussehen des Instruments hatten mich fasziniert. Im Unterricht lernte ich dann zunächst das Streichen der leeren Saiten, um Klangvariationen zu beherrschen, bevor die linke Hand dazu kam.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Mein Kompositionsansatz ist sehr variabel und hängt von der Instrumentation und vom Stil ab. Einerseits gibt es die Möglichkeit harmonisch, von Melodien auszugehen, andererseits von Klangtexturen. Wenn ich das Cello zur Hand habe, entwickelt sich ein Kompositionsprozess auch aus einer Improvisation heraus; wenn ich ein interessantes Motiv finde, arbeite ich davon ausgehend weiter, indem ich mir entweder überlege, mit welchen Harmonien ich diesem begegnen möchte, oder über Kontramelodien, Klangfarben, beziehungsweise Instrumentation nachdenke.

Wenn ich weniger frei, also zu einem Medium, oder sei es ein Bild, Film oder Gedicht komponiere, beginnt der Kompositionsprozess analytisch und dann eher über die innere Stimme und viel ausprobieren am Klavier und gegebenenfalls am Cello.

Was das Komponieren von Songs verschiedener Genres betrifft, finde ich es hilfreich, sich harmonischer Klischees zu bedienen und diese dann bewusst aufzuweichen oder zu variieren.

Auf welchem Equipment spielst du heute
Mein erster Lehrer Daniel Kneer half mir damals ein passendes Cello zu finden. Ich spiele auf einem (etwas mehr als 100 Jahre) alten Cello, dass in Lille, Frankreich in der Werkstatt des Geigenbauers Pierre Hel gefertigt wurde. Es hat einen warmen und (auf der A Saite) brillanten Klang.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Selbstdisziplin und Geduld mit sich selbst halte ich für wichtige Eigenschaften beim Üben. Mit der Zeit entwickelt sich so ein gutes Gehör und musikalisches Feingefühl. Neugierde und Leidenschaft, beziehungsweise die Liebe zur Musik, bilden ebenfalls eine Basis, die zur Motivation beim Üben beiträgt und sich zugleich durch das Üben und das bewusste Hören von Musik weiter verstärkt.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ein sehr grosses Klangspektrum und eine grosse Ähnlichkeit zur menschlichen Stimme.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir ist sehr wichtig, dass die Schüler*innen ein Feingefühl für das Cello und Musik entwickeln. Ein geschultes Gehör und eine natürliche Haltung. Des Weiteren ist mir wichtig, dass wir neben Übungen, Stücke auswählen, die den Schüler*innen wirklich gefallen, sodass sich eine intrinsische Motivation und Liebe zur Musik entwickeln. Was ich auch gerne weitergebe, ist eine Übe-Routine, die verschiedene Schritte des Übens trennt, sodass man beispielsweise mit Bogenübungen anfängt, mit der linken Hand weitermacht, dann eine oder mehrere Etüden und dann die Stücke oder das Repertoirestück übt, beziehungsweise Improvisation oder Komposition.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Der Unterricht richtet sich nach den persönlichen Interessen und Bedürfnissen. Meistens beginnen wir mit technischen Einspielübungen, um anzukommen, ein Gefühl für das Instrument zu entwickeln und um die Verbindung zum Cello herzustellen. Daran anschliessend arbeiten wir, wenn passend, an Etüden und widmen uns dann den Repertoirestücken. Gemeinsam reflektieren wir dabei Fortschritte und Herausforderungen. Gelegentlich erarbeiten wir im Unterricht auch neue Stücke zusammen, um das Notenlesen vom Blatt zu üben und weil das gemeinsame Musizieren Freude macht :). Auf Wunsch können auch Improvisations- oder Kompositionsübungen Teil des Unterrichts sein. 

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern arbeite ich mit Fantasie und spielerischen Methoden. Ich halte es für sehr wichtig, dass sie sich wohl fühlen im Unterricht und so offen und frei sind. So vermittle ich das Notenlesen auf dem Cello beispielsweise mithilfe von Farben: Jede Saite erhält eine eigene Farbe, wodurch die Orientierung erleichtert wird. Beim Erlernen von Rhythmen und Melodien ist das Singen ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, da es das Einprägen unterstützt und eine innere Klangvorstellung sowie ein Gefühl für Rhythmus entwickelt. Als Notenmaterial nutze ich besonders gern die Suzuki-Celloschule. Ich bringe auch gerne die Solmisation bei, da diese meiner Erfahrung nach das Auswendigspielen erleichtert.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Für mich gibt es nichts Schöneres, als durch das Musizieren das Herz eines Menschen zu erreichen und zu hören, dass die Musik Gänsehaut auslöst. In besonderer Erinnerung blieb mir ausserdem mein erstes Cello Solo Konzert. Das war mit einem Jugendorchester aus meiner Heimatstadt, als ich 16 Jahre alt war. Ich spielte das Saint-Saens Cellokonzert Nr. 1.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich weiss es nicht genau. Ich habe meist eher Kammermusik gemacht und in diesem Rahmen meistens in Kirchen gespielt.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde sehr gerne einmal einen Meisterkurs bei Kian Soltani besuchen!

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Es gibt soo viel tolle Musik! Möglicherweise die Platte 834.194 von «Sakanaction», da zwei meiner aktuellen Lieblingssongs auf dem Album sind.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
In der Tonhalle denke ich. Seitdem ich in Zürich bin, war ich oft dort und habe tolle Konzerte gehört!

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Neben Musik mache ich gerne Sport, vor allem Kraft- und Ausdauertraining im Fitnessstudio und gehe sehr gerne im Wald spazieren. Des Weiteren treffe ich mich gerne mit Freunden oder Familie zum Kaffee trinken.