Lezioni di canto, canto e pianoforte e produzione musicale con

Anaïs Nowik

Gesang (mit Klavierbegleitung) für R&B, Jazz, Bossa Nova, Soul & Pop / Producing mit Ableton Live

Anaïs Nowik alias Ambraze singt leidenschaftlich und mit Gefühl. Am liebsten ist sie mit anderen kreativen Personen im Studio und nimmt dort ihre eigenen Songs auf. Sie tritt regelmässig auf verschiedenen Bühnen auf und schreibt Songs, um sich kreativ auszuleben.

Prezzo

10 lezioni di 45 min.: CHF 840

Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 84. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.

Per i bambini, sono possibili anche lezioni di 30 minuti.

ritratto di Anaïs Nowik

Ubicazione

Förrlibuckstrasse 109
8005 Zürich

-
8049 Zürich

Anaïs Nowik offre anche l'insegnamento a distanza.

Come funziona l'insegnamento a distanza per noi?

Strumento

Canto, canto e pianoforte e produzione musicale

Genere musicale

R'n'b, jazz , bossa nova, soul e pop

Livello

Principianti e Avanzati

Lingua

Tedesco, inglese, spagnolo e francese

Età

Anaïs Nowik insegna allievi da 7 anni

Intervista con Anaïs Nowik

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?

Mit ca. elf Jahren habe ich den Rapper Lil Wayne entdeckt. Ich glaube am meisten haben mich seine raue Stimme, sein Auftreten und seine Grillz gepackt. Diese Mischung von humorvollen und teilweise vulgären Lyrics (die ich damals noch nicht wirklich verstanden habe) und seiner unglaublichen Versatilität haben mich direkt gepackt. Als ich dann mit 16 Jahren begann, eigene Songs zu schreiben, hatte ich sein Bild oft vor Augen, auch wenn meine eigene Musik ganz anders klingt. Ausserdem bin ich durch meine ältere Schwester sehr früh mit 90s - 2000 R&B und Pop in Berührung gekommen. Amy Winehouse war dann der Grund, warum ich begonnen habe, mich für Jazz zu interessieren. Die Emotionen in ihrer Stimme, ihre Authentizität...für mich ist sie ganz klar eine der grössten Legenden aus der Musikwelt. 

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?

Vor ein paar Jahren hatte ich starke Stimmprobleme, weil ich jahrelang mit einer fehlerhaften Technik sang. Ich war sehr oft heiser und hatte eine müde Stimme nachdem ich gesungen hatte. Ich habe mir auch Dinge antrainiert, die mein Körper zum Teil immer noch automatisch macht und die dazu führen, dass sich gewisse Muskeln, die sich nicht anspannen sollten, beim Singen automatisch anspannen. Ich ging dann in die Logopädie beim SingStimm Zentrum und habe viele Übungen und Tipps gelernt, um in Zukunft achtsamer mit meiner Stimme umzugehen. Solche Stimmprobleme werden oft von Lehrpersonen übersehen, weil es schwierig ist, von aussen in eine Person hineinzusehen und eine «fehlerhafte Technik» zu erkennen, wenn man es selber nicht spürt. Ich denke, dass ich durch meine persönlichen Erfahrungen mit den Themen Stimmprobleme, Vorbeugung und Regeneration, nun schneller merke, wenn technisch oder stimmlich etwas nicht in Ordnung ist. Ausserdem bin ich eine gute Ansprechperson bei Fragen rund um dieses Thema. 

Neben den technischen Aspekten kann ich dir helfen, deine eigene und einzigartige Stimme zu entwickeln.

Wie hast du singen gelernt?

Die «Bravo Hits CD's» vom Hort damals heimlich eingesteckt und zu Hause jedes Wort mitgesungen. Dann unschuldig wieder zurückgebracht und so getan als wäre nichts gewesen...

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?

Es ist immer unterschiedlich, aber meistens beginne ich mit den Chords und singe dann Melodien (sog. Toplines) darüber. Erst danach schreibe ich die Lyrics oder nehme sie direkt mit dem Handy oder direkt in meinem Home-Studio auf. Ich lege sehr viel Wert auf gute Flows und Melodien. Die Lyrics sind meistens zweitrangig für mich. 

Auf welchem Equipment spielst du heute?

Ich spiele live mit dem Mikrofon Shure SM58 und manchmal mit der Boss RC505 Loop Station. Die Loop Station ist sehr praktisch wenn man mal alleine ein Konzert hat oder nicht mit Full-Band unterwegs ist. Sie hat so viele tolle Funktionen, die ich dir gerne erklären kann!

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?

Geduld und Disziplin. Denn ich war nie gerne Anfängerin und oftmals wollte ich Dinge direkt können und war frustriert, wenn ich etwas nicht auf Anhieb geschafft habe. Doch wenn man jeden Tag an seinen Zielen arbeitet, wird man immer sicherer und merkt mit der Zeit, dass man doch schon einige Fortschritte gemacht hat und dass es nur bergauf gehen kann. 

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?

Es ist im Körper drin, das heisst DU bist dein Instrument. Das kann Fluch und Segen zugleich sein. Doch ich denke, dass man mit keinem Instrument die Emotionen so gut rüberbringen kann wie mit der Stimme. 

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?

Ich achte mich besonders darauf, dass sich meine Schüler*innen wohl fühlen und Spass haben. Singen kann sehr persönlich sein und mir ist es wichtig, dass sich niemand unter Druck gesetzt fühlt und dass wir offen miteinander kommunizieren können. Mein Ziel ist, dass du nach meinem Unterricht motiviert und inspiriert bist, Neues zu lernen und das Gelernte anzuwenden. 

Wie baust du deine Musikstunden auf?

Um anzukommen, beginnen wir mit ein paar Körper- und Lockerungsübungen und gehen dann über zum Einsingen. Das Einsingen passe ich jeweils an den Song an, an dem wir gerade arbeiten. Danach machen wir einen Durchlauf vom Lied und ich merke mir Dinge, an denen wir noch arbeiten können. Meistens sind es mehrere Dinge, an die man gleichzeitig denken muss. Darum finde ich es besser, die einzelnen Problemstellen auseinander zu brechen und Step by Step zuerst bei einem Punkt anzufangen. Wenn du zum Beispiel immer beim Refrain zu tief auf dem einen Ton landest, am Ende der Phrase keine Luft mehr hast und es dann noch diesen extrem schwierigen Run im Stück gibt, sind das schon drei Dinge, auf die man achten muss. Wir fokussieren uns also zuerst einmal mit gezielten Übungen auf eine Sache. Gegen Ende schlage entweder ich oder du einen neuen Song vor, den wir dann in der nächsten Lektion anschauen können. Oder ich gebe dir evtl. eine Hausaufgabe zum gleichen Song aufs nächste Mal.

Wie gehst du bei Kindern vor?

Langsam und spielerisch. Beim Gesang gibt es so viele Dinge, an die man gleichzeitig denken soll: Atmung, Phrasierung, Aussprache, Töne treffen, Stütze, Stimmfarbe etc. Oftmals muss man sehr mit der eigenen Imagination arbeiten und sich Dinge vorstellen können. Meine Lehrpersonen sagen mir oft Sätze wie: «Stell dir vor, ein langer Faden zieht dich nach oben und dein Hals wird ganz lang». Ich würde einem Kind sagen: «Stell dir vor du hättest einen langen Hals wie ein Schwan.» Ich würde bei Kindern mehr mit Bildern, aber auch Körperübungen arbeiten, damit sie lernen, ihren eigenen Körper besser zu spüren. 

Ebenfalls ist mein Motto: Probieren geht über Studieren. Bei Kids ist es mir umso wichtiger, dass sie den Spass an der Sache nicht verlieren und dass die Atmosphäre locker bleibt. 

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?

Als ich den MKZ Förderpreis gewann und mit dem Preisgeld in ein Studio meiner Wahl gehen konnte und dabei zwei Songs plus ein Musikvideo produzieren konnte. Das waren meine ersten Erfahrungen in einem professionellen Tonstudio. 

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?

Ich habe bis jetzt noch nicht wirklich auf grossen Bühnen gespielt, aber eine der amüsantesten war in Kroatien, als ich in den Ferien mit meiner Freundin ein Mikrofon besorgt habe und wir auf einem riesigen Platz vor Hunderten von Leuten gesungen haben, wie Strassenmusikerinnen. 

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?

Es gibt so viele. Aber ich denke Cleo Sol, weil ihre Musik für mich sehr heilend ist und ich sie momentan oft höre. 

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?

«Voodoo» von D'Angelo, weil ich jedes Mal etwas Neues entdecke beim Hören dieser Platte. 

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?

Ich würde am liebsten auf dem Montreux Jazz Festival spielen!

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?

Familie, Freunde, gutes Essen, Sport, Bücher & Filme.