Lezioni di pianoforte e composizione con
Asia Ahmetjanova
Klavier & Komposition für klassische Musik
Asia ist eine Komponistin und Pianistin, bekannt für ihre kompromisslose Arbeitsethik und die sehr angenehme Zusammenarbeit.
Prezzo
10 lezioni di 45 min.: CHF 1125
Asia Ahmetjanova macht ausschliesslich 60 minütige Lektionen. Falls dir die Probelektion gefällt, senden wir dir eine Rechnung für das 10er-Abo über 1500.00 CHF. Es umfasst 10 Lektionen an 60 Minuten. Die Probelektion zählt in diesem Fall als erste Lektion des 10er-Abos. Ansonsten wird die Probelektion einzeln verrechnet
Ubicazione
Bändlistrasse 22
8046 Zürich
Asia Ahmetjanova offre anche l'insegnamento a distanza.
Strumento
Pianoforte e composizione
Genere musicale
Musica barocca, musica classica, musica moderna e musica contemporanea
Livello
Avanzati e Master
Lingua
Tedesco, inglese, francese e russo
Età
Asia Ahmetjanova insegna allievi da 14 anni
T'insegno quanto segue
Klassische Klavierliteratur – Barock bis heute, und Kompositionen, die aufbauend auf der westlichen klassischen Tradition entstanden sind – von Solo-Instrumenten bis Orchester und Musiktheater, sowie interdisziplinäre Komposition und Konzepte.
Klavier: Ergonomische und effiziente Klaviertechnik, sehr differenzierte Klangerzeugung, verbesserte Kontrolle aller Parameter beim Spielen, eine tiefgründige Interpretationsarbeit.
Musiktheorie: Eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der Musiktheorie im Bezug auf das ausgewählte Repertoire, praktische Anwendung, Logik und Umsetzung im Kontext der Interpretation, Phrasierung, allgemeine Gestaltung der Komposition.
Komposition: Theorie der Komposition, Analyse, Fragestellung und Begleitung bei der Recherche, konzeptuelles Denken, Arbeit mit allen musikalischen Parametern, berufsbezogene Erfahrung und Tipps, Philosophie der Komposition, Umgang mit Menschen im Rahmen der musikalischen Arbeit.
Formazione
Riga, Lettland – Musikgymnasium mit Musikförderung
Klavier: Ilze Treija, Lelde Paula
Komposition: Imants Zemzaris
Estnische Akademie für Musik und Theater – Bachelor
Klavier: Aleksandra Juozapenaite-Eesmaa,
Cembalo: Imbi Tarum,
Komposition: Meisterkurse extern
Hochschule Luzern – Musik – Master Performance
Klavier: Konstantin Lifschitz,
Hammerklavier: Yasuyo Yano,
Komposition: Dieter Ammann
Hochschule Luzern – Musik – Master of Performance Art / interdisziplinäre Komposition
Kompositionsunterricht bei: Marianthi Papalexandri-Alexandri, Clara Iannotta
Urban Mäder, Francesco Filidei, Dieter Ammann, Marcel Vonesch, Urban Mäder, Electric Indigo (Susanne Kirchmayr), Carola Bauckholt, Mauro Lanza
Haupttutor: Uli Fussenegger
Meisterkurse Klavier: Eliso Virsaladze, Fali Pavri, Taavi Kerikmäe, Uga Grants
Meisterkurse Komposition: Raphaël Cendo, Stefan Prins, Marko Ciciliani, Bernhard Lang, Wolfgang Rihm, Enno Poppe, Raphaël Cendo, Fabien Lévy, Martin Schüttler, Oscar Bianchi, Carola Bauckholt, Dmitry Kourliandski, Sergej Newski
Progetti
Intervista con Asia Ahmetjanova
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Meine Lehrpersonen. Pianistisch sicherlich Aufnahmen von Ivo Pogorelić und Radu Lupu; Konzerte von Maria João Pires und Mikhail Pletnev. Die Tiefe ihrer Interpretation ist nicht mit Worten zu beschreiben.
Kompositorisch – Sofia Gubaidulina. Ich habe ihre Musik schon als Jugendliche sehr geliebt und sie war ein grosses Vorbild für mich als eine sehr prominente Frau im Kompositionsmétier.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Klangerzeugung und eine Verbindung zur eigenen Klangvorstellung. Begründete eigene interpretatorische Entscheidungen.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Das Klavier stand im Wohnzimmer und meine Grossmutter wollte, dass ich unbedingt Klavier spiele. So habe ich begonnen, zum Spass zu improvisieren. Vor meiner ersten Klavierstunde mit fünf war ich überzeugt, dass ich schon viel kann.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich gehe zu den Orten, wo es viele Menschen gibt und beobachte das Leben. Das gibt mir immer so viel Inspiration, dass ich unendlich viele Ideen gleichzeitig im Kopf habe.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich bevorzuge die alten vintage Bösendorfer und Bechstein-Flügel, jedoch besitze ich zurzeit einen kleine modernen Yamaha Flügel. Irgendwann wird die Zeit kommen für zwei Flügel – aus den 1920ern und den 2020ern. Ich hätte gerne auch ein eigenes Clavichord und einen Hammerflügel, dafür ist mein Proberaum zurzeit aber zu klein.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Hardcore-Disziplin und die Fähigkeit, mich sehr lange stark auf etwas zu konzentrieren. Die musikalische Übung ist eine der besten Antidotes zu modernem schnellem Videocontent.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Der Flügel hat ein Sostenuto-Pedal, dadurch bekommt man viel mehr Freiheit, was die Mehrstimmigkeit betrifft. Jedoch wird das Pedal seit seiner Entwicklung im Jahr 1844 leider immer noch zu wenig benutzt.
Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Ich bin sehr höflich und respektvoll. Es ist mir wichtig, dass die Person sich sehr wohl fühlt. Ich nehme unsere Arbeit und die Bedürfnisse der Schüler*innen sehr ernst und gebe immer 100 %.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Keine Stunde ist gleich wie die andere, aber meistens wird am Anfang die Arbeit der Schülerin oder des Schülers präsentiert und dann gehen wir weiter, abhängig davon, was wir jetzt am meisten brauchen.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Die Kinder, die bei mir Unterricht erhalten, sind meistens sehr fortgeschritten und brauchen eine sehr detaillierte Arbeit. Das heisst, es kann sein, dass wir eine Stunde mit einer Seite verbringen. Das Feedback nach der Arbeit mit mir ist meistens: eine fundamental neue und vertiefte Wahrnehmung des Klanges.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Am 8. März 2026 spielte ich im Konzert der Klasse meines ehemaligen Professors. Es war sehr toll, wieder als Alumni vor ihm zu spielen.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
KKL, Elbphilharmonie, Carnegie Hall, Deutsche Oper Berlin
Mit welcher/welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde sehr gerne mit dem Dirigenten Simon Rattle zusammenarbeiten. Ich finde, er verkörpert eine authentische Begeisterung und eine schöne Einfachheit, zugleich mit einer sehr ernsten Arbeitsethik.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Es gibt keine Plattenspieler auf der einsamen Insel. Ich würde lieber Partituren mitbringen und durchlesen.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Jede Bühne mit einem schön gestimmten Flügel ist eine tolle Bühne.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Tolle Menschen um mich herum, meine Katze, Sport und ein aktiver Lebensstil, Kulturleben und möglichst viele Sonnenuntergänge sehen.