Lezioni di canto e canto e pianoforte con
Elisabetta Previati
Gesang für Erwachsene und Kinder
Elisabetta ist Sängerin, Songwriterin und Gesangslehrerin mit Fokus auf Folk, Pop, Weltmusik, Mehrstimmigkeit und kreativen Ausdruck.
Contatto
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Per una lezione di prova non vincolante
Prezzo
10 lezioni di 45 min.: CHF 930
Per i bambini, sono possibili anche lezioni di 30 minuti.
Ubicazione
-
8134 Adliswil
Elisabetta Previati offre anche l'insegnamento a distanza.
Strumento
Canto e canto e pianoforte
Genere musicale
Musica folcloristica, pop, pop rock, worldmusic, tango e singer songwriter
Livello
Principianti, Avanzati e Master
Lingua
Tedesco, inglese e italiano
Età
Elisabetta Previati insegna allievi da 6 anni
T'insegno quanto segue
- Gesangstechnik und gesunde Stimmführung
- Atemtechnik, Stimmphysiologie und Stimmpflege
- Aufwärm- und Cool-down-Übungen für die Stimme vor und nach der Performance
- Individuell angepasste Vocalisen zur Entwicklung von Technik, Klang und Stimmumfang
- Intonationsübungen und Gehörbildung (Ear Training)
- Musiktheorie und Solfège (auf Wunsch)
- Unterstützung bei der Wahl der passenden Tonart
- Interpretation und künstlerischer Ausdruck
- Repertoirearbeit in verschiedenen Stilrichtungen
- Vokalharmonie und mehrstimmiger Gesang
- Mikrofontechnik und Bühnenpräsenz
- Grundlagen des Songwritings
- Vorbereitung auf Konzerte, Auftritte und Vorsingen
- Erarbeitung von Liedern mit Live-Klavierbegleitung
- Aufnahme von Songs und gemeinsames Hör-Feedback
Formazione
- Il Pentagramma Musikschule, Bari, Italien | Mehrjährige Fachausbildung in Gesang und Gesangstechnik | Gabriella Schiavone (Faraualla), Paola Arnesano
- Il Pentagramma Musikschule, Bari, Italien | Jazz-Improvisation (Gesang), Stufen 1–3 | Paola Arnesano
- Università Niccolò Cusano (Unicusano), Rom, Italien | Weiterbildungsdiplom in Künstlerischer Vokalität, Phoniatrie und Gesang | Francesco Ruocco, Massimo Borghese, Alessandra Borghese
- Il Pentagramma Musikschule, Bari, Italien | Klavierstudium | Pippo Lombardo
- Il Sipario, Bari, Italien | Theaterausbildung und Bühnenerfahrung | Teresa Conforti
- Lord Byron College, Bari, Italien | Sprechtechnik, Diktion und Filmsynchronisation | Vito Signorile
Progetti
Solo Live-Performance als Singer-Songwriter Tango Argentin Duo mit Andrea Recinelli
Desde el Alma Trio (Argentinischer Tango)
Le Nuvole A-cappella-Ensemble
T'insegno preferibilmente i brani / lavori dei seguenti artisti / compositori
Joni Mitchell, Joan Baez, Bob Dylan, Nick Drake, Simon & Garfunkel, The Beatles, The Beach Boys, The Smiths, The Velvet Underground, Jeff Buckley, Tim Buckley, The cranberries, Fleet Foxes, Beach House, Cocteau Twins, Portishead, Fabrizio De André, Luigi Tenco, Franco Battiato, Mia Martini, MErcedes Sosa, Violeta Parra, Chavela Vargas, Caetano Veloso, Carlos Gardel, Silvia Pérez Cruz, Tosca, Adriana Varela, Haydée Alba, Édith Piaf e Madredeus
Intervista con Elisabetta Previati
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Wenn ich nur eine Person nennen müsste, wäre das Nick Drake. Seine Musik hatte wahrscheinlich den stärksten emotionalen Einfluss auf mich. Durch seine Lieder entstand in mir die Idee, dass man innere Empfindungen und Stimmungen in Musik verwandeln kann. Seine ehrliche und authentische Art hat mich dazu inspiriert, selbst Songs zu schreiben.
Gleichzeitig bin ich mit den italienischen Cantautori und der Musik der Jugend meiner Eltern aufgewachsen. Besonders erwähnen möchte ich Fabrizio De André, von dem ich gelernt habe, dass Lieder Geschichten erzählen und ganze Welten erschaffen können.
Künstlerisch verdanke ich auch den argentinischen Tango-Orchestern der 1930er-Jahre viel, insbesondere Carlos Gardel, Francisco Canaro und den Vokalharmonien der Brüder De Angelis. Meine Liebe zur World Music wiederum verdanke ich dem portugiesischen Fado und der Musik von Madredeus.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ein zentraler Aspekt meines Unterrichts ist eine gesunde und nachhaltige Gesangstechnik. Ich lege grossen Wert auf einen physiologisch sinnvollen Umgang mit der Stimme sowie auf Aufwärm- und Cool-down-Übungen vor und nach einer Performance, damit die Stimme langfristig gesund und belastbar bleibt.
Was mich besonders auszeichnet, ist mein individueller Unterrichtsansatz. Jede Schülerin und jeder Schüler hat eigene Ziele, Bedürfnisse und Stärken. Deshalb passe ich den Unterricht an die jeweilige Person an und schaffe eine unterstützende und motivierende Atmosphäre, in der die eigene Stimme ohne Angst vor Fehlern entdeckt und weiterentwickelt werden kann.
Ich bin überzeugt, dass jede Stimme ihre eigenen technischen und künstlerischen Qualitäten besitzt. Deshalb sind bei mir alle Musikstile willkommen, und gemeinsam suchen wir nach Liedern und Künstler*innen, die besonders gut zur Stimme und Persönlichkeit der Schüler*innen passen.
Beim Erarbeiten von Songs begleite ich meine Schüler*innen am Klavier. So können wir nicht nur an der Technik arbeiten, sondern auch an Interpretation, Ausdruckskraft und dem musikalischen Zusammenspiel.
Wie hast du singen gelernt?
Singen war schon immer meine grosse Leidenschaft. Als ich acht Jahre alt war, organisierte meine Schule ein Theaterstück von «Schneewittchen und die sieben Zwerge». Ich bekam die Rolle der Schneewittchen, weil wir alle Lieder aus dem Disney-Film singen mussten und ich schon damals sehr gerne gesungen habe. Ein paar Jahre später führten wir ein weiteres Musical auf, und wieder bekam ich die Hauptrolle mit den meisten Gesangspartien. Rückblickend vermute ich, dass meine Lehrer*innen die Auslosungen vielleicht ein wenig beeinflusst haben.
Neben der Schule hatte ich das Glück, einen Onkel zu haben, der Singer-Songwriter war. Mit ihm begann ich schon früh, Musik auf eine etwas professionellere Weise zu erleben und zu machen.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Normalerweise durchlaufe ich kreative Phasen, in denen ich besonders von der Natur, von meinen aktuellen Lektüren oder von zwischenmenschlichen Beziehungen inspiriert werde. Oft kommt mir zunächst ganz spontan eine musikalische Phrase in den Sinn, manchmal aber auch eine einzelne Textzeile.
Von dort aus arbeite ich zuerst an der Melodie und anschliessend an der Harmonie. Wenn die Musik für mich die Stimmung und die inneren Empfindungen ausreichend widerspiegelt, beginne ich, den Text weiterzuentwickeln und zu verfeinern.
Manchmal passiert es, dass ich die Lektüre einer Autobiografie beende und sofort denke: «Wow, darüber möchte ich ein Lied schreiben – jetzt, bevor die Emotion des Lesens wieder verschwindet.» Dann setze ich mich direkt an die Arbeit.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
In meiner musikalischen Vorstellung schätze ich die Einfachheit und das Wesentliche. Meine Lieblingsbesetzung ist Stimme und Gitarre, gespielt von einem*einer anderen Musiker*in, weil ich mich dadurch zu hundert Prozent auf den stimmlichen Ausdruck und die Interpretation konzentrieren kann. Bei meinen Singer-Songwriter-Konzerten begleite ich mich in den letzten Jahren jedoch meistens selbst am Klavier.
In letzter Zeit interessiere ich mich zunehmend für Synthesizer und Loop Stations und experimentiere gerne mit neuen Klangmöglichkeiten. Wenn es jedoch um mehrstimmige Musik geht, bleibt eine kleine A-cappella-Besetzung meine bevorzugte Form des Musizierens, weil dabei die Stimmen im Mittelpunkt stehen und eine besonders direkte musikalische Verbindung entsteht.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Meine Neugier, meine Fähigkeit, mich für Dinge mit ganzer Leidenschaft zu begeistern, meine Kreativität – die ich als ein Geschenk betrachte –, meine Disziplin und meine Bereitschaft, immer mein Bestes zu geben.
Musik war für mich nie nur ein Beruf, sondern immer eine allumfassende Leidenschaft. Deshalb fühle ich mich heute sehr glücklich, dass sie auch Teil meines Berufslebens ist.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Jede Musikerin und jeder Musiker versucht, das eigene Instrument zu einem Teil von sich selbst werden zu lassen. Bei keinem anderen Instrument ist das jedoch so wahr wie bei der Stimme.
Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
In meinem Unterricht lege ich grossen Wert auf die Einzigartigkeit jeder Stimme. Ich versuche, eine sichere und unterstützende Atmosphäre zu schaffen, in der die Schüler*innen ohne Angst vor Fehlern experimentieren und Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln können.
Mir ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Technik und Ausdruck wichtig: Die Technik ist ein grundlegendes Werkzeug, steht aber immer im Dienst der Kommunikation und der Emotion. Gleichzeitig versuche ich, die Motivation und die Freude an der Musik lebendig zu halten, weil ich überzeugt bin, dass sie die Grundlage für nachhaltiges Lernen sind.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
1. Stimmliches Aufwärmen
- Atemübungen
- SOVT-Übungen (Semi-Occluded Vocal Tract)
- Lip Trill
- Tongue Trill
- Straw Phonation (Strohhalmübungen)
- Vvv-, Zzz- und Ng-Übungen
- Individuelle Übungen für das selbstständige Training
- Bei Anfänger*innen: Einführung in die Stimmphysiologie und Atemtechnik
- Stimmtraining
- Individuell angepasste Stimmübungen
- Vokalisen zur Förderung von:
- Intonation
- Tonumfang (Stimmerweiterung)
- Bruststimme
- Mix Voice
- Registerübergänge
- Agilität
- Dynamik
- Resonanz
- Vorbereitung auf die Songs der Unterrichtsstunde
- Musiktheorie (bei Bedarf)
- Gesprochenes Solfège
- Gesungenes Solfège (gegebenenfalls unter Verwendung von Übungen aus der Vaccaj-Methode)
- Songarbeit
- Erste vollständige Liedinterpretation
- Auswahl und Anpassung der Tonart
- Arbeit an Stärken und Verbesserungspotenzialen
- Arbeit an Ausdruck, Interpretation und der Vermittlung des Liedtextes
- Gezielte Übungen bei spezifischen Schwierigkeiten
- Aufnahme und Feedback
- Aufnahme der Liedinterpretation
- Zusendung der Aufnahme nach dem Unterricht inklusive individueller Kommentare und Übungshinweise
- Nachbereitung
- Songauswahl durch die Schüler*innen oder gemeinsam im Unterricht
- Je nach Musikstil: Klavierbegleitung, Playback oder eine Kombination aus beidem
Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern passe ich die Stimmbildung dem Alter und der Entwicklung des Kindes an. Durch Stimmspiele, Nachahmungsübungen und kleine Elemente der Musiktheorie lernen die Kinder ihre Stimme auf spielerische Weise kennen und gesund einzusetzen.
Spass ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, gleichzeitig lege ich grossen Wert auf den respektvollen Umgang mit der eigenen Stimme. Ich wähle altersgerechtes Repertoire und fördere neben den musikalischen Fähigkeiten auch das Vertrauen in die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Die schönsten Erlebnisse meiner musikalischen Laufbahn sind mit meiner Tätigkeit als Singer-Songwriterin verbunden. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das erste Mal, als ich in Zürich meine eigenen Songs auf der Bühne präsentiert und die Geschichten dahinter erzählt habe.
Die Menschen waren gekommen, um zuzuhören, und ich war so aufgeregt und emotional, dass ich mich heute an viele Details des Konzerts kaum noch erinnern kann. Was mir jedoch geblieben ist, ist das Gefühl einer echten Verbindung zum Publikum.
Ich habe Zürich als eine sehr offene und unterstützende Musikszene erlebt. Zu spüren, dass Menschen bereit sind, neuen Liedern und neuen Geschichten zuzuhören, war für mich ein ganz besonderer Moment.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Mit meinem Vokalensemble «Le Nuvole» habe ich bei verschiedenen Festivals in Apulien auf grossen Bühnen gesungen, einige davon mit mehr als 500 Zuschauer*innen, wie zum Beispiel beim Ultra Moenia Festival in Brindisi, Italien.
Ein weiteres besonderes Erlebnis war das Festival Coral Internacional de Torrevieja in Spanien. Das Theater war mit Hunderten von Menschen gefüllt. Für diesen Anlass hatten wir die Moderationen ins Spanische übersetzt, damit das Publikum den Texten folgen konnte. Es war wunderschön.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mein Traum war es, dass der walisische Singer-Songwriter Gareth Bonello, auch bekannt als The Gentle Good, den männlichen Gesangspart in meinem Lied «The Ballad of the Ghost Lady in the Rock» aufnehmen würde. Ich fühle mich sehr glücklich und geehrt, dass dieser Wunsch bereits Wirklichkeit geworden ist.
Wenn ich noch einmal wählen dürfte, würde ich gerne mit Ben Harper oder Caetano Veloso auftreten. Ich bewundere ihre Authentizität und musikalische Tiefe. Besonders ihre sanfte Art zu singen fasziniert und inspiriert mich seit vielen Jahren.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde «Finally We Are No One» von Múm mitnehmen, einer isländischen Elektronikband. Weil ich dieses Album einfach wunderschön finde. Elektronische Musik eröffnet immer wieder neue Ebenen des Hörens, und in diesem Album steckt für mich unglaublich viel Island. Für eine einsame Insel könnte ich mir kaum einen passenderen Soundtrack vorstellen.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
In letzter Zeit trete ich besonders gerne in kleinen Theatern und Konzertsälen auf, wo es möglich ist, eine direkte Verbindung zum Publikum herzustellen, die Geschichten hinter den Liedern zu erzählen und die Reaktionen der Menschen wahrzunehmen.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Was für eine schöne Frage!
Zeit mit meinem Lebenspartner und meinen Kindern zu verbringen. Fahrrad zu fahren. Zu reisen, in den Bergen zu wandern, Bücher zu lesen, Yoga zu praktizieren, zu kochen, Zeit im Wald zu verbringen, neue Dinge zu lernen, Ordnung zu schaffen und Listen zu schreiben.