Lezioni di flauto traverso e composizione con
Lara Stanic
Querflöte und Komposition
Lara Stanić ist eine zeitgenössische Musikerin (Flötistin), Komponistin und Klangkünstlerin. Sie entwickelt eigene Bühnenperformances, komponiert für Solist*innen, Ensembles und Elektronik - ihre Werke werden international aufgeführt. Zudem verfügt sie über langjährige Erfahrung als Instrumentalpädagogin (Querflöte) sowie als Gastdozentin an Hochschulen im Bereich Sounddesign und Performance mit neuen Technologien.
Prezzo
10 lezioni di 45 min.: CHF 990
Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 99. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.
Per i bambini, sono possibili anche lezioni di 30 minuti.
Credits: @Michelle Ettlin
Ubicazione
Baumhaldenstrasse 41
Querflöte und Elektronsche Musik
8055 Zürich
Schweighof
Elektronsche Musik
8055 Zürich
Strumento
Flauto traverso e composizione
Genere musicale
Musica barocca, musica classica, musica romantica, musica contemporanea, musica improvvisata, musica elettronica e musica sperimentale
Livello
Principianti e Avanzati
Lingua
Tedesco e inglese
Età
Lara Stanic insegna allievi da 6 anni
T'insegno quanto segue
Solide Instrumentaltechnik, dennoch freies Musizieren, Begeisterung für Klanggestaltung und Experimente.
Programmieren mit MaxMSP
Formazione
Hochschule für Musik und Theater, Musik Bern/Biel (jetzt HKB), Konzertdiplom Querflöte
Hochschule für Musik und Theater, Musik Bern/Biel, Offenes Musikdiplom - Komposition Musiktheater
Hochschule der Künste Bern, Musik und Medienkunst
Progetti
T'insegno preferibilmente i brani / lavori dei seguenti artisti / compositori
J. S. Bach, W. A. Mozart, Carl Reinecke, Claude Debussy, Lili Boulanger, Cécile Chaminade, Clara Schumann, Sofia Gubaidulina, Kaija Saariaho, Edgard Varèse e David Behrman
Intervista con Lara Stanic
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Musik und Klänge haben mich schon immer begeistert. Als Kind habe ich im Radio viele verschiedene Musikstile und Musiker*innen gehört. Weniger interessiert hat mich, wer sie macht. Ich wollte wissen, wie man Musik macht, wollte unbedingt selber spielen können.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Es gibt viele gute Instrumentallehrerinnen und -lehrer bzw. unterrichtende Musiker*innen. Die Schülerinnen und Schüler haben den Vergleich und die Wahl.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich wollte unbedingt an die Musikschule. Ich dachte eher ans Gitarrenspielen, weil mein Vater eine Gitarre zu Hause hatte. An der Musikschule, an die ich gehen wollte, gab es in jenem Jahr keine Gitarrenlehrerin bzw. Gitarrenlehrer und die Musikschulleitung schlug vor, mit der Querflöte zu starten.
Ich kannte das Instrument Querflöte nicht. Wusste also nicht, was es ist. Ich habe aus purer Neugier angefangen zu lernen.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Wenn ich ein Stück komponiere, ist es meistens ein Kompositionsauftrag. Oft ist auch ein Thema vorgegeben. Ich überlege, was mich als Musikerin und Komponistin an diesem Thema interessiert und mit welchen Klängen ich arbeiten möchte. Das können akustische, elektrische oder elektronische beziehungsweise digitale Instrumente oder programmierte elektronische Klänge sein. Dann ist für mich entscheidend, für wen ich komponiere. Die Personen, die das Stück interpretieren, sind sehr wichtig. Ich schreibe für sie, so sind sie und ihre Art zu musizieren auch das Thema der Komposition. Es kann aber sein, dass eine Komposition eine Klanginstallation ist. Dann werden auch das Spiel bzw. Abspielsetting und das Publikum thematisiert.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele Querflöte und Varianteninstrumente wie Alt- oder Bassflöte. Oft mache ich Musik, indem ich gleichzeitig mit klang- und geräuscherzeugenden Objekten, Elektronik und Querflöte spiele und experimentiere. In der elektronischen Musik entwerfe ich je nach Projekt unterschiedliche Spielsettings. Das sind selbst kreierte Instrumente, zum Beispiel ein mit Sensoren versehenes Holzruder oder Geigenbogen, die durch die Luft gespielt werden.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Üben ist Training. Entscheidend sind offene Ohren und Sinne, nicht wie lange man am Stück übt.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Jedes Instrument ist einzigartig, hat aber auch Grenzen. Ich musiziere gerne, indem ich mich nicht zu sehr an die instrumentellen Besonderheiten fixiere.
Beim Musizieren nutze ich gerne meine Fantasie und stelle mir Klänge vor. Ich frage mich zum Beispiel, wie die Flöte oder die Elektronik in einem Stück wie ein Flugzeug oder wie ein Vogelschwarm klingen könnte.
Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Ich kann sagen, was die Schüler*innen in meiner Lektion gelernt haben.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Die Instrumentallektion besteht aus verschiedenen Teilen: Einspielen, Ton- und Technik, exemplarisches Üben… Der grösste Teil ist sicher das Spielen von Musikwerken. Die Abfolge dieser Unterrichtsteile gestalte ich gerne frei. Es kann sein, dass wir erst Musikstücke spielen/musizieren und danach besprechen, wie man es musikalisch oder technisch noch anders machen könnte.
In der elektronischen Musik geht es mehr ums Komponieren von Klängen und Spielsettings. Die Schüler*innen werden dabei unterstützt, eigene Ideen umzusetzen. Die entstandene Musik wird vorgespielt und besprochen. Kompositorische Schritte werden geplant und umgesetzt.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder haben viel Fantasie. Diese Fantasie nehme ich mit in den Instrumentalunterricht. Man kann mit dem Musikinstrument auch Wind oder einen Schneesturm erzeugen. Und manchmal erinnert so ein silbernes Instrument an ein Raumschiff.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Mit einem meiner Ensembles werden wir einen berühmten älteren amerikanischen Komponisten aus der legendären Sonic Art Union für einige Konzerte in die Schweiz einladen. Er brachte riesige Konzerterfahrung mit und war in den Probenarbeiten immer entspannt und ruhig.
Während einer der Proben ist er beim Zuhören seiner Komposition eingeschlafen.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich habe vor Jahren einmal mit einer selbstgebauten Lautsprecherjacke auf einer Open-Air-Bühne am Hauptbahnhof Zürich performt. Es handelte sich um eine Eröffnungsveranstaltung für eine 3D-Lichtskulptur der ETH Zürich.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Als Musikerin und Komponistin habe ich das Glück, immer wieder mit spannenden Leuten zusammenzuarbeiten.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde eher Musikinstrumente mitnehmen.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich finde es toll, dass man sich als klassische Experimentiermusikerin an den unterschiedlichsten Bühnen zurechtfinden muss. Von kleinen Kellerbühnen über Open-Air-Situationen bis zu grossen Theaterbühnen.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich gehe, wenn möglich täglich, gerne in die Natur, und ich habe eine Familie.