Lezioni di produzione musicale, pianoforte e songwriting con
Maris Reck
Elektronik - Live Elektronik, Elektro-Akustik, Produktion & Mixing
Maris spielt Elektronik wie ein Instrument – Hand in Hand mit akustischem Klang, live und im Studio.
Prezzo
10 lezioni di 45 min.: CHF 990
Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 99. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.
Ubicazione
Rote Fabrik
Seestrasse 395
8038 Zürich
Strumento
Produzione musicale, pianoforte e songwriting
Genere musicale
Musica sperimentale e pop
Livello
Principianti, Avanzati e Master
Lingua
Tedesco, inglese e francese
Età
Maris Reck insegna allievi da 18 anni
T'insegno quanto segue
Du musst nichts mitbringen ausser Neugier — wir können in der ersten Stunde schon etwas machen, das klingt. Von dort aus geht es so tief, wie du willst:
Ein musikalisch, instrumentaler Zugang zu elektronischer Musik oder akustischer Musik mit elektronischen Elementen: Von einfach und in der ersten Stunde umsetzbar zu komplex und aufwändig.
Wie kreiere und spiele ich mein eigenes elektro-akustisches Instrument?
Zum Beispiel: Klavier & Elektronik, Stimme & Elektronik etc.
Vorbereiten, planen, gestalten von Live-Shows & Recordings.
Programmieren eigener elektronischer Effekte, Tools & Instrumente in Max MSP.
Producing in Ableton. Songwriting.
Hier noch mehr konkrete Beispiele:
-Wie bringe ich meine Studioproduktionen mit meiner Band auf die Bühne?
-Wie kann ich mich mit elektronischen Klängen, die auf mich reagieren selbst begleiten?
-Was für Möglichkeiten bietet die Elektronik im Songwriting? Von einfachen Aufnahmen und editing bis zu Sounddesign und neuen Klängen.
Formazione
Master in elektroakustischer Komposition mit Nebenfach Gesang & Songwriting an der ZHdK Zürich (Elektroakustik bei Germán Toro-Pérez, Songwriting bei Tobias Jundt (Bonaparte), Gesang bei Martina Bovet & Brandy Abrahams)
Progetti
Martin Antoinette - Songs
Ako Amo - Compositional Ambient
Maris Reck, Mira & Maris - freie Improvisation
T'insegno preferibilmente i brani / lavori dei seguenti artisti / compositori
In der elektronischen Musik gibt es selten Noten zum nachspielen und oft keine fixen Instrumente. Also machen wir das mit den Ohren. Wieso klingt dieser Track so toll? Was macht ein Genre aus? Wie können wir diese Sounds, Harmonien, Grooves selbst kreieren?, James Blake, Björk, Lyra Pramuk, Laurie Anderson, Jon Hassell, Vladislav Delay e Alva Noto
Intervista con Maris Reck
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Ich liebe emotional berührende Musik, die spannend und eigen klingt — und oft Akustisches mit Elektronik verbindet.
James Blake - wie er mit wenigen elektronischen Sounds unglaublich viel erzählt, Platz für die Stimme lässt und so Songs schreibt die berühren & gleichzeitig die Attitude von frühem Dubstep transportieren.
Jon Hassell - Jazz, der schönste Trompetensound, Elektronik. Schafft es musikalische Welten zu kreieren die immer in Bewegung sind und doch Orte der Ruhe.
«Alva Noto & Ryuichi Sakamoto - Vrioon» In diesem Album geben sich Klavier und die Elektronik so viel Platz, dass auch für uns beim Zuhören noch Raum bleibt.
«EP2 von FKA Twigs & Arca» - klingt und fühlt sich an wie Pop, aber mit diesen Sounds und Rhythmen?
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Egal ob du schon ein Instrument spielst und Elektronik dazunehmen willst, oder ob die Elektronik dein Einstieg ist — bei mir geht beides.
Ich habe einen sehr offenen Zugang zu Klang und kann dir diese Begeisterung weitergeben.
Wir gehen von dem aus, was unsere Ohren spannend finden, und lernen unterwegs die Dinge, die uns dabei nützlich erscheinen.
So entstehen Tracks, Spieltechniken, eine eigene Ästhetik fast schon nebenbei - auf dem Weg.
Ich kann Wissen strukturiert und klar vermitteln, angepasst an deinen Wissensstand und deine Ziele.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich habe ein Jahr in Bordeaux gelebt und dort unsere Rave Kultur vermisst. Ich habe mir daher selbst das DJing beigebracht und dort kleine Parties veranstaltet. Als ich zurück kam wollte ich die Musik, die ich dort gespielt habe selber produzieren und live spielen - das längste Rabbit-Hole in das ich je gefallen bin.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Oft gehe ich von einem Gefühl (im Bauch oder sonst wo im Körper) aus, setze mich ans Klavier, Singe oder schliesse den Laptop an. Ich erlaube mir alles und folge der Richtung die die Klänge und dieses Gefühl zusammen gehen wollen. Zu analysieren und kritisieren versuche ich später. Diese zwei Prozesse wechseln sich so oft ab bis der Song fertig ist.
Manchmal entstehen neue Stücke aber auch einfach aus Experimenten und Jams am Instrument.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Als DAW (Software am Laptop) brauche ich Ableton und Max MSP. Ich kenne beide Programme sehr gut und die Möglichkeit mit Max MSP spezifische, persönliche Instrumente und Tools zu programmieren die in Ableton selbst gebraucht werden können ist einzigartig.
Allgemein versuche ich wenige Plugins und Synthesizer (auch analoge) möglichst gut zu kennen anstatt mich in der endlosen Anzahl an Möglichkeiten zu verlieren. Genau diese Haltung gebe ich auch weiter: lieber wenige Werkzeuge richtig können, als sich in tausend Möglichkeiten verlieren. Das nimmt am Anfang viel Druck raus.
Ich benutze eine Vielzahl an Midi-Controllern, Tablets und immer auch ein Midi-Keyboard - versuche die Elektronik in die Finger zu bekommen.
Mikrofone: Ermöglicht mir meine Stimme und die Sounds meiner Umwelt mit der Elektronik zu verbinden - das Beste.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich kann mich für sehr vieles begeistern, das setzt sehr viel Energie und Motivation frei - allerdings verschwindet diese auch sehr schnell wenn mich etwas nicht mehr interessiert. Ich habe daher gelernt mir die Dinge und das Üben möglichst interessant zu gestalten.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
In der Elektronik gibt es unendlich viele Möglichkeiten dir dein eigenes Instrument zusammenzustellen - ein Instrument das es nur einmal auf dieser Welt gibt. Das heisst du bist auch die Beste (und schlechteste :) Spieler:in davon - befreiend finde ich.
Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Ich versuche zu verstehen woher dein Interesse kommt, wie wir ihm mehr Raum geben können und was dich vielleicht daran hindert dies zu tun. Es ist mir wichtig, dass wir uns beide als Menschen wohl fühlen - ich denke das ist die Grundlage dafür um mit Mut und Lust Neues zu lernen, auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich frage zuerst wie es dir geht, was dich musikalisch zur Zeit beschäftigt und ob du konkrete Fragen hast.
Dann legen wir los. Während dem Unterricht versuche ich das alles im Hinterkopf zu behalten. Gegen Ende schauen wir gemeinsam wie weit wir gekommen sind, ich gebe dir vielleicht noch nützliche Referenzen, Links oder Ideen um bis zu nächsten Stunde selbstständig weitermachen zu können.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Im Grundsatz gleich wie oben; mit Kindern habe ich noch wenig Erfahrung, gehe es aber genauso neugierig an.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker*in?
Mit meinem Klavier-Elektronik-Duo «Ako Amo» sangen wir an einem Konzert einen Song gemeinsam – wir standen dafür auf, weg von den Geräten, hin zum Publikum. Plötzlich in so viele feuchte Augen zu blicken und zu spüren: Das, was wir uns da selbst aufgebaut hatten, berührt nicht nur uns, sondern erzählt auch den Menschen vor uns etwas. Diese Momente suche ich in der Musik — und möchte sie weitergebe.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Festival de la Cité, Lausanne
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Patti Smith - Ich glaube sie und ihre Sicht auf die Welt beim Musizieren kennenzulernen wäre einiges spannender als in einem Gespräch.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Éliane Radigue - Trilogie de la Mort / Ihr Drone Album ist wie ein zweites Haus in dem du dich bewegen kannst und in dem dir nie langweilig wird. Und wieso nicht die Zweitwohnung gleich mitnehmen auf die Insel…
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Am REWIRE Festival in Den Haag - ein grossartiges Booking von ägyptischem Jazz, gregorianischen Gesängen mit Elektronik bis Gabber aus Indonesien.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich tanze gerne zu Musik und liebe es in der Natur zu sein. Ich bin ein sehr sozialer Mensch und geniesse das Leben im Stadt-Dschungel.