Music class that suits you

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Learn to double bass, electronic bass and bass with

Dusan Prusak

Jazz, Pop, Rock, Blues auf Akustik- und Kontrabass & E-Bass

Dusan Prusak ist erfahrener Live- und Studiobassist für Jazz und Anverwandtes. Mit seinen Bands Scientist's Breakfast und Jalazz spielte er in Clubs und an Festivals in CH und Ausland und veröffentlichte mehrere CDs. Er ist auch als Komponist tätig.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 790


Location

Federerstrasse 15d
9008 St.Gallen

Instrument

Double bass, electronic bass and bass

Music style

Blues, rock, pop and jazz

Level

Beginner and Advanced

Language

German, English and Spanish


I can teach you

Spielen nach Noten, Spielen nach Akkorden, Spielen nach Gehör, Harmonielehre, Rhythmik, Improvisation, Komposition

Education

Jazzschule St.Gallen, SMPV-Diplom, bei Peter Frei, Art Lande, Paul Grabovski, Uli Scherrer...

Escuela de Musica Ignacio Cervantes, Habana Cuba, Weiterbildung in Afrokubanischer Musik

Konservatorium Schaffhausen, Weiterbildung in Komposition bei David Angel

Klassische Weiterbildung bei Francesco Obieta

Bands / formations I have played in

Michael Neff Group, Neighburs and Friends, Coraline Richard Quartet 

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Bachs Cellosuiten (Deutschlands beste Erfindung war Bach), Great American Songbook und Anverwandtes (Amerikas beste Erfindung ist der Jazz), Coleman, Coltrane, Gershwin, Miles Davis and Thelonius Monk

Dusan Prusak

Interview with Dusan Prusak

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
„Lerne Zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden“, sagte Platon. Doch glücklicherweise spiele und spielte ich zumeist mit Musikern, die alles andere als dummes Zeug von sich geben und mich inspirieren. Den grössten Eindruck allerdings hinterliess bei mir Ornette Coleman mit Charlie Haden am Bass. Als ich ihre Musik das erste mal hörte, war es wie eine Befreiung. Auch ein Konzert von Henry Threadgill bleibt mir unvergessen, während dem ich die erste halbe Stunde ratlos zuhörte, mir dann plötzlich der Knopf aufging ich den Rest des Konzerts absolut genoss.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Nichts, denn ich möchte mich nicht mit anderen Lehrern messen. Sie sind sicher alle grossartig.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Übliches Bassisten-Schicksal: Teenager-Rockband mit zu vielen Gitarristen, also muss einer (der nicht nein sagen kann) den E-Bass übernehmen. Doch er findet Gefallen daran. Dann entdeckt er den Jazz und den Kontrabass. Welch schönes Instrument - diese Kurven - und die Töne gehen durch den ganzen Körper...eine sinnliche Erfahrung.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich habe 2 Kontrabässe, einen grossen ca.80-jährigen deutschen 4/4-Bass, und einen kleineren ca. doppelt so alten Böhmischen 3/4. Am liebsten spiele ich unverstärkt, denn der Klang des Basses ist mit Pickup und Amp nur annähernd authentisch reproduzierbar. Für Auftritte mit lauteren Bands verwende ich seit Kurzem lieber die akustische Bassgitarre. Eigentlich habe ich sie mir besorgt, um in den Ferien ein wenig die Finger zu trainieren. Doch das Instrument gefiel mir so sehr, dass ich es immer öfters auch live einsetze. Zudem gibt's auch weniger Schlepperei. :-) Mit dem Alter mag man's etwas gemütlicher.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Geduld...und Ausdauer, weil...Geduld...und Ausdauer.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Tiefe Frequenzen, erzeugt durch 4 Seiten aus Darm oder Metall, verstärkt durch einen Resonanzkörper aus Holz, freigesetzt in den Äther und in den Bauch.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Musik soll in erster Linie Spass machen. Alles andere passe ich den Wünschen, Zielen und Bedürfnissen des Schülers an.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Hängt vom Schüler ab. Sind die persönlichen Ziele klar formuliert, kann jede Lektion auch klare Lernziele beinhalten und die Arbeit ist zielorientiert. Strukturiert wird an folgenden Themen gearbeitet: Technische Übungen / Tonleitern und Akkorde / Erarbeiten eines Songs mit Melodie und Akkordprogression / Spiel über Akkordprogressionen / Improvisation über Akkordprogressionen / rhythmische Übungen / Blatt-Lesen / Harmonie-Lehre / Übungen zur Interaktion

Wie gehst du bei Kindern vor?
Erst würde ich abklären, warum das Kind Bass erlernen möchte. Normalerweise kommt man zu diesem Instrument erst in reiferen Jahren. Kinder können ihre Bedürfnisse weniger deutlich formulieren. Daher muss mehr auf klare Struktur des Unterrichts geachtet werden. Dabei darf der Spass nicht verloren gehen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Es gibt Momente während des Spielens, wenn man mit der Musik verschmilzt, wenn sie durch dich fliesst und du gar nicht darüber nachdenkst, was du tust, sondern die Augen schliesst und alles um dich herum vergisst. Dann gab es Clubs, wo man anfangs denkt „Oh Gott, was für ein Loch“, und dann wurde es ein herrlicher Abend mit tollem Publikum.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Country Night Gstaad. Da waren Tausende Leute im Publikum. Einige von ihnen mit Cowboy-Hüten und Revolvergürteln. Ist nicht so mein Ding. Ich bevorzuge eher kleine Bühnen und Clubs.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Eigentlich spiele ich schon mit den Musikern, mit denen ich gern spiele. Ansonsten: Henry Threadgill, Tim Berne, Ornette Coleman, Keith Jarrett, Billy Higgins, Ed Blackwell, Eric Dolphy, Bill Evens, Paul Bley, Frank Zappa,...unerfüllbare Wünsche...

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Da würde ich eher dem Meeresrauschen lauschen. Wenn ich dennoch müsste: Die englischen Suiten von J.S. Bach gespielt von Glenn Gould – das reinste Sublimat an Musik. Doch meine Frau sagt gerade: Blödsinn, auf eine Insel muss was von Bob Marley...No Woman no Cry...

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich bevorzuge die kleinen Orte: Marsöl in Chur, Wendel in Berlin, Rabbar in Trogen, 1733 in St.Gallen...

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie, Freunde, Freude am Leben

Recommendation for Dusan Prusak

Michael , 53, Organisationsberater, Winterthur (SchülerIn)

Dusan ist ein engagierter, kompetenter, erfahrener und motivierter Lehrer, den ich 100 % weiterempfehlen kann. Er ist motiviert, locker, im positiven Sinne fordernd - und ein guter Typ. Ich profitiere sehr von seinen Inputs, von seiner Erfahrung und seinem Groove.

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