Instrumentor

Learn synthesizer, keyboard, and music production with

Vincent Isler

Alles rund um Filmmusik

Vincent Isler ist Filmkomponist und Musiker mit 10 Jahren Erfahrung in Hollywood.

Price

10 lessons of 45 min.: CHF 990

For children, 30-minute lessons are also possible.

portrait of Vincent Isler

Location

Freihofstrasse
8048 Zürich

Vincent Isler also offers distance learning.

How does distance learning work for us?

Instrument

Synthesizer, keyboard, and music production

Music style

Film music, ambient, classical, Neoclassical, and Minimal Music

Level

Beginner, Advanced, and Master

Language

German and English

Age

Vincent Isler teaches students from 4 years

Interview with Vincent Isler

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Clint Mansell. Seine Musik hat einen sehr speziellen Platz in meinem Herzen. Sein Talent einfache Motive und Ideen mithilfe unglaublich eindrucksvoller Synths zu verbinden, ist umwerfend. Das reibungslose Verschmelzen der Klassik und Elektronik ist es, was mich bis heute inspiriert.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Durch meine lange Erfahrung in Hollywood kannst du dir sicher sein, dass das, was ich dir am Computer, Synth oder DAW beibringe, der Standard in der Industrie ist.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Filmmusik: Meine ganze Familie arbeitete im Film und ich war der einzige Musiker. Also habe ich beschlossen meine zwei Passionen zusammenzuschliessen, und begann, an einem Laptop kleine Clips zuvertonen.

Modular Synths: Ich wollte unbedingt nicht immer nur am Computer Musik machen. Also habe ich mir in einem Laden in LA vier Module gekauft, um ein paar physische Knöpfe und Tasten zu drücken. 5 Jahre später und das Instrument ist so weit gewachsen, dass es sich jetzt mehr um ein Raumschiff handelt.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich liebe es etwas zu entdecken. Ich setze mich ans Piano oder den Synth und fange einfach mal an, herumzuspielen. Ohne einen konkreten Plan zuhaben. Früher oder später finde ich eine Melodie, einen Akkord oder einen Sound, der mich inspiriert. Ab dem Punkt beginne ich zu komponieren. Aber der wichtigste Teil ist das spielerische Entdecken.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich arbeite in Logic und ProTools wenn es um DAWs geht. Ich spiele ein gefilztes Piano für den warmen und intimen Ton. Mein Modularsynth ist eine stetige Evolution, was das Schöne daran ist wenn man sein eigenes Instrument bauen kann.

Ich spiele auch einen Moog Matriarch den ich oft für die saftigen analogen Bass-Töne oder einfachen Arpeggios brauche, und einen Hydra für die einfache und flexible Bedienung.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Lernfähigkeit. Egal in welchem Studio ich arbeitete oder für welche Komponisten, ich konnte mich immer darauf verlassen, dass mein Verständnis der Musik und Technologie mich alle neuen Konzepte schnell lernen lässt.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mehr Kabel und Knöpfe als ein Flugzeug.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Wie der Student lernt. Nicht alle lernen gleich, darum ist es für mich als Lehrperson wichtig, herauszufinden, wie jemand am besten Informationen verarbeitet. Vielleicht hilft einer Person ein visuelles Diagramm des Signalflusses und einer anderen die Erklärung alleine.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Eine Kombination aus Repetition, Neues lernen und dann, wie man neue Techniken in den eigene Projekten anwenden kann.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Musik muss Spass machen. Ich versuche stets, wichtige Techniken spielerisch beizubringen, während wir Stücke lernen, die das Kind liebt.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Das erste Mal in Hollywood auf der Warner Brothers Scoring Stage zu stehen und die von mir komponierte Filmmusik von einem vollen Orchester zu hören, während der Aufnahme. Egal wie viel man das machen darf, es ist jedes Mal wieder ein einzigartiges Erlebnis, das mir Gänsehaut gibt.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Royce Hall in Los Angeles

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Nils Frahm. Ich hatte das grosse Glück, ihn live in einer Kirche in Los Angeles zu sehen, und ich bewundere nicht nur seine Musikalität, sondern auch seine Freiheit auf der Bühne.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Beethoven 5 & 7, Carlos Kleiber mit den Wiener Philharmonikern. Der 2. Satz der 5. Sinfonie enthält meinen Lieblingsmoment der ganzen Musik. Er ist voller Emotionen und ich könnte es ohne weiteres mir jeden Tag anhören.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Royal Albert Hall in London

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Familie, unsere 3 Hunde und ich spiele Rugby.