Learn singing, singing and piano, and piano with

Cordula C. Pozimowski

Gesang mit Klavierbegleitung / Klavierunterricht / Stimm- und Sprechtraining

Cordula C. Pozimowski, ist Sängerin/Gesangslehrerin und hat am Dr. Hoch’s Konservatorium, an der Jazz Akademie Frankfurt und bei Prof. Zentai (Folkwang Hochschule Essen) Gesang studiert. Es folgten Schauspielkurse nach Stanislawski und ein Psychologie Studium an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt/Main. Mittlerweile gibt sie seit vielen Jahren Gesangsunterricht mit viel Spass und Freude.

Cordula C. Pozimowski also offers distance learning.

How does distance learning work for us?

Price

10 lessons 45 min. each: CHF 840

portrait of Cordula C. Pozimowski

Location

Alte Landstrasse
8700 Küsnacht

Instrument

Singing, singing and piano, and piano

Music style

Classical, musical, pop, r'n'b, rap, blues, chanson, and jazz

Level

Beginner, Advanced, and Master

Language

German and English

Age

Cordula C. Pozimowski teaches adults and children from 18 years

Interview with Cordula C. Pozimowski

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Maria Callas, J.S. Bach, W.A.Mozart, Ella Fitzgerald, Nina Simone, Dave Bruback, Queen, Pink Floyd, Elvis, The Beatles. 


Was alle verbindet, ist die Virtuosität. Die Fülle an Möglichkeiten hat mich schon als Kind sehr beeinflusst. Die emotionalen Inhalte, die Gefühle die durch Musik hervorgerufen werden. Und auf der anderen Seite, die Kunst in der Klassik wie auch im Pop, neue musikalische Möglichkeiten zu schaffen. 

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Mein Instrument ist meine Stimme. Besser kann ich dir helfen, die eigene Stimme zu befreien, sie mit dem ganzen Körper und der Atmung emotional zu spüren und zu führen.
Ich finde so die individuelle Stimme jeder Person. Dadurch entsteht Kraft, Ausdruck, eigenes Timbre und durch meine psychologische Ausbildung sorge ich für mehr Selbstbewusstsein und Konzentration auf sich selbst.

Wie hast du singen gelernt?
Als ich 5 oder 6 Jahre alt war, habe ich natürlich zuhause die Musik meiner Eltern gehört und sofort nachgesungen. Abends, wenn ich mal nicht schlafen konnte, habe ich die Lieder dann meinem Hund vorgesungen. Der mochte das. Und meine Eltern konnten natürlich nicht einschlafen vor lauter Gesang.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich gehe immer von einer Idee aus. Sei es eine Melodie oder ein Wort, ein Satz der meistens zur Musik führt, aus den Worten kommend, den Ton vorgebend. So wie im Schauspiel der Autor mit seinen Worten eigentlich schon die Regieanweisungen mitliefert.
Dann folgt die Arbeit. Entwickeln, ausprobieren, ändern, verwerfen, neu anfangen ohne dabei die ursprüngliche Idee zu verlassen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Mein Instrument ist mein Klavier ( es hat auch einem Namen ;-) Ich habe es vor vielen Jahren bei einem Klavierbauer extra für mich anpassen lassen und ich liebe es. Ich brauche es für die Begleitung meiner Student*innen und für meine Kompositionen. Für Songaufnahmen oder Auftritte auf der Bühne habe ich verschiede Mikrofone. Entweder sensible Kondensatormikrofone die eine sehr gute Klangqualität haben, mein Liebling ist ein Neumann. Oder ein dynamisches Mikrofon für viel Kraft und Power, die auf der Bühne sehr robust sind. Ein Klassiker ist natürlich das Shure SM58. Mein grösstes und schönstes Equipment ist natürlich meine ausgebildete Stimme.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Mein Wille, der mich so lange üben lässt, bis es perfekt, ausdrucksstark und musikalisch rein ist. Und die Freude daran, es dann zu können und die Musik und meine Stimme zu geniessen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mein Instrument ist meine Stimme. Sie ist gross, frei und gleichzeitig fein und sensibel. Sie transportiert darum kraftvoll die Emotionen der jeweiligen Musik. Meine Stimme, wie jede andere, ist einzigartig, da sie technisch mit dem ganzen Körper - und nicht nur vom Kehlkopf aus - gesungen wird. Das ist sehr wichtig. Sie wird mit der Atmung gestützt bzw. das Belting wird im Pop eingesetzt. Das macht meine Stimme unique.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte besonders darauf, dass die Schüler*innen sich wohlfühlen und eine fundierte, gesunde Gesangstechnik lernen. Ich gehe auf ihre musikalischen Wünsche ein, arbeite stark daran ihre positiven Emotionen zu verstärken und neue Sachen auszuprobieren. Auch hierbei hilft mir meine psychologische Ausbildung 

Wie baust du deine Musikstunden auf?Wichtig ist mir das Ankommen, reden, sich wohlfühlen. Das machen manche mehr, manche weniger, wie es passt. Dann lockere ich erstmal die Stimme auf mit ein paar einfachen Übungen, dann geht es ans Klavier. Stimme öffnen, frei lassen, Tonleitern, Intonation. Ich höre sehr genau, was die Stimme des*der Schülers/Schüler*in gerade braucht und diese Übungen mache ich dann. Danach wird gesungen. Entweder klassische Lieder die sehr gute Gesangstechnik vermitteln oder wir singen Lieblingssongs, die wir zusammen einstudieren. Das begleite ich oft am Klavier oder später kommt das Halb-Playback über die Bühnenboxen. Der*die Schüler*in kann dann auch mit Mikrofon singen, wenn es zum Song passt. Klassik wird natürlich ohne Mikrofon geübt. Beides macht sehr viel Spass und am Schluss kommt dann noch das Quäntchen Kunst dazu, um den Song des*der Schülers/Schüler*in einmalig klingen zu lassen. Für Profi Sänger*innen ist das natürlich ein Muss im Unterricht und das bringe ich auch gerne jedem*jeder Anfänger*in bei.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Individuell. Es kommt auf das Alter an. Kleinkinder unterrichte ich nicht. Meine jüngste Sängerin ist 14 Jahre. Klavierunterricht kann man schon früher anfangen. Das würde ich in einer Schnupperstunde herausfinden.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Eines meiner schönsten Erlebnisse war ein Konzert in Berlin. Wir waren in Panik, weil die spontan eingesprungene Pianistin die Songs die wir gleich auf der Bühne performen sollten, nicht alle spielen konnte. Eine Katastrophe, wir überlegen abzusagen, aber das Publikum war schon da. Voller Saal. Also…wir haben alles geben, improvisiert, getanzt, gesungen und sogar Anekdoten auf der Bühne erzählt und am Schluss war so eine Megastimmung, dass wir Standig Ovations und Applaus bekamen. Das hat mich sehr berührt und mir gezeigt, dass es sich lohnt mutig zu sein, rauszugehen und sich selbst zu vertrauen. 

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Waldbühne Berlin und die Alte Oper Frankfurt am Main.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Luciano Pavarotti. In diesem Leben leider nicht mehr möglich, er hatte eine so wunderbare Stimme. Einzigartig. 

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde gerne zwei Platten mitnehmen: Max Raabe, dann hätte ich den ganzen Tag gute Laune und „Playing For Change“, dann hätte ich auf meiner einsamen Insel die ganze Welt.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich liebe jede Bühne. Zusammen Musik zumachen und mit dem Publikum eins zu werden sind wunderschöne Momente. Egal wie gross oder klein die Bühne ist.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Mein Mann, mein Hund und meine psychologische Beratung. Ich liebe es Menschen zuzuhören, sie zu verstehen und ihnen neue, positive Perspektiven und Möglichkeiten aufzuzeigen. Und natürlich liebe ich das Meer, passt zu der einsamen Insel ;-).