Music class that suits you

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Piano, keyboard and synthesizer with

Ferdi Klamt

Klavier und Keyboard für Funk, Blues, Pop und Jazz

Ferdi Klamt, Pianist der Band FATCAT. Bereits über 400 Liveshows. Unter anderem als Sideman von Mike and the Mechanics, Beatrice Egli und Michael Holm tätig.
Ferdi Klamt also offers distance learning.
How does distance learning work for us?

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 840

For distance learning, subscriptions with 5 lessons are usually possible, just notice this when you register.


Location

Wallstrasse 22
4051 Basel

Instrument

Piano, keyboard and synthesizer

Music style

Funk, blues, pop and jazz

Level

Beginner, Advanced and Master

Language

German and English


I can teach you

Studiovorbereitung, Spielen in Bands, Soloperfomance, Begleitung für SängerInnen, Theorielehre, Harmonielehre, Gehörbildung.
Da das Klavier ein sehr vielseitig einsetztbares Instrument ist, lassen sich an Hand von ihm viele musikalische Zusammenhänge relativ einfach erklären, wie z. B. das Verhätnis von Bass zu Akkorden in der Kombination mit Rhythmus. Versteht man diesen Zusammenhang am Piano, wird man auch die Rhythmusgruppe einer Band verstehen. Das Vermitteln des Unterrichtsinhaltes kann auf unterschiedlichste Arten geschehen. Hier versuche ich auf den/die SchülerIn individuell einzugehen. Für manch eine(n) sind Noten die richtige Wahl, ein(e) andere(r) spielt lieber ausschliesslich nach dem Gehör. Das ist total typabhängig.

Funk, Blues, Pop, Jazz Basics:

Funk/Blues: Musik, die einen selbst begeistert, lässt sich meistens leichter übermitteln. Man hat viel spezifisches Material parat und kann oft auf langjährige Erfahrung zurückgreifen. In meinem Fall begleitet mich der Funk schon seit über 20 Jahren und macht mich durch seine rhythmische Virtuosität immer wieder aufs Neue glücklich. Der Blues bedient sich in weiten Teilen des gleichen harmonischen Materials und bildet für mich genau den richtigen Ausgleich zum treibenden Funk.

Pop: Da das Wort Pop (populäre Musik) eigentlich nur aussagt, dass es sich dabei um Musik handelt die aktuell 'In Mode' ist, steht es für eine ganze Ansammlung von Musikstilen. Typisch wären aktuelle Vertreter aus den Charts wie zum Beispiel: Justin Bieber, Selena Gomez, Maroon 5, Billie Eilish. Dreht man die Zeit aber zurück, finden sich auch Bands wie Metallica oder Queen in den Charts. Auch ihre Rockmusik gehört also in gewisser Weise unter den grossen Oberbegriff Pop. Das Genre ist dermassen breit gefächert, dass ich am Klavier sogar Filmmusik dazu zähle (z.B. Fluch der Karibik, La La Land, Herr der Ringe, Game of Thrones uvm.).
 

Education

2009 - 2013 International Music College Freiburg, Diplom zum Profimusiker, Dozenten u.a.: Philipp Moehrke, Tom Bauser, Tilmann Günther
1999 - 2003 Privat, Surendran Reddy (südafrikanischer Pianist und Komponist)
1991 - 1997 Elternhaus, Vater

Bands / formations I have played in

Ich bin Pianist bei FATCAT und damit gut beschäftigt. Wenn sich aber zeitlich die Möglichkeit bietet, springe ich auch gerne für den ein oder anderen Job als Sideman ein.

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Queen, Green Day, Ava Max, Adele, Elton John, Lana Del Rey, Bruno Mars, Charlie Puth, Pharrell Williams, Muse, Cannonball Adderley, Jaco Pastorius, Herbie Hancock, Joe Zawinul and Filmmusik

Ferdi Klamt

Interview with Ferdi Klamt

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Das ist schwierig zu sagen. Musik hat viele Gesichter und lässt sich für mich nicht auf eine Person beschränken. Sicher gibt es viele Musiker wie Herbie Hancock, meine Dozenten, Cory Henry und Jamie Cullum, die mich am Klavier beeinflusst haben. Mich für den Weg eines Profimusikers zu entscheiden hat aber auch viel mit musikalischen Schlüsselerlebnissen zu tun.
Grosse Bands auf grossen Bühnen zu sehen ist für mich seit meinem elften Lebensjahr immer wieder ein wahnsinnig antreibendes Erlebnis in Bezug auf meine musikalische Entwicklung. Nur einige der Bands, die mich live umgehauen haben: Foo Fighters, Die Toten Hosen, Tito and Tarantula, Lenny Kravitz, Metallica, Chaka Khan, Jamie Cullum, Maceo Parker, Die Ärzte, Elton John, Aerosmith, Greenday, Wolfmother, Jack Johnson, Fanta 4, Kings of Leon, Muse, Nofx und viele mehr, von den unbekannteren Acts gar nicht erst zu sprechen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Da ich nicht weiss wie die anderen LehrerInnen unterrichten, kann ich nicht sagen, was ich besser machen kann als sie. Ich blicke nun aber neben dem Live-Geschäft auf eine über 15 jährige Unterrichtslaufbahn als Lehrer zurück und habe in dieser Zeit die unterschiedlichsten Unterrichtsmodelle ausprobiert. Damit bieten sich mir mittlerweile viele Möglichkeiten, auf jede(n) SchülerIn individuell einzugehen. Kurz gesagt: Du sagst mir, was du gerne spielen willst - ich sorge dafür, das Stück auf dein Niveau anzupassen und einen Weg zu finden, es dir an Hand deiner Stärken möglichst schnell zu übermitteln.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich war fünf Jahre alt und habe zuhause auf unserem Klavier rumgeklimpert. Mein Vater kam ins Zimmer und meinte: „Entweder ich zeig dir wie es richtig geht oder du hörst bitte auf am Wochenende morgens um 05:30 für alle im Haus Lieder zu spielen!“ So hat dann alles begonnen. Wie sich Jahre später herausstellte, war es trotz meines fortgeschrittenen Spiels weiterhin keine gute Idee, morgens um 05:30 für meine Eltern Klavier zu spielen.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich spiele viel auf einem Nord Stage 2. Es bietet wahnsinnig viele Möglichkeiten an Sounds (die ich bis heute immer noch nicht alle ausgeschöpft habe) und hat für ein E-Piano ein sehr angenehmes Spielgefühl. Es lässt sich auf Tour vergleichbar einfach transportieren. Bis vor einigen Jahren hatte ich noch ein P-80 Yamaha und ein Rhodes dabei – das war eine Schlepperei.
Natürlich existieren meine Schätze noch im Proberaum, Rhodes Mark 1/73 Stage und eine Phillips Orgel und ich sorge dafür, immer Zugang zu diversen Flügeln zu haben.
Zur Zeit gehören dazu ein Yamaha C Flügel und ein Petrof Stutzflügel. Aus Nostalgiegründen und zur Belustigung meiner Mutter, steht in meinem Elternhaus noch das Klavier (Ibach), auf dem ich angefangen habe zu spielen.  

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Die Fähigkeit mein Umfeld auszublenden und mich völlig einer einzigen Sache hinzugeben. Durch das Fokussieren bleibt der Freiraum, beim Üben in eine objektive Rolle zu schlüpfen und sich beim Spielen selbst zu zu hören. Das Gehörte dann zu analysieren und beim nächsten Durchgang direkt klanglich anzupassen. Es ist in etwa so als sässe ein Dozent neben einem, der immer wieder Tipps gibt, was man besser machen kann.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
88Tasten.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Auf Abwechslung, um ein möglichst hohes Potenzial an Konzentration und Leistung abzurufen. Die Stärken eines/einer jeden zu entdecken und den Unterricht dementsprechend auszurichten.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Im Prinzip folge ich hierbei einem drei Säulen-System. Die zwei Hauptsäulen bilden Theorie- und Gehörbildung. Die dritte Säule ist dann meist wechselnd und kann Rhythmik, Improvisation, Komposition, Sightreading uvm. enthalten.

Theorie:
Musik zu üben hat für mich viele Parallelen zu dem Erlernen einer neuen Fremdsprache. Zuerst geht es darum, das Alphabet der neuen Sprache zu kennen. Am Klavier entspricht das den Tastennamen. Basierend darauf erste Wörter zu bauen und somit einen Grundstock an Vokabeln zu bilden. In unserem Fall geht es hierbei um den Aufbau von Akkorden. Nächster Schritt wäre dann der Satzbau und die Grammatik. Am Instrument nennt man so einen Zusammenbau einer musikalischen Phrase/Kadenz. Sie besteht bereits aus mehreren Akkorden und hat in sich einen schlüssigen Aufbau. Setzten wir nun viele Sätze aneinander ergibt sich eine Geschichte. Setzt man im Vergleich viele Kadenzen zusammen, entsteht dabei ein Lied.

Gehör:
Eine Sprache lesen oder schreiben zu können heisst noch lange nicht, dass man sie auch sprechen kann! Nun geht es darum die gelernte Theorie auf die Tasten zu bringen und in ein wohl klingendes Musikstück zu verwandeln. Wie auch beim Sprechen lernt man hier am schnellsten durch Imitation und Wiederholung.
Richtig umgesetzt ermöglicht das Imitieren oder Nachahmen einem Schüler direkt mehrere Faktoren in seinem Spiel anzupassen. Neben den richtigen Tönen kann hier auch auf Dynamik und Rhythmik Einfluss genommen werden.

Wie gehst du bei Kindern vor?
In erster Linie sollen die KlavierschülerInnen Spass haben. Ist dieser nicht gewährleistet, wird über kurz oder lang die Motivation darunter leiden. Da mein Unterricht darauf basiert meine SchülerInnen möglichst effezient voran zu bringen, um durch Erfolgserlebnisse Spass zu generieren, neige ich dazu, Kinder ohne Absicht schnell zu überfordern. Wir wissen alle, das Letzte was ein Kind heute braucht, ist noch mehr Leistungsdruck! Vielleicht also besser einen passenderen Lehrer finden.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
In meinen über 25 Jahren Live-Erfahrung hatte ich die Möglichkeit, viele bewegende Momente auf der Bühne zu erleben. Eines der Highlights war sicher eine Main Act Show auf dem Montreux Jazz Festival 2017 mit meiner Band FATCAT. Auf einer Bühne zu stehen, die so viel Geschichte in sich trägt, und unter freiem Himmel seine eigenen Kompositionen mit tausenden von Menschen zu feiern, war ein atemberaubendes Gefühl und eine Art musikalischer Ritterschlag für uns als Band.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das ist zweifelsfrei 'Emma'. Kennengelernt haben wir uns 2016 als wir in Stuttgart auf dem Schlossplatz als Vorband für Jamie Cullum gespielt haben. Am Vorabend war ein grosser amerikanischer Act da, der wegen seiner immensen Lichtshow nicht auf der üblichen Rundbühne des Jazz Open spielen konnte. Somit wurde in besagtem Jahr die Bühne von Rock im Park verwendet. Für mich ging damit ein Kindheitstraum in Erfüllung, einmal auf einer der grössten Open Air Bühnen Deutschlands zu spielen. Das war auch Anlass genug für mich, die Bühne 'Emma' zu taufen. Mittlerweile haben sich unsere Wege schon des öfteren gekreuzt und ich freue mich immer wieder aufs Neue wenn es zu einem Intermezzo kommt.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Das lässt sich nur sehr schwer sagen. Es würde mich sicher reizen mit 'The Cat Empire' eine Runde zu jammen. Ich stelle mir dazu aber auch das richtige Setting vor. Bei den Jungs in Australien in einem gechillten Bandhaus am Meer. Man kann mit offenen Fenstern und Türen spielen, kein Nachbar ist genervt (weil da keiner ist), es gibt eisgekühlte Drinks. Ja, darauf hätte ich schon Lust.
Mit Cory Henry zu spielen wäre natürlich auch der Wahnsinn, obwohl ich die Hälfte von dem was er macht wahrscheinlich nicht mehr verstehen würde.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde versuchen, die Platte gegen ein solarbetriebenes Satellitentelefon mit Premium Spotify Account zu tauschen.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Wie schon erwähnt ist 'Emma' ganz oben mit dabei. Ansonsten freue ich mich aber auch immer auf unsere Clubtouren im Frühling und Herbst. Die Clubs fassen meist nicht mehr als 200-300 Personen. Es gibt keine wirkliche Abgrenzung zwischen dem Tanzbereich und der Bühne. Somit entsteht oft eine sehr intime und gleichzeitig ausgelassene Stimmung zwischen Publikum und Band.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Sehr wichtig ist mir mein soziales Umfeld. Des Weiteren habe ich verschiedene Hobbys, die mir helfen meinen Körper und meine Seele zu entspannen um neue Energie für den Bandalltag zu sammeln. Eines davon ist das Angeln. Ich komme nicht so oft dazu wie ich gerne würde, aber wenn ich die Zeit finde berteibe ich dieses Hobby umso intensiver. Es hilft mir komplett abzuschalten und mich selbst zu reflektieren. Andere Personen würden anstatt dessen vielleicht ins Yoga gehen oder meditieren. Für mich bieten die Natur und die Stille die gleichen Möglichkeiten.


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