Music class that suits you

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Learn to electronic bass, acoustic guitar and songwriting with

Laura Frei

E-Bass, akustische Gitarre (AnfängerInnen), Songwriting und Bandcoaching

Laura Frei ist leidenschaftliche Live- und Studio-Bassistin, Musikpädagogin und Songwriterin/Texterin. Sie hat in den letzten 12 Jahren in unterschiedlichsten Projekten gespielt und unterrichtet seit bald zehn Jahren E-Bass. Zur Zeit steckt sie ihre live Präsenz zurück, um sich auf weitere Instrumente, ihr eigenes Projekt und das Unterrichten zu fokussieren.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 840


Location

Rennweg
8001 Zürich

Hoffnigstrasse 1
8600 Dübendorf

Instrument

Electronic bass, acoustic guitar and songwriting

Music style

Pop, rock, blues, folk, reggae, punk, gospel, hip-hop, soul, funk and swing

Level

Beginner and Advanced

Language

German, English and French


I can teach you

Diverse Songs, spielen in Bands, entwickeln eines persönlichen Stils und eigener Basslinien, verschiedene Spieltechniken, Studiovorbereitung, Gehörbildung, Rhythmus- und Technikübungen, Groove, Haltung am Instrument, Kreativität, Musikalität, Songwriting, fetter Sound, Motivation und verschiedene Übetechniken.

Education

2002 – 2014: Unregelmässiger Bassunterricht, zuerst bei Felix Müller in Wetzikon, dann bei verschiedenen MusikstudentInnen wie z.B. Steve Grob.
2003 – 2009: Wetzikon, Kantonsschule mit Schwerpunkt Musik bei Ruth Frischknecht/Daniel Manhardt/Don Randolph.
2014 – 2015: Zürich, Theorievorkurs ZHdK, Manuel Perovic, Niklaus Gehring.
2015 – 2018: Zürich, Bachelor of Arts in Musik mit Vertiefung in Jazz und Pop, Basslehrer: Uli Heinzler. 

Bands / formations I have played in

Mit dem Kontrabass bei Durian Express und Schmätterling. Mit dem E-Bass bei Street Corner Talking. Davor Mihaly Flow, Manolo Panic und vielen mehr.

I love to teach you songs / works from these artists / composers

The Doors, The Beatles, Stevie Wonder, Muse, Ray Charles, John Mayer, Portugal The Man, Kings of Leon, Radiohead, Tom Petty, Pink Floyd, Red Hot Chili Peppers, Lauryn Hill, Amy Winehouse, Adele, Bob Marley, Jamiroquai, Michael Jackson, BB King, Nik West, Prince, Daft Punk, Bruno Mars, Bee Gees and uvm.

Laura Frei

Interview with Laura Frei

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Mich beeinflussen laufend sehr unterschiedliche MusikerInnen. Man entwickelt sich ja selber immer weiter und orientiert sich neu. Oft sind auch Menschen ohne musikalischen Hintergrund oder gesellschaftliche Gegebenheiten, ein Katalysator für mein künstlerisches Schaffen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich denke, dass Lernen sehr individuell verläuft und es nicht die perfekte Lehrperson gibt. Wichtig ist, dass es menschlich passt, der Unterricht Spass macht und die Lehrmethode Erfolge erzielt. Ich versuche, stets den Bedürfnissen meiner SchülerInnen nachzukommen. Wenn ich es nicht (mehr) kann, schicke ich sie weiter, das ist okey. Man lernt sowieso am meisten durch verschiedene Inputs.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Meine Songs entspringen meist einer Idee, die ich zu einem früheren Zeitpunkt - gerne auch auf der Toilette im Ausgang - als Sprachmemo aufgenommen habe. Dies kann ein Text- oder Melodiefragment sein, aber auch eine Basslinie oder ein Beat. In einer ruhigeren Minute widme ich mich den noch fehlenden Teilen, schreibe einen Text und mache ein Demo. Nach der ersten Umsetzung mit der Band bin ich meistens nicht zufrieden und schreibe Sachen nochmals um, oder widme mich Details, was dann alle freut.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mit zehn Jahren sah ich einen Videoclip auf «Viva» und fragte nach «diesem Instrument». Mein Papa erklärte mir, dass dies eine Bassgitarre sei. Da er Instrumente sammelte, hatte er auch diesen sogenannten «Bass» irgendwo zuhause und ich durfte probezupfen. Dabei blieb es - Mit elf begann ich Bassunterricht zu nehmen und hatte meine erste Frauenband mit meiner jüngeren Schwester am Schlagzeug.  

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich spiele seit 12 Jahren einen Fender Jazz Aktiv Bass und bin sehr zufrieden damit. Einerseits kann ich am Bass selber den Sound relativ gut regulieren, andererseits setzt er sich sehr gut durch und hat einen kräftigen Sound. Aber natürlich: Je nach Musikstil ist er auch etwas zu aggressiv und ich bin mit einem anderen Bass besser bedient. Verstärkt werde ich durch die Amps von Markbass. Ich habe eine 6x10er Box im Keller und einen Mini Combo für kleinere Gigs. Naja, hätte ich das Geld, würde ich auf Ampeg wechseln.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Kurze, dafür regelmässige Übungsintervalle, weil es einfach effizienter ist und Frau mit weniger Zeitaufwand grössere Erfolge erzielen kann. Ausserdem waren für mich Spass, Wohlbefinden, Selbstvertrauen und Ehrgeiz wichtige Erfolgsfaktoren. 

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Solidarität statt Narzissmus, und natürlich Tiefe, haha. Ich finde es ist ein sehr soziales Instrument, es funktioniert vor allem in der Gruppe und unterstützt auf allen Seiten: Den Beat, die Harmonien und die Melodien, und damit alle deine MitmusikerInnen (welche es aber meistens nicht direkt merken). 

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich versuche bestmöglich auf meine SchülerInnen einzugehen und sie entsprechend ihrem Niveau und ihren Wünschen optimal zu unterstützen. Wichtig ist mir, dass mein Unterricht abwechslungsreich und effektiv ist und vor allem Freude macht. Wichtig ist aber auch, dass man musikalisch, tight und groovy spielt!

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich versuche sie abwechslungsreich zu gestalten. Meistens mache ich verschiedene «Blöcke» bestehend aus Technik, Rhythmus, Time, Improvisation, Stücke lernen. Aber eben: Je nach Bedarf. Manchmal ist es auch wichtig, einfach zu «jammen» oder einen Song sehr ausführlich anzuschauen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Die bleiben dem Bassunterricht leider fern. Ich hatte in den zehn Jahren, in denen ich unterrichte, wirklich bloss zwei elf-jährige Bassschülerinnen. Diese waren aber sehr cool und das Unterrichten für mich einfach, da ich mich in die eigenen Bassanfänge zurücksetzen konnte.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Es gibt so viele tolle Erlebnisse als Musikerin. Ich erzähle daher das jüngste: Ich war mit meiner jetzigen Band auf Busking-Tour in Italien und das tollste Ereignis war, als wir an einem Abend auf einer menschenleeren Strasse in Bologna zu spielen begannen und am Ende des Sets die ganze Strasse belebt war: Menschen fanden zusammen, tranken, jubelten, tanzten und lachten miteinander - der Moment war magisch, die Energie unglaublich! 

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die Bühne vom Taubertal Festival (DE) oder vielleicht jene vom Argovia Fäscht (CH).

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen
Das wechselt andauernd. Aktuell mit Martina Berther. Das ist aber eher unwahrscheinlich, da sie auch Bass spielt ;-) Warum? Sie ist einfach toll. Grossartiger Sound, starke Frau und groovt wie die Hölle.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Eels, aber welche? Daisies of the Galaxy?

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Kann ich nicht sagen, es hängt extrem von der Band, der Stimmung des Publikums (und meiner eigenen) und diversen anderen Faktoren ab. 

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Lesen, Zeit und Austausch mit Freunden und Familie, Natur, Bewegung (Radfahren, wandern, Yoga, Schwimmen, Laufen etc.), Veranstaltungen, soziales Engagement und der Blick in die Welt.


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