Music class that suits you

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Singing
Learn to singing, singing and piano and songwriting with

Marena Whitcher

Pop-, Folk-, Jazz-, Singer-Songwriter- und Blues-Gesang mit Klavierbegleitung

Marena Whitcher ist eine originelle, experimentierfreudige und mehrfach preisgekrönte Künstlerin mit erfolgreichen Bands im In- und Ausland

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : $930


Location

Instrument

Singing, singing and piano and songwriting

Music style

Pop, folk, jazz, singer-songwriter and blues

Level

Beginner, Advanced and Master

Language

German and english


I can teach you

Bewusstsein für die Stimme, Noten lesen, gesunde Gesangstechnik und gesundes Belting, Stimmregister und -mechanismen, Stimmfarbenspektrum ausweiten, persönlichen Ausdruck finden, simples aber wirkungsvolles Begleiten auf dem Klavier für Jazz und Pop, Jazzfrasing, Jazzimprovisation, eigene Songs komponieren, Leiten von Bands, Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung einer Jazzschule

Education

HKB (Hochschule der Künste Bern), Master of Arts in Jazz Performance, Hauptfach Jazzgesang (Andreas Schaerer), Nebenfach Komposition (Martin Streule, Frank Sikora und Django Bates), 2016

ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste), Bachelor of Arts in Music mit Auszeichnung, Hauptfach Jazzgesang (Marianne Racine, Rahel Hadorn und Christoph Grab) und Nebenfach Jazzklavier (Roland Köppel, Marcel Thomi), 2013

Bands / formations I have played in

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Adele, Birdy, Björk, Bruno Mars, Ed Sheeran, Ella Fitzgerald, Elvis, Frank Sinatra, Johni Mitchell, Norah Jones, Nina Simone, Peggy Lee, Radiohead, Ray Charles, Sarah Vaughan, Stevie Wonder, The Beatles and Tom Waits

Marena Whitcher

Interview with Marena Whitcher

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum? 
Einzelne Eigenschaften von Künstlern aus verschiedenen Sparten haben mein Schaffen inspiriert. Zum Beispiel die norwegische Sängerin Sidsel Endresen wegen ihrer merkwürdig-wundervollen und ausdrucksstarken Stimme und der Eigenschaft, ihrer unverkennbaren Persönlichkeit stets treu zu bleiben, egal ob sie nun popige Songs oder experimentellen Jazz singt. Die isländische Sängerin Björk, weil sie in jeglicher Hinsicht – sei dies in Bezug auf die Musik-Genres, die Instrumentation oder die Kostüme – ein grenzenloses Gesamtkunstwerk ist. Oder der Schweizer Musiker Andreas Schaerer wegen der perfekten Verschmelzung von vokalistischem und musikalischem Genie und Selbstironie.

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen? 
Die Stimme ist das wohl komplexeste Instrument überhaupt. Sie besteht nicht nur aus zwei Stimmbändern im Kehlkopf, sondern wird erst durch den Einsatz des ganzen Körpers komplett. Im Gegensatz zu beispielsweise einem Klavier, wo man seine Finger sieht und deren Bewegung visuell kontrollieren kann, ist das Instrument beim Gesang sozusagen im Körper “versteckt”, weshalb viel über Körperwahrnehmung und Vorstellungskraft laufen muss. Gerade deshalb lege ich viel Wert auf bewusstes und reflektiertes Singen sowie das Kennenlernen und Kennen der eigenen Stimme und deren unbegrenzten Möglichkeiten. Ausserdem bin ich eine sehr wandelbare Musikerin und Künstlerin und offen für verschiedenste Musikstile. Meine eigenen Bands bewegen sich im weitesten Sinne im Bereich performativer Avant-garde Pop. Weiter bin ich jährlich in ein bis zwei zeitgenössisch klassischen Musiktheater-Produktionen tätig (grösstenteils in Deutschland), trete mit Kammermusik-Orchestern oder Bigbands auf, in Variété-Shows, undundund. Ich fühle mich demnach in jeglichen Stilrichtungen wohl, sei dies im Jazz, Pop, Singer-Songwriter, Folk oder der freien Improvisation. Deshalb kann ich gut auf deine Bedürfnisse und Vorlieben eingehen und mich für jegliche Songs begeistern.

Wie hast du singen gelernt?
Mein Vater ist ein leidenschaftlicher Hobbymusiker. Musik war bei uns zu Hause demnach omnipräsent und schon bald wurde klar, dass ich sie zum Mittelpunkt meines Lebens machen möchte. Anfänglich mit klassischem Klavier, mit 14 Jahren dann aber doch lieber mit Gesang :-)

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Meine Methodik basiert ironischerweise auf der Abwechslung. Improvisation und Intuition bilden bei mir die Grundlage des Songwritings. Es kann sein, dass ich mich an ein beliebiges Instrument (Klavier, Gitarre, Schlagzeug, Glockenspiel, etc.) setze und einfach mal drauflosspiele, auf die verschiedenen Klänge achte und diejenigen weiterverfolge, die mir gefallen. Erst dann widme ich mich der Melodie und dem Text. Oder aber ich beginne mit dem Text und suche anschliessend nach der musikalischen Textur, mit welcher ich eine bestimmte Stimmung kreieren will. So entscheide ich mich teilweise bewusst für Gegensätze und unterlege beispielsweise einen traurigen Text mit einem Happy-Punk-Beat, was den Wörtern wiederum eine andere Bedeutung gibt. Natürlich habe ich manchmal auch ein bestimmtes Thema im Kopf, über welches ich ein Lied schreiben möchte. Dann recherchiere ich zu diesem Thema, schaue mir Bilder oder Gemälde dazu an, lese Gedichte und wissenschaftliche Texte, befrage Menschen dazu, bis ich dann aus all diesen Inspirationen meine eigene Kreation schöpfe. Die Herangehensweisen sind letztlich endlos – man kann auch hier seiner Kreativität freien Lauf lassen!

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Uhh ich liebe Instrumente und hab eine ziemlich grosse Sammlung. Meine Lieblinge:

Mikrophone: Ich singe meistens auf meinem Kondensermikrophon Sure Beta 87. Einerseits ist es sehr sensibel und nimmt jede Feinheit auf, andererseits kann es nicht nur für live Gigs verwendet werden, sondern auch für Homerecording. Für lautere Gigs ist das SM 58 oder Beta SM 58 immer noch die beste Wahl.

Gesangeffekte: Dafür benutze ich das „Voice Live 3“ von TC Helicon sowie das „Kaoss Pad 3“ von Korg. Das Voice Live hat nebst den hunderten von Möglichkeiten auch einen tollen Harmonizer, den ich entweder mit meiner Gitarre oder meinem Midikeyboard steuern kann. D.h.  ich kann mehrstimmig singen, obwohl ich alleine auf der Bühne stehe. Das Kaoss Pad hat einen Touchscreen, der mir ermöglicht, die Menge und den Klang des Effekts während des Singens mit dem Finger fortlaufend schwellenlos und intuitiv zu verändern.

Toys: Von all meinen Instrumenten liebe ich meine Toys am meisten. Dazu zähle ich z.B. mein selbst gebasteltes „Perkussionsglockenspiel“, mein altes Kassetten-Diktiergerät, mit dem ich auf der Bühne Duette singe oder Konversationen führe, oder meine chromatische Musikdose, bei der ich selber Töne ins Papier stanzen und so meine eigenen Melodien kreieren kann.

Klavier/Synth: In meinem Proberaum/Unterrichtszimmer übe ich auf dem Steinwayflügel meines Ururgrossvaters, bei mir zu Hause auf einem Nord Stage 88. Zudem habe ich für elektronischere Sounds den „Mopho“ Basssynth, ein „Organelle“, ein „OP-1“ und einen „Prophet 8“. Am meisten liebe ich wohl mein kleines Vintage Casio Keyboard – die lo-fi sounds finde ich super und ich kann damit sogar sampeln.

Akustische Gitarre: Da spiele ich auf einer custom made full mahagony Taylor. Das Mahagoniholz erzeugt einen schönen weichen, dunklen Klang.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Neben der Neugier und der Leidenschaft war es sicher ein nötiger Schuss an Disziplin, der mich auf schnellem und effizientem Weg weitergebracht hat.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Stimme ist eines der intimsten und direktesten Instrumente, da sie direkt mit dem Körper und den Emotionen verbunden ist. Zudem hat man unendlich viele Möglichkeiten was Sounds und Effekte angeht und entdeckt jeden Tag neue. Und: Man hat es immer und überall dabei!

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Du willst Dinge ausprobieren oder 1000 Mal die gleiche Frage stellen? Kein Problem! Ein entspanntes Lehrer-SchülerInnenverhältnis ist mir am wichtigsten. Die (Entdeckungs-)freude soll im Zentrum stehen. Ebenfalls wichtig finde ich, das Bewusstsein für das Instrument Stimme zu stärken und mit den Schülern eine gesunde Gesangstechnik zu erarbeiten.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich gehe jeweils auf die Wünsche und Ziele der SchülerInnen ein. Grober Verlauf Gesang: 10-minütiges Warm-up, Stimmbildung, Songs singen.
Grober Verlauf Klavier: Kleine Einstiegsübung und dann je nach Schwerpunkt weiter zum Stück, der Akkordlehre oder dem Notenlesen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Da die Stimmbänder erst im Erwachsenenalter vollständig ausgebildet sind, macht Stimmbildung bei Kindern weniger Sinn als bei Erwachsenen. Dafür ist der spielerische Umgang und der Spassfaktor umso wichtiger. Und singen, singen, singen!

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin und warum?
Nur eines zu nennen, ist sehr schwierig. Aber was immer ein sehr schöner Moment ist: Wenn man für eine grössere Besetzung komponiert, stunden- und tagelang zuhause im Kämmerlein tüftelt und die Musik dann an der ersten Probe zum ersten Mal in echt hört, statt nur mit den synthetischen Computerklängen. Man baut lange vorher eine Vorfreude und auch eine gewisse Unsicherheit auf, wie es dann in echt klingen wird. Und dann hört man’s! Meistens klingt es sogar viel schöner, als man es sich je hätte erträumen lassen, weil die Musiker auch noch ihre ganz persönliche Note hinzufügen.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
In der Schweiz war es die Waldbühne des Gurtenfestivals in Bern, wo ich mit “Klischee” performt habe. Die grösste Bühne überhaupt war aber die “Grand Hall Siberia” in Krasnoyarsk in Sibirien, wo ich 2015 im Rahmen einer einmonatigen Russlandtournee mit “Eclecta” gespielt habe.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Zum Beispiel mit Björk. Das wär was! Ich bin fasziniert von ihrer grenzenlosen Experimentierfreudigkeit, ihrer ausdrucksstarken Stimme und Performance sowie ihren kunstvollen Kostümen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?
Hmmm, mit St. Pepper‘s Lonely Heartsclub Band von den Beatles kann man wohl nie falsch liegen – für jede Stimmung einen Song.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten? 
Was Schweizer Clubs betrifft, so spiele ich immer gerne im Moods in Zürich oder im Bee-Flat in Bern. Ich kenne die Teams sehr gut und mag sie sehr. Was sonstige Bühnen angeht, so spiele ich sehr gerne an unkonventionellen Orten, die grösstenteils nicht als Konzertlokale verwendet werden, aber dafür umso mehr Charme und Leben haben. Wie etwa die Werkstatt “Raumbau”, das alte Krematorium Shilfeld (spook pur) oder das Zirkuszelt des Hinterhalt Festivals Uster. Mal gerne spielen würde ich im Opernhaus in New York City, der “Metropolitan Oper”, ha! Ich liebe den Kitsch der klassischen Konzertsäle.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Tanz, Schauspiel, visuelle Kunst, Sport und natürlich meine Freunde und Familie.

Recommendation for Marena Whitcher

Marena, 22, MPA, Luzern (SchülerIn)

Im Gesangsunterricht bei Marena fühlst du dich ab der ersten Sekunde wohl. Mit ihrer sympathischen, einzigartigen und lebensfrohen Art zeigt sie dir, dass sie alles aus dir und deiner Stimme hervorbringen kann und du dich alles trauen kannst. Sie ist unglaublich erfahren und total einfühlsam. Mit Ihren Tipps und Anweisungen kannst du genau das erreichen was du möchtest und das Singen macht gleich doppelt Spass!

Severin, 27, Student, Zürich (SchülerIn)

Mit ihrer musikalischen Vielfalt und dem grossen Fachwissen bringt dich Marena dort weiter wo du weiterkommen möchtest. Egal ob du einfach singen willst oder ein Lied bis ins Detail verstehen möchtest. Sie scheut sich vor keinem Aufwand. Und dank Ihrer lockeren und sympathischen Art macht der Unterricht besonders Spass.

Luca, 21, Musikstudent, Luzern (SchülerIn)

Marena ist mit Herz und Blut dabei dich herauszufordern, dich wo sie kann zu unterstützen, und sich mit dir deiner Herausforderungen anzunehmen. In ihrem Unterrichten ist sie stets professionell, locker und unkonventionell. Ich denke es gibt keine Frage, die ich Marena nicht stellen kann, oder zu der sie keine Antwort hat, ob gesangstechnisch, musiktheoretisch oder Business-stuff. Sie ist genreübergreifendes bewandelt und holt dich ab wo du gerade steckst. Ich bin selber in einem Gesangsstudium und kann bei Marena das ergänzen, woran es mir hie und da noch mangelt. Ich empfehle herzlich bei ihr Unterricht zu nehmen. Nicht verpassen! :) - Luca

Nina, 22, Grafikerin, Zürich (SchülerIn)

Es fällt einem leicht, bei Marena die Hemmungen fallen zu lassen und befreit zu singen.

Marena ist sehr sympathisch und kompetent. Es fällt einem leicht die Hemmungen fallen zu lassen und befreit zu singen. Es ist eine Freude, ihren Untericht zu besuchen.


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