Music class that suits you

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Guitar
Learn to guitar and electric guitar with

Mario Castelberg

Gitarre für Jazz und andere Stile

Mario Castelberg ist ein junger Jazz-Gitarrist. Er spielt in diversen Jazzduos und Trios. Am meisten ist er mit seiner Band Lyft Trio und dem ostschweizer Quintett "Les Chouettes". Er zeichnet sich als flexibler Musiker aus, der dort spielt, wo man ihn braucht. Ein Musiker, der stets Neugierig ist und kaum einen Tag ohne stundenlanges Üben und erforschen zu Ende gehen lässt.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : $840


Location

Instrument

Guitar and electric guitar

Music style

Jazz, bossa nova, brasilian music, soul, funk, hip-hop and blues

Level

Beginner and Advanced

Language

German and english


I can teach you

Strumming und Picking. Bekannte Pop- und Rockstücke, Begleitung von SängerInnen, Improvisation z.B. Blues oder Jazz., Musiktheorie und Rhythmik.
Ich bin bemüht, dir bei allen Problemen weiter zu helfen.

Education

Kantonsschule Trogen 2010-2014

Migros Klubschule, Manuel Hobi 2014-2015

Migros Klubschule, Beat Keller 2014.2015

Hochschule Luzern, Bachelor in Arts of Music, Roberto Bossard

Hochschule Luzern, Master in Arts of Music, Performance, Kalle Kalima, Jesse van Ruller

Bands / formations I have played in

Lyft Trio, Les Chouettes, Diverse Jazz Duo, Trios, div. Big Bands

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Jazzstandards, Aaron Parks, Black Keys, D'Angelo, Radiohead and Brad Mehldau

Mario Castelberg

Interview with Mario Castelberg

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
An der Gitarre wahrscheinlich Gilad Hekselman. Er bringt eine unglaubliche Ruhe in die Musik. Man hat nie das Gefühl, er wolle angeben mit seiner Technik. Er spielt, was für die Musik essentiell ist. Sehr inspirierende Persönlichkeit für mein Spiel.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich verfüge über ein grosses Wissen über die Gitarre. Ich denke das grösste Problem bei der Gitarre ist die Übersicht. Es gibt viele gute Gitarristen, die im Endeffekt gar nicht wissen, was sie spielen. Ich kann meinen Schülern lehren, was sie spielen. Dies wiederum lässt die Flexibilität und Kreativität enorm steigern und man wird in der Lage sein, in jeder Situation die Ideen in seinem Kopf auf die Gitarre umzusetzen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mit viel üben und viel Neugierde. Das ist sehr wichtig. Als ich das erste mal Jazz gespielt habe, hat das für mich eine komplett neue Welt geöffnet. Dieser neue Blickwinkel hat mich enorm motiviert. Ich übte noch mehr und wurde noch neugieriger. Das ganze geht so weiter und weiter und weiter.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Meine Hauptgitarre ist eine Gibson ES-175. Eine wunderschöne Jazzgitarre mit unglaublichem Sound. Für rockigere Gigs benuzte ich meine Gibson Les Paul VOS 1958. Zudem besitze ich eine Taylor Akustikgitarre und eine klassische Gitarre von Höfner. Wenn ich am Reisen bin, nehme ich meine Travel-Guitar mit. Als Amp habe ich einen kleinen Fender Junior. Bis jetzt hat er immer seinen Job erledigt. Als Pedaleffekte sind für mich ein Delay, Reverb, Chorus, Overdrive und Boost unerlässlich. Andere Effekte brauche ich eher selten, da ich den natürlichen Sound der Gitarre schätze.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich bin sehr geduldig und diszipliniert. Zwei gute Eigenschaften, weil das Üben sehr repetitiv sein kann.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es ist ein Harmonieinstrument. Mehrere Töne zeitgleich zu spielen, lässt ganz neue Möglichkeiten zu. Mit der Gitarre kann man unglaubliche Klangteppiche kreieren. Zudem würde ich die Gitarre als ein nicht so aufdringliches Instrument wie das Piano bezeichnen, was mir persönlich sehr gefällt. Kaum ein Instrument ist so vielseitig wie die Gitarre. Man findet in fast jeder Stilrichtung eine Gitarre oder ein gitarrenähnliches Instrument. Von sehr sanften Klängen bis sehr aggressive Verzerrung ist alles möglich.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich schaue auf den Spassfaktor. Der Unterricht sollte locker und persönlich sein. Eine gute Beziehung zwischen Schüler und Lehrer hat einen positiven Einfluss auf den Lernfaktor. Mir ist wichtig, dass meine Schüler verstehen, was sie auf ihrem Instrument spielen, damit das Gelernte auch individuell eingesetzt werden kann.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Mit neuen Schülern sitze ich zuerst zusammen und bespreche, was der Schüler lernen möchte. Daran versuche ich meinen Unterricht zu orientieren und bringe aber immer neue Inputs für andere Techniken und Ideen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Mit viel Geduld. Bei Kindern muss man vorsichtig sein. Alle lernen ganz individuell und man muss versuchen herauszufinden, welche Art von Unterricht am besten zum Kind passt. Ich arbeite gerne mit Kindern.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Ein ganz persönliches Ereignis war, als ich die erste Probe meines eigenes Projekts hatte. Zum ersten Mal die eigene Musik zu hören und zu diktieren, war für mich ein spezieller Moment.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das war eine Halle in Gossau als wir für ein Meeting gespielt haben. Es waren immerhin 700 Zuhörer.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde sehr gerne mit Brad Mehldau spielen. Er ist definitiv einer meiner Lieblings-Pianisten. Wie er seine Stücke aufbaut und wie er mit der Musik spielt, fasziniert mich. Ich könnte viel von ihm lernen, wenn ich mit ihm spielen würde.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Invisible Cinema von Aaron Parks. Ich liebe dieses Album. Die Kompositionen faszinieren mich. Die eingängigen, schon fast an Popmusik erinnernden Melodien, sind kombiniert mit der Komplexität der Harmonie und dem Rhythmus. Das Ergebnis ist einfach wunderbar.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ist für mich völlig unbedeutend wie der Club heisst, solange die Atmosphäre gut ist.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich liebe es zu reisen. Im Sommer packe ich oft meinen Rucksack mit meinem Zelt und Schlafsack und mache mich auf ins ferne Ausland um fremde Kulturen kennen zu lernen.


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