Gitarre und E-Gitarre lernen bei

Mario Castelberg

Gitarre für Jazz und andere Stile

Mario Castelberg (* 1995, Heiden, CH) ist ein Schweizer Gitarrist und Komponist. Er studierte an der Hochschule Luzern bei Kalle Kalima und Frank Möbus Master of Arts in Music Jazz Performance und Komposition bei Ed Partyka. Seitdem lebt er in Luzern und arbeitet als freischaffender Musiker und Instrumentalpädagoge. Musikalisch bewegt er sich zwischen modernem Jazz, freier Improvisation und Ambient und vermischt diese gekonnt.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Mario Castelberg

Standort

Löwengraben 6
6004 Luzern

Instrument

Gitarre und E-Gitarre

Musikstil

Jazz, Bossa Nova, Brasilianische Musik, Soul, Funk, Hip-Hop und Blues

Niveau

Fortgeschrittene und Anfänger

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Mario Castelberg unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren

Interview mit Mario Castelberg

Welche(r) Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Ich kann keinen bestimmten Namen nennen. Ich höre viel Musik. Aufnahmen von Tomasz Stanko, Bill Frisell oder Coltrane konnten mir viel mitgeben. Am meisten gelernt habe ich wohl von meinen Dozent*innen während meines Studiums.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Mein Ziel als Lehrer ist es, dass meine Schüler*innen die Gitarre kennen lernen. Falls sie irgendwann keine Gitarrenstunden mehr nehmen, sollen sie in der Lage sein, sich Stücke selbst beizubringen. Ich denke, Selbstständigkeit ist sehr wichtig in der Musik und diese versuche ich zu vermitteln. Wirklich ist mir aber, dass sowohl Schüler*in wie auch Lehrer Spass während der Stunde hat.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mit viel üben und viel Neugierde. Das ist sehr wichtig, je nach Ambitionen. Als ich das erste Mal Jazz gespielt habe, hat das für mich eine komplett neue Welt geöffnet. Dieser neue Blickwinkel hat mich enorm motiviert. Ich übte noch mehr und wurde noch neugieriger.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich besitze ein grosses Effekt Arsenal, welches ich in den letzten fünf Jahren optimiert habe. Meistens spiele ich mit meiner Telecaster. Ich besitze aber noch eine wunderbare Es-175 und eine ebenso fantastische Les Paul.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?

Ich bin sehr geduldig und diszipliniert. Zwei gute Eigenschaften, weil das Üben sehr repetitiv sein kann.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es ist ein Harmonieinstrument. Mehrere Töne zeitgleich zu spielen, lässt ganz neue Möglichkeiten zu. Mit der Gitarre kann man unglaubliche Klangteppiche kreieren. Kaum ein Instrument ist so vielseitig wie die Gitarre. Man findet in fast jeder Stilrichtung eine Gitarre oder ein gitarrenähnliches Instrument. Von sehr sanften Klängen bis sehr aggressive Verzerrung ist alles möglich.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich schaue auf den Spassfaktor. Der Unterricht sollte locker und persönlich sein. Eine gute Beziehung zwischen Schüler*in und Lehrer*in hat einen positiven Einfluss auf den Lernfaktor. Mir ist wichtig, dass meine Schüler*innen verstehen, was sie auf ihrem Instrument spielen, damit das Gelernte auch individuell eingesetzt werden kann.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Mit neuen Schüler*innen sitze ich zuerst zusammen und bespreche, was der*die Schüler*in lernen möchte. Daran versuche ich meinen Unterricht zu orientieren.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Mit viel Geduld. Bei Kindern muss man vorsichtig sein. Alle lernen individuell und man muss versuchen herauszufinden, welche Art von Unterricht am besten zum Kind passt.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Das war vermutlich die erste Plattentaufe meines Trios im Oktober 2018.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das war eine Halle in Gossau, als wir für ein Meeting gespielt haben. Es waren immerhin 700 Zuhörer*innen.

Mit welchem*welcher Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Da gibt es viele. Silvain Darrifourcq oder Reinier Baas um einige zu nennen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?

Das ändert jeden Monat. Im Moment kann ich vom Trompeter Tomasz Stanko kaum genug kriegen.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Die Bühne spielt für mich nicht so eine Rolle. Wichtig ist, dass die Atmosphäre, die Performance und das Publikum stimmt.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich liebe es zu reisen. Im Sommer packe ich oft meinen Rucksack, mit meinem Zelt und Schlafsack und mache mich auf ins ferne Ausland, um fremde Kulturen kennen zu lernen.