Music class that suits you

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Learn to drums and music production with

Ramón Oliveras

Schlagzeug, Producing, Komposition & Rhythmik

Ramón Oliveras hat sich auf kreative Beats und Sounds spezialisiert. Mit seinen Bands Ikarus, JPTR und Punkt3 tourt er regelmässig durch Europa und Japan.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 930


Location

Badenerstrasse 569
8048 Zürich

Instrument

Drums and music production

Music style

Electronic music, pop, funk, jazz, brasilian music and indie pop

Level

Beginner, Advanced and Master

Language

German and english


I can teach you

- Erforschen von neuen Rhythmen und kreativer Umgang mit bestehenden Beats.
- Das Drumset ergänzen mit neuen eigenen Sounds (akustisch oder elekronisch).
- Was ein Stück Musik vom Schlagzeuger / von der Schlagzeugerin braucht und was es darin aber dennoch für Freiheiten gibt.
- Polyrhythmen und Oddmeters und was man damit für Indie Grooves oder elektronische Beats bauen kann.
- Layering und Triggering mit dem Roland SPD-SX.
- Rhythmik als Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung an die Musikhochschule.
- Kreatives Beat-Programming in Ableton Live (Rhythmen, Effekte, Samples).
- Breites Feedback zu Songs/Kompositionen.
- Fortgeschrittenen und Master kann ich helfen einen eigenen Sound zu entdecken und als SchlagzeugerIn eine individuelle Sprache zu finden. AnfängerInnen sind aber auch willkommen.

Education

ZHdK Bachelor und Master of Arts in Jazz Schlagzeug bei Kaspar Rast, Norbert Pfammater, Dejan Terzic

ZHdK Master of Arts in zeitgenössischer Komposition bei Felix Profos

Bands / formations I have played in

Ikarus (Schlagzeug, Komposition), JPTR (Schlagzeug, Producing), Punkt3 (Schlagzeug)

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Everything Everything, James Blake, Bon Iver, Bilderbuch, Fever Ray, The Knife, Sophie Hunger, Meshuggah, Bruno Mars, D'Angelo, Stevie Wonder, Jackson 5, Aretha Franklin, James Brown, Tower of Power, Nik Bärtsch, The Bad Plus, Avishai Cohen Trio, John Coltrane, Miles Davis and Thelonious Monk

Ramón Oliveras

Interview with Ramón Oliveras

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Mich haben viele diverse MusikerInnen in verschiedenen Stadien meiner Musikerkarriere stark beeinflusst. Sehr wichtig für mein Schlagzeugspiel waren Jojo Mayer und Mark Guiliana. Sie trieben Schlagzeugbeats und -techniken in eine neue Richtung. Elvin Jones, Keith Carlock und Steve Jordan haben mich durch ihren wahnsinnigem Groove beinflusst und Jim Black und Julian Sartorius wegen ihren unorthodoxen Klängen. Ebenfalls wichtig war mein Lehrer Kaspar Rast (Nik Bärtsch’s Ronin), der mir zeigte, wie stark die Körperphysik den Groove beinflusst und wie spannungsvoll Pausen sind.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen
Ich habe den Anspruch als Musiker, dass alles was ich mache eine eigene Handschrift trägt. Dementsprechend suche ich stetig nach neuen Grooves und Sounds, die vorher noch nie jemand so gespielt hat. Dieses Mindset, sowie verschiedenste Wege und Techniken um zu neuen Rhythmen und Klängen zu kommen, kann ich sehr gut vermitteln. So kann ich SchlagzeugerInnnen oder ProduzentInnen helfen, ihre eigene kreative Sprache zu finden, die sie/ihn dann hoffentlich unersetzbar macht für ihre/seine Projekte.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich wollte als hyperaktives Kind nach der obligaten Djembegruppe schon immer Schlagzeug spielen, aber der damalige Lehrer meinte, das Instrument mache wegen der Grösse erst ab zehn Jahren Sinn. So habe ich mich also zuerst unkonzentriert durch Blockflöte, Klavier, Gitarre und Cello gespielt, bis ich dann mit zehn Jahren endlich das erste Mal am Schlagzeug sitzen durfte. Ich war bisher in meinem Leben wohl noch nie so konzentriert und ruhig bei der Sache gewesen, wie in dieser ersten Schlagzeug Lektion. Da war allen sofort klar: Hier hat jemand sein Instrument gefunden.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich habe zwei Vintage Kits - ein Ludwig und ein Slingerland aus den 70ern - die ich wegen ihrem warmen Sound sehr mag. Ausserdem bin ich von Paiste Cymbals endorsed. Ich liebe ihre 20 Master Series wegen ihrem dunklen und verwaschenen Klang. Zudem arbeite ich oft mit dem Roland SPD-SX um Samples abzurufen, oder via MIDI elektronische Sounds von akustischen Trommeln zu triggern und die Klänge so zu überlagern. Ich produziere mit Ableton Live 9/10 und mische mit LogicX.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Ich habe sehr oft und lange Technik oder bestehende Grooves geübt und mich immer gefragt, wieso es manchmal so lange dauert, bis man das geübte Live umsetzen kann. Dann habe ich nach meinem Studium bemerkt, wie viel schneller und mehr ich lerne, wenn ich einen Beat neu erfinde, oder etwas bestehendes kreativ weiterentwickle. Seit dieser Erfahrung versuche ich nicht mehr zu „üben“, sondern nur noch zu „kreiren". 

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Eine starke körperliche Komponente, da meist alle Körperteile am Spiel beteiligt sind. Und eine natürliche physische Energie, durch die Lautstärke und Frequenzspektren. Ausserdem einen völlig individuellen Aufbau (zwar gibt es „Standart-Sets“, aber als SchlagzeugerIn sind der Erweiterung des Instruments durch Trommeln, Cymbals, Elektronik, Perkussion etc. fast keine Grenzen gesetzt).

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich versuche bei allen SchülerInnen individuell herauszufinden, wo sie mit ihrem Instrument oder ihrer Musik hin wollen und arbeite dann möglichst kreativ und von verschiedenen Seiten am Aufbau einer eigenen Schlagzeug-Identität.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Meine Schlagzeugstunden sind sehr individuell von SchülerIn und dessen Niveau abhängig. Sie könnten z.B. aus drei Teilen bestehen: 1. Eingrooven und Jamen zu zweit. So lernen sich SchülerIn und Lehrer automatisch besser kennen und kommen gemeinsam auf neue Ideen. 2. Kurzer Groove oder technischer Input, welches zum aktuellen Thema passt. 3. Sich befassen mit einem konkreten Stück Musik, sei es von der eigenen oder einer anderen Band.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern versuche ich vor Allem den Spieltrieb anzufachen. Das wichtigste ist, dass sie mit Improvisation, Spielen und ihren Lieblingsaufnahmen eine positive Beziehung zum Instrument aufbauen. Dann geht alles wie von selbst.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Das tollste Erlebnis für mich war, dass ich MitmusikerInnen (die zu Freunden geworden sind) gefunden habe, die die gleiche Musik machen möchten wie ich, und mit mir zusammen viel Zeit und Energie darin investieren. Ohne sie wären so viele einzigartige Momente auf Tour und im Studio nicht möglich gewegen.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das war diesen Sommer am Outreach Festival in Österreich. Es war in einem riesigen Kongresshaus, wo ich mit Ikarus spielte. Die Bühne war so gross, dass ich meine Brille auf die Bühne mitnehmen musste. Für die Leute die etwas weiter weg sassen gab es hinter uns eine Live-Übertragung des Konzertes auf einem grossen Screen. So konnten wir uns sogar selber beim Spielen zuschauen.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
Ich würde sehr gerne mit Sophie Hunger, Fever Ray oder Noga Erez spielen. Ich finde starke Frauenfiguren mit einer unverwechselbaren Stimme und einem klaren Sound sehr inspirierend. Und ich würde gerne mit dem Norwegischen Gitarristen Eivind Aarset ein Album machen, weil er der kreativste Soundtüftler ist, den ich kenne.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?
Shaking the Habitual von The Knife. Die Platte ist so schön verrückt abwechslungsreich und nach zwei Stücken schwebe ich schon über dem Boden..

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich spiele sehr gerne auf der Exil Bühne in Zürich. Wenn der Club voll ist, ist das einfach die perfekte Grösse für eine energetische Show, wo man die Leute spürt und der Sound dennoch gross und massiv ist. Bühnen die ich sehr gerne bespielen würde wären die Berghain Halle oder das Kraftwerk in Berlin. Beide Gebäude faszinieren und inspirieren mich mit ihrer Grösse und Rohheit so sehr, dass ich jedes Mal wenn ich dort bin, gerne sofort ein Projekt nur für diesen Zweck ins Leben rufen möchte. 

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Beziehung, mein Engagement in der Züricher Community, sowie mein Hobby Tanz.


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