Learn electric guitar, acoustic guitar, electronic bass, ukulele, singing and guitar, and songwriting with

Thomas Seidmann

Gitarre, E-Bass und Gesang mit Gitarrenbegleitung für Rock

Thomas Seidmann ist Singer/Songwriter, Gitarrist, Multiinstrumentalist und Produzent im Studio. Auf der Bühne zu sehen ist er als Frontmann in der Psychedelic-Rockband Yet No Yokai oder mit seinem Soloprojekt als Tom Silkman.

Thomas Seidmann also offers distance learning.

How does distance learning work for us?

Price

10 lessons of 45 min.: CHF 840

portrait of Thomas Seidmann

Location

Zwischennutzung BG Bell
6010 Kriens

Hünenbergstrasse 9
6006 Luzern

Instrument

Electric guitar, acoustic guitar, electronic bass, ukulele, singing and guitar, and songwriting

Music style

Rock, indie rock, folk, alternative rock, funk, soul, and jazz

Level

Beginner, Advanced, and Master

Language

German and English

Age

Thomas Seidmann teaches students from 16 years

Interview with Thomas Seidmann

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Jack Johnson und The Beatles waren in meiner Kindheit der Grund, weshalb ich zur Gitarre griff. Ich wollte genau das machen; Lieder singen und mich selber mit der Gitarre begleiten. Jimi Hendrix öffnete dann das Tor zur E-Gitarren-Welt.

Auch Tame Impala, insbesondere der Produzent und Frontmann Kevin Parker, hat mich in meiner Jugend stark geprägt. Die sphärische und psychedelische Lo-Fi Musik hat in mir das Bedürfnis geweckt, mich mit Audioproduktion zu befassen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Mut zu Fehlern, Offenheit und Kunst stehen bei mir an oberster Stelle. Dein Repertoire erarbeiten wir mit Neugier und Spass. Ich kann dir auch zeigen, wie du frei von Vorurteilen und selbstbewusst deine eigene Musik kreierst und sogar selber aufnimmst und produzierst.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Seit ich 14 Jahre alt bin, spiele ich täglich Gitarre. Auch wenn mal die Lust und Inspiration fehlt, nehme ich mir täglich 20 Minuten Zeit für Rumgeklimper - am Ende sind es meistens sowieso mehr. Dies mache ich nun seit über 15 Jahren und ich lerne immer wieder etwas Neues; das Schöne am Gitarre spielen ist, dass man nie ausgelernt hat und die Belohnung enorm ist, wenn man genügend Zeit hineinsteckt.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Meine Songs entstehen meistens mit einem Gitarrenriff oder Harmonie, gefolgt von Melodien. Oft singe ich verschiedene Melodien in einer Art Kauderwelsch, was schon Englisch klingt, aber nichts Klares bedeutet. Zuerst möchte ich einen “Vibe” kreieren. Der klare Sinn und der finale Text kommen später. Manche Lieder entstehen mit diesem Prozess sehr schnell, andere wiederum beanspruchen eine längere Zeit, bis alle Songelemente stimmen. Wenn der Song fertig arrangiert wurde und ich alle Gitarrenparts genüged geprobt habe, fahre ich weiter mit der Produktion (Aufnahme, Mixing & Editing, etc.).

Im Unterricht plädiere ich vor allem für das “einfach Machen”, den inneren Zensor ignorieren und spielen, was sich gut anfühlt.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
In meinem Studio/Proberaum stehen jederzeit verschiedene Instrumente bereit zum Spielen und Aufnehmen. Seien es Gitarren, Drums oder Synthesizer; ich greife, was mich im Moment inspiriert.

In meiner Band Yet No Yokai spiele ich eine Fender Duo Sonic E-Gitarre, weil sie leicht und vielseitig ist. Ausserdem bin ich Fan von Amp-Sim-Pedalen, insbesondere das Strymon Iridium. Wir schleppen seit der Umstellung auf dieses keine Verstärker mehr an unsere Shows und mit meinem ausgetüftelten Pedalboard generiere ich ein paar coole Stereo-Effekte.

Was ich benutze ist stets im Wandel, denn mich fasziniert die kontinuierliche Optimierung des Live- und Studio-Rigs, insbesondere im digitalen Zeitalter.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Neugier und Selbstvertrauen; Gitarrenspiel kann zu Beginn frustrierend sein.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Im Gegensatz zu beispielsweise einem Klavier, bei dem alle Noten quasi sortiert und auf einen Blick ersichtlich sind, hat die Gitarre den perfekten Grad an Chaos oder Unberechenbarkeit. Man kann ständig neue Griffbilder, Riffs und Rhythmus-Patterns finden.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Persönlichkeit, Zusammenspiel, Zuhören und Spass sind für mich von grösster Wichtigkeit. Spielerisch gesehen lege ich grossen Wert auf Timing und Rhythmik.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Gemeinsam suchen wir nach einem passenden Repertoire. Dabei ist es mir besonders wichtig, zu Beginn das Lustprinzip zu berücksichtigen. Was begeistert uns? Wovon träumen wir? Diese Auswahl ist äußerst individuell und hängt vom aktuellen Stand unserer Fähigkeiten und Interessen ab.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern muss man sich nach ihren Vorlieben und Fähigkeiten richten. Sie sollten ermutigt werden, spontan aktiv zu werden und dabei Spass zu haben.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker? 
Ich bin stolz darauf, dass meine Band Yet No Yokai bereits mehrmals die Vorband für größere und bekanntere Bands sein durfte, insbesondere wenn wir selbst Fans der Hauptbands sind. Wenn dann unsere Idole nach unserer Show zu uns kommen und sagen, dass sie es gut fanden, bedeutet das für mich eine immense Bestätigung und es bereitet mir viel Freude.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
An den Winterthurer Musikfestwochen auf der Hauptbühne (bereits zwei Mal).

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mit Ruban Nielson (Unknown Mortal Orchestra), Ty Segall oder Kevin Morby. Dies scheinen die Künstler zu sein, zu denen ich immer wieder zurückkehre. Es gibt gewisse Aspekte in ihrer Musik, welche ich versuche, auf meine Art zu reproduzieren.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Vermutlich Nick Drake - Pink Moon, das wäre ein passender Soundtrack zu dem Szenario.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Am liebsten mag ich Shows auf kleinen Festivals, die mit viel Liebe zum Detail organisiert und aufgebaut wurden. Man lernt so vorher unbekannte Teile der Schweiz kennen und die Intimität zwischen Bühne und Publikum gefällt mir.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Nachhaltigkeit, Natur, gutes Essen, Zeit mit Freunden und Familie, Camping mit meiner Partnerin Miriam und Hund Fritz.