Instrumentor

Saxophon und Querflöte lernen bei

Orima Stark

Jazz für Alt-, Tenor-, Sopransaxophon, Klarinette und Querflöte

Orima Stark ist ein vielversprechender junger Saxophonist, der mit seinem virtuosen Spiel und seinen Projekten schon im In- und Ausland von sich hören liess.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Orima Stark

Standort

Zivilschutzbunker Zürich Höngg
Vogtsrain
8049 Zürich

Schulhaus in der Ey
In der Ey 20
8047 Zürich

ZHdK
Pfingstweistrasse 96
8005 Zürich

Instrument

Saxophon und Querflöte

Musikstil

Jazz, Swing, Blues, Contemporary Jazz, Freie Improvisation, Pop, Funk und R'n'B

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch

Alter

Orima Stark unterrichtet Schüler*innen ab 6 Jahren

Interview mit Orima Stark

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Am meisten beeinflusst haben mich wohl meine Lehrer*innen, die mir die Türen in die Welten des Jazz geöffnet haben, wo ich auf Musiker wie Charlie Parker, John Coltrane, Brian Blade und viele mehr gestossen bin.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich bin ein hoffnungsloser Saxophon-Nerd und ich teile mit dir meine unendliche Freude und Faszination für das Instrument und die Musik mit dem Ziel auch dich anzuzünden für das Saxophon. Das coolste für mich am Saxophonspielen ist, dass es eine Erweiterung meiner Stimme ist. Das heisst ich kann dir zeigen, wie du Musik, die du in deinem Kopf hörst, z.B. die Melodie deines Lieblingssongs auf dem Saxophon spielen kannst.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Die zugegeben etwas kitschigen Klänge von David Sanborn, die in meiner Kindheit aus der Stereoanlage meines Vaters erklangen, haben mich auf dieses glänzende Wunderhorn aufmerksam gemacht. Zunächst lernte ich klassisches Saxophon. Als ich dann mit 12 Jahren den Jazz-Trompeter Dai Kimoto kennenlernte und in seine Band die Swing Kids aufgenommen wurde, war es um mich geschehen. Natürlich haben mir dabei auch die Tourneen nach Japan und Südamerika mit den Swing Kids geholfen und mich nachhaltig motiviert und geprägt.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Meistens habe ich zuerst eine Grundidee, eine Melodie, einen Rhythmus oder eine Bassline. Ich schreibe diese Idee auf und probiere auf verschiedenen Instrumenten aus, was ich dazunehmen könnte und mache so Schritt für Schritt weiter.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Grundsätzlich bin ich ein Fan von modernen Instrumenten, da mich die Technik fasziniert und ich immer gerne auf dem neusten Stand bin. Folgendes Equipment spiele ich zurzeit:

Tenor Saxophon: Yamaha Custom Z UL, Ted Klum London Model 8 HR

Alto Saxophon: Selmer Super Action 80 Serie ll, Ted Klum Tonamax 6 HR

Sopran Saxophon: Yamaha YSS 475, Vandoren V16 6 HR

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Es gibt viele Methoden, um besser zu üben. Man kann sich z.B. einen Plan machen oder ein Journal führen. Das ist alles wichtig und hilft mir auch sehr. Was mich aber am meisten fasziniert ist das Saxophon selber. Im besten Fall mache ich meinen Koffer auf, schaue mein Instrument an und freue mich spätestens dann, die nächsten Stunden damit zu verbringen. Darum ist es auch wichtig, dass du ein Instrument hast, das dich optisch anspricht und dir Freude bereitet.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Einen eingänglichen und wunderschönen Klang. Manchmal klingt dieser laut und mächtig, von Zeit zu Zeit aber auch flüsternd leise und so individuell, dass man im besten Fall nach einer Note den*die Spieler*in dahinter erkennt.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten? 
Am wichtigsten ist mir, dass wir zusammen Freude an der Sache haben. Wir wollen Musik machen und keinen Wettkampf bestreiten. Das heisst, dass wir sicher zusammen spielen werden im Unterricht. Entweder spielen wir Saxophon oder ich begleite dich am Klavier. Wenn du bestimmte Ziele hast, kann ich dir aber auch einen Plan machen, dir zeigen, wie du am besten dort hingelangst und was es dazu von dir braucht.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Am Anfang erkunde ich gerne gemeinsam die verschiedenen Klänge auf dem Saxophon, um immer ein bisschen besser darin zu werden, die Musik von unserem Körper auf das Instrument zu bringen. So wird das Saxophon irgendwann zu einer natürlichen Erweiterung deiner Stimme. Was danach geschieht, kommt sehr auf dich an.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Da ich neben meiner Tätigkeit als Berufsmusiker auch noch Primarlehrer bin und seit vielen Jahren unterrichte, weiss ich, wie besonders wichtig die Freude und Natürlichkeit speziell bei Kindern ist. Ich probiere ganz viele kleine Erfolge erlebbar zu machen und uns gemeinsam auf eine Entdeckungsreise in die Abenteuer des coolsten Instrumentes der Welt zu machen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Wenn nach einem Konzert jemand aus dem Publikum zu mir kommt und erzählt, dass ihn oder sie das Konzert auf welche Art auch immer berührt hat.

Weiter kommen mir einfach coole Konzerte in den Sinn, etwa in den riesigen Konzertsälen Japans, vor den Wasserfällen Iguazús oder mit herausragenden Musikern wie Ron Carter, John Hollenbeck oder Ben Lamar.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die Hauptbühne des Openair St. Gallen im Sittertobel

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Am liebsten spiele ich mit Musiker*innen, die besser sind als ich und davon gibt es zum Glück bis in alle Ewigkeit noch genug.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich bin normalerweise überhaupt kein Fan von Compilations und höre immer nur ganze Alben. Unter diesen Umständen würde ich mich aber tatsächlich für eine Best of Charlie Parker Platte entscheiden, um möglichst viel Stoff dabeizuhaben. Birds Improvisation ist für mich eine schier unerschöpfliche Quelle von musikalischen Ideen, melodisch oder rhythmisch. Der Typ war einfach eines der grössten Genies überhaupt.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Überall wo echte, KI-freie und hochwertige Live-Musik geschätzt wird, spiele ich am liebsten.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Echte, tiefe und nachhaltige Beziehungen zu den Menschen, die mir nahe sind. Ich bin gerne in den Bergen und der Natur, entweder zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Random Fact: Ich bin ein grosser Aviatik Nerd und kenne jedes Flugzeug, welches du schon mal geflogen bist.