Instrumentor

Klavier (Piano) lernen bei

Pietro Riccardo Tarateo

Klavier für klassische Musik und Filmmusik

Pietro Riccardo Tarateo ist ein italienischer Pianist, Komponist und Lehrer. Heute lebt er in Basel und möchte die Schönheit der Musik mit dir teilen.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Pietro Riccardo Tarateo

Standort

Lehenmattstrasse 230
4052 Basel

Pietro Riccardo Tarateo bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Instrument

Klavier (Piano)

Musikstil

Klassik

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Italienisch, Englisch und Deutsch

Alter

Pietro Riccardo Tarateo unterrichtet Schüler*innen ab 7 Jahren

Interview mit Pietro Riccardo Tarateo

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Sergei Rachmaninoff. Seine Musik erlaubt mir, nachzudenken und mich in einer einzigartigen inneren Welt zu verlieren, die nur ihm gehört. Sie ist ein Zufluchtsort, an dem sich tiefe Gefühle und Erinnerungen verflechten.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich unterrichte Klavier mit dem Blick eines Komponisten, damit du bequem und natürlich spielen kannst.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich habe an der Universität mit dem Studium begonnen, nachdem ich monatelang klassisches Klavierrepertoire gehört hatte. Ich fand ein altes Yamaha-Synthesizer-Keyboard mit 61 nicht gewichteten Tasten: nicht ideal, aber es reichte, um alles ins Rollen zu bringen!

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich beginne immer mit einer Idee, das kann ein Bild, ein Klang, ein Instrument, eine Szenerie, ein Text, ein Akkord oder eine Melodie sein. Von dort aus entsteht je nach Kontext und Zweck des Stücks der Rest: Struktur, Dauer, Besetzung und allgemein die Gesamtform.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Als Pianist passe ich mich dem Instrument an, das ich vorfinde, jedes Mal ein anderes. Auf einem Steinway & Sons zu spielen ist ein echtes Vergnügen, wegen des enormen dynamischen Spektrums. Zum Üben bleiben Yamaha-Instrumente eine solide und zuverlässige Wahl.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Die Entschlossenheit, verbunden mit der Leidenschaft für ein klares Ziel. Besonders am Anfang kann die technische Hürde wie ein unüberwindbarer Berg wirken. Ich bin überzeugt, dass man mit der richtigen Leidenschaft und Beständigkeit Ziele erreichen kann, die auf den ersten Blick unerreichbar scheinen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mit dem Klavier hat man ein Orchester unter den Fingern, mit einer unvergleichlichen klanglichen Vielfalt und Klangkraft.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Ich achte besonders auf die Individualität jedes Schülers. Wir sind alle verschieden, mit einzigartigen Wegen, Grenzen und Fähigkeiten, deshalb muss jede Lektion massgeschneidert sein. Mein Ziel ist es, etwas zu vermitteln, das dich persönlich bereichert und dich sowohl musikalisch als auch emotional wachsen lässt.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Jede Lektion ist massgeschneidert und wird gemäss deinen Bedürfnissen und Wünschen abgestimmt. Normalerweise beginne ich mit einer kurzen Arbeit an Technik und Bequemlichkeit am Klavier, dann gehen wir zum Repertoire über, mit dem praktischen Teil und der Analyse: Form, Harmonie und Sinn des Stücks. Am Ende legen wir gemeinsam einen Übeplan für die Woche fest, damit du weisst, wie du selbständig arbeiten kannst. Bei Bedarf widmen wir Zeit der Vorbereitung auf öffentliche Auftritte.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern gehe ich von Spiel und Neugier aus. Die Lektionen sind kurz und abwechslungsreich und kombinieren Erkunden der Tastatur, Hören, Rhythmus und kleine Stücke, damit Musik ein Vergnügen bleibt und nicht zur Pflicht wird. Ich achte auf den Charakter und das Tempo jedes Kindes und baue die Grundlagen geduldig auf: Haltung, Bequemlichkeit am Klavier und Notenlesen, ohne Eile. In Absprache mit den Eltern legen wir einfache Ziele und einen kleinen Übeplan für zu Hause fest, um Selbstvertrauen und Spielfreude zu fördern.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Mein schönstes Erlebnis war das Abschlusskonzert meines Klavier-Masters in Italien. Auf dem Programm stand Rachmaninoffs zweite Sonate, ein Stück, das ich seit acht Jahren spielen wollte und das mir zu Beginn meiner Studien unmöglich erschien. Zum ersten Mal vergass ich, dass ich vor Publikum stand, und fühlte mich so wohl wie zu Hause. Es war ein einzigartiges Gefühl.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das Teatro Auditorium in Trient.

Mit welcher*welchem Musikerin würdest du gerne einmal spielen?
Mit Lorien Testard, dem Komponisten des Soundtracks von Clair Obscur: Expedition 33. Ich bin sicher, es wäre ein Riesenspass.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Den Soundtrack von Life is Strange (2015). Das Hauptmenü-Thema ist seit nunmehr 10 Jahren mein Wecker.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich wäre neugierig, wie es sich anfühlt, in der Elbphilharmonie in Hamburg zu spielen, die Akustik muss unglaublich sein.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Frau, meine Familie, gutes Essen, Sport und die Berge. Und nie aufzuhören, zu wachsen und zu lernen.