Gesang, Gesang mit Klavierbegleitung und Songwriting lernen bei

Ana Čop

Gesang für Jazz bis elektronische Musik / Klavierbegleitung & Songwriting

Ana ist eine vielseitige und erfahrene Sängerin und Pianistin, die regelmässig auf europäischen Bühnen mit verschiedenen Projekten konzertiert.

Ana Čop bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Ana Čop

Standort

Lothringerstrasse
4056 Basel

Instrument

Gesang, Gesang mit Klavierbegleitung und Songwriting

Musikstil

Jazz, Pop, Worldmusic, Klassik, Singer-Songwriter und Elektronische Musik

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Englisch, Deutsch, Slowenisch und Serbo-Kroatisch

Alter

Ana Čop unterrichtet Schüler*innen ab 6 Jahren

Interview mit Ana Čop

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Als ich ein Kind war, haben wir viel Ella Fitzgerald und Frank Sinatra zu Hause gehört. Ich kannte alle Stücke auswendig, nicht nur Ella's und Frank's Parts, sondern auch die Big Band Melodies und Kicks. Das hatte ein starker Einfluss auf meinen musikalischen Weg.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Viele Schüler*innen von mir sagen, dass unser Gesangsunterricht wie eine Therapie ist und ich halte dies für eines das besten Komplimente. Wenn du Probleme mit dem Selbstbewusstsein und ungewollten Spannungen beim Singen hast, kann ich dir viel raten und helfen. Ich habe auch viele Erfahrungen mit Klavier oder Synth Begleitung in verschiedenen Genres und kann dir Tools geben, wie du dich beim Singen begleiten kannst. Falls du bald eine Prüfung / Audition oder ein Recording hast, kann ich dich dafür vorbereiten.

Wie hast du singen gelernt? 
Als ich ein Kind war habe ich viel gesungen, aber nie Gesangsunterricht besucht. Ich wollte Klavier spielen und eine klassische Pianistin werden. Mein Traum war Klavier an der Musik Akademie in Ljubljana (SLO) zu studieren, aber leider, oder jetzt schon glücklicherweise, habe ich die Aufnahmeprüfung zweimal nicht bestanden. Ich war verzweifelt. Und so habe ich mit Singen begonnen - als ein "Notausgang". Und bald habe ich gefunden, dass mein Misserfolg in Wirklichkeit einer meiner grössten Erfolge war.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich schreibe die meisten Songs am Klavier, aber die Prozesse sind sehr unterschiedlich. Manchmal finde ich einen alten Text, den ich schon vergessen habe, und die Musik kommt daraus, manchmal umgekehrt. Ich arbeite manchmal auch mit anderen Musiker*innen zusammen und dann kommen besonders interessante Ergebnisse heraus. Sehr gerne komponiere ich durch Improvisation oder im Studio, wenn ich verschiedene Dinge ausprobiere und zufällig eine tolle Lösung finde.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Der wichtigste Teil von meinem Equipment ist mein Mikrofon - Neumann KMS 104 plus. Ich habe schon viele verschiedene Mikrofone versucht, aber bin jetzt ganz zufrieden mit diesem, da es einen detaillierten Klang bietet und meine Stimme sehr gut unterstützt. Neben dem Mikrofon verwende ich auf der Bühne oft folgende Geräte: 

Synth: Korg Polysix und Prophet Rev 2

Analog effects: Meris Ottobit, Looper Ehx 45000, Eventide Space Reverb, Boss Delay DD - 200.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Beharrlichkeit und Neugier. Durch Neugierde, Imitation und Erkundung lernen wir sehr schnell und unbewusst. Aber ich sehe die grössten Fortschritte, sowohl bei mir selbst als auch bei meinen Schüler*innen. Wenn Neugierde mit Beharrlichkeit einhergeht, dann ist der Erfolg fast garantiert.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Unser Instrument ist unser Körper selbst, wir tragen ihn ständig mit uns herum und wir alle haben ihn! Es ist unser primäres Instrument, unser Ausdrucksmittel, und damit das persönlichste Instrument. Es bietet unendliche Verwendungsmöglichkeiten und eine endlose Bibliothek interessanter Klänge. Wir müssen nur eintauchen und sie finden!

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir ist wichtig, dass meine Schüler*innen beim Singen Spass haben und sich erlauben kreativ zu sein. Mein Ziel ist es, dass wir gemeinsam einen geschützten Raum schaffen, indem sie die Musik ohne unnötige Spannung oder Angst geniessen können. Ohne Sicherheit und Vertrauen ist gesundes Singen kaum möglich.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich versuche immer, jede Unterrichtsstunde sehr persönlich zu gestalten und beziehe meine Schüler*innen aktiv in die Unterrichtsplanung ein. Weil jede*r Schüler*in unterschiedlich ist, plane ich jede Lektion anders, abhängig von den Bedürfnissen der einzelnen Schüler*innen.

Wie gehst du bei Kindern vor?Kreativität ist mir am wichtigsten, schon bei Erwachsenen und besonders bei Kindern. Ich wünsche mir, dass die Kinder so lang wie möglich neugierig und ernst bleiben, deshalb fokussiere ich mich auf lernen durch Spass, Spiel und Improvisation.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Als ich ein Teenager war, habe ich Klavier in einem klassischen Trio gespielt. Wir waren ziemlich erfolgreich und zwar haben wir viel Internationale Wettbewerbe besucht. Einmal sind wir nach Süditalien gefahren und zwar mit dem Wohnmobil! Da habe ich entdeckt, wie viel Spaß und Freude Musik bringen kann. Es war ein unvergessliches und sehr wertvolles Erlebnis für mich.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich glaube die Bühne beim Jazz Jantar Festival in Gdansk, Polen.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mit Theo Bleckmann, Meredith Monk oder Sissel Vera Pettersen. Ich bewundere ihre Kreativität, Vielseitigkeit und präzise Stimmtechnik.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ah, die schwierigste Frage! Wahrscheinlich etwas von Pink Floyd, aber die Antwort ändert sich ständig.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Auf der Bühne die mir eine gute Energie gibt und wo Leute meine Musik respektieren und geniessen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Musik ist meine Liebe, mein Job und mein Hobby, aber es ist nicht alles und ich finde es sehr wichtig, dass wir die Welt auch ohne Musik sehen können. Ich liebe die Natur, Kochen, in Museen oder Kino gehen, liebe es, Zeit mit meinem Freund verbringen oder Party mit Freunden zu machen und vieles mehr.