Musikunterricht, der zu dir passt

DE
Gesang
Gesang lernen bei

Balduin Schneeberger

Gesang für klassische Musik, Oper, geistliche Literatur und Musical

Balduin Schneeberger ist ein junger Sänger mit tiefer Stimme. Er ist in allen Bereichen der klassischen Musik tätig, doch am liebsten zeigt er sein Können auf der Opernbühne.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Luzernerstrasse 133
6014 Luzern

Instrument

Gesang

Musikstil

Oper, Klassik, Romantik, Moderne, Oratorium und Musical

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Sängerische Atemtechnik, klassische Klangideale, gesangsspezifische Körperarbeit aus den Bereichen Feldenkrais, Alexandertechnik und Yoga.

Prüfungsvorbereiten (Stückauswahl, Lernunterstützung in klassischer Theorie)

Opernrollen die ich unter anderen beherrsche:

- Immigration Officer in “Flight” (Jonathan Dove)
- Kaspar in «Der Freischütz» (C. M. von Weber)
- Marchese d’Obigny in “La Traviata” (Giuseppe Verdi)
- Luka in “The Bear” (William Walton)
- Alidoro in “La Cenerentola” (G. Rossini)
- Ben in “The Telephone” (G. C. Menotti)
- Gil in “Susannens Geheimnis” (E. Wolf-Ferrari)

Ausbildung

Hochschule Luzern, Master of Arts in Musikpädagogik (Major Vokalpädagogik), Prof. Barbara Locher, Evi Gallmetzer.

Hochschule Luzern, Bachelor of Arts in Music Gesang (Klassik), Prof. Barbara Locher.

Gymnasium Burgdorf, Matura mit Schwerpunktfach Musik (Klavier, Marc Lehmann).

Weitere sängerische Inputs in Meisterkursen u.a. Bei Malcom Walker, Peter Brechbühler und Margreet Honig.

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

Gian Carlo Menotti, E. Wolf-Ferrari, Gioachino Rossini, William Walton, Giuseppe Verdi, Carl Maria von Weber, Jonathan Dove, Klassische Stücke und Diverse Opern

Balduin Schneeberger

Interview mit Balduin Schneeberger

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Da gibt es verschiedene. Als ich selbst mit Sologesang begonnen habe, war Bryn Terfel ein grosses Vorbild. Seine Stimmfarbe und sein Ausdruck gefallen mir heute noch sehr gut.

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Mein Ziel ist nicht, dir eine bestimmte Gesangstechnik aufzudrängen, sondern Techniken und individuelle Hilfestellungen zusammen zu erarbeiten und zu verstehen, sowie anwenden zu können.

Wie hast du singen gelernt?
Ich habe schon immer gerne Musik gemacht. Nach meiner Matur wusste ich nicht, was ich machen sollte. Als ich dann nach dem Militär zu einer anderen Gesangslehrerin wechselte, empfahl sie mir ein Gesangsstudium. Ich wusste aber zuerst nicht, was es überhaupt bedeutet, Gesang zu studieren. Als ich dann ins Vorstudium aufgenommen wurde und  ich immer mehr in Kontakt mit der „Musikszene“ trat, wurde mir schon bald klar, dass dies der richtige Entscheid war. Durch erste Engagements und Erfolge hat sich der Entschluss gefestigt. Heute kann ich mir gar nichts anderes mehr vorstellen. Musik und Gesang wird in meinem Leben immer dazugehören und das schöne am Gesang ist, dass man immer neues lernen kann.

Welches Equipment verwendest du?
- Noten, um Stücke zu erarbeiten
- Klavier/E-Piano zum Begleiten der Stücke und Übungen, sowie das Klavier zum Überprüfen der Intonation
- iPad für Unterrichtsnotizen und Planung, Abspielen von Aufnahmen, Playbacks, zeigen von anatomischen Bildern
- Lautsprecher zum Abspielen von Playbacks
- Stehkissen, Terraband und weitere Hilfsmittel zur Unterstützung der Haltung, Atemführung etc.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Sich beim Üben klare Ziele zu setzen ist sehr wichtig. Diese sollten eher kleine, spezifische Ziele sein. Mir hilft es sehr, andere Sänger*innen anzuhören und dann versuchen zu verstehen, warum sie so klingen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Jede Stimme ist einzigartig, weil auch jeder Körper anders gebaut ist.
Mein Instrument habe ich immer dabei, deshalb verändert sich die Stimme auch immer wieder. So lernte ich auf die persönliche und körperliche Verfassung einzugehen um mich in allen Situationen mit meinem Instrument zurechtzufinden.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte sehr darauf, dass ich im Unterricht auf die Bedürfnisse und stimmliche Voraussetzungen meiner Schüler*innen eingehe. So vermeide ich zum Beispiel, dass sich ungeeignete Klangideale aufdrängen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich beginne meistens mit einem kurzen Gespräch, in dem ich mich über das Befinden der Schüler*innen erkundige und kurz erkläre, was ich für die Lektion geplant habe. Danach machen wir ein paar Körperübungen zum Aufwärmen und Lockern des Instrumentes. Auch ein paar Atemübungen gehören meist dazu. Fliessend gehen wir zum Aufwärmen der Stimme über. Anschliessend arbeiten wir an gemeinsam ausgewählter Literatur. Am Schluss der Lektion versuche ich die Themen kurz zusammenzufassen und ein, zwei Ziele fürs eigene Üben oder die nächste Lektion zu formulieren. Hilfsmittel wie ein eigenes Notiz- oder Aufgabenbüchlein sind sehr erwünscht. Die obengenannten Abschnitte bespreche ich immer wieder mit meinen Schüler*innen und gehe sehr gerne auf persönliche Wünsche und Vorlieben ein.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Etwas spielerischer und weniger theoretisch. Auch hier steht im Zentrum das «gesunde» Singen und gemeinsame Musizieren.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Eine meiner ersten Opernrollen: Zu zweit haben wir das ganze Projekt geplant. Nebst dem Einstudieren der Rolle mussten Sänger*innen, ein kleines Orchester, Bühnenbild und Kostüme und vieles mehr organisiert werden. Als dann die Premiere bevorstand, war ich sehr aufgeregt und nervös. Doch alles lief ohne grössere Patzer. Sobald am Schluss der Applaus ertönte und wir uns auf auf der Bühne verbeugen konnten, fiel die grosse Last von den Schultern und ein Riesen Glücksgefühl kam auf.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Im Luzerner Theater. Obwohl ich genau genommen nie AUF der Bühne gesungen habe, da die Inszenierung es vorsah, dass nur die Hauptrolle auf der Bühne zu sehen war. Der Rest des Ensembles sang aus dem Zuschauerraum. Ich denke, das zählt aber trotzdem als die bisher grösste Bühne.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Da tu‘ ich mich schwer mit konkreten Beispielen. Es wäre ein super Erlebnis, mit einem grossen Orchester wie z.B. der Wiener Philharmonie, ein Konzert singen zu dürfen. Gerne würde ich auch ein paar sängerische Intputs von Sängern wie z.B. Thomas Hampson, Bryn Terfel und Andreas Schmidt bekommen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Im Moment ist «Eugene Onegin» von Peter Tschaikowsky eine meiner Lieblingsopern. Die Melodien und Motive die Tschaikowsky komponierte, fesseln mich immer wieder. Mit einer Aufnahme von einem guten Ensemble wäre ich zumindest eine Zeitlang beschäftigt ;).

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich würde gerne einmal im Opernhaus Zürich spielen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich koche und esse sehr gerne, schaue gerne Filme und Serien. Im Moment mache ich auch regelmässig Yoga am Morgen.


© 2021 Instrumentor GmbH