Klavier (Piano) und Keyboard lernen bei

Benjamin Büttler

Klavier und Keyboard für Jazz, Blues & Pop

Es war schon immer mein Wunsch, meine Erfahrung als Pianist in der Musikwelt Londons und mein gesammeltes Wissen weiterzugeben und allen zugänglich machen zu können.

Benjamin Büttler bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790.0

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Benjamin Büttler

Standort

Lilienstrasse 6
4563 Gerlafingen

Instrument

Klavier (Piano) und Keyboard

Musikstil

Jazz, Blues und Pop

Niveau

Anfänger

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Benjamin Büttler unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 3 Jahren

Interview mit Benjamin Büttler

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Bob Hadrell. Seine einzigartige Art und Weise Klavier zu spielen hat mich schwer beeindruckt. Bob schafft es, mit einer minimalistischen Spielweise jeden Stil und jede Emotion perfekt und trotzdem mit einer Leichtigkeit wiederzugeben.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Du lernst bei mir kreativ zu sein wenn du Klavier spielst und verstehst was du machen kannst um richtig gut zu spielen. Alles was wir lernen ist praktisch anwendbar und macht dich besser. Dabei steht Spass und Freude am Spielen immer im Vordergrund!

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich habe als Teenager jahrelang Musikunterricht genossen welcher mich nicht wirklich fasziniert hat. Als wir dann unsere erste Band gegründet haben, hat sich für mich eine völlig neue Welt aufgetan. Von da an war ich Feuer und Flamme und habe mir vieles auf dem Klavier selber beigebracht bis ich dann die Gelegenheit hatte in London Musik zu studieren.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Ich spiele verschiedene Akkorde auf dem Klavier und versuche eine Melodie dazu zu spielen. Dabei greife ich auf mein Wissen und meine Erfahrung zurück und versuche dann eine Emotion damit wiederzugeben. Am Schluss kommt es immer darauf an ob die Melodie beim Zuhörer etwas auslöst.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Zum Üben spiele ich schon seit langem auf Yamaha Pianos. Ich mag den Klang und die no-nonsense Verarbeitung der Digitalpianos. Bei Konzerten oder Gigs habe ich meistens mein Roland Keyboard dabei. Dieses hat zwar nur 64 Tasten aber einen unglaublich vollen Klang und die wichtigsten Funktionen die ich brauche. Zudem fühlen sich die Tasten fast an wie bei einem Flügel.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Der Wille, immer wieder etwas Neues auszuprobieren und mich nicht abschrecken oder entmutigen zu lassen. Misserfolg und Angst gehören zum Leben. Ich habe gemerkt, dass es mir sehr hilft eine persönliche Übungsroutine aufzubauen an der ich mich festhalten kann, auch wenn ich einmal keine Lust habe zu Üben

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Das Klavier oder Keyboard ist ein absoluter Alleskönner. Ich kann damit jeden Stil und jede Emotion wiedergeben. Grenzenlose Möglichkeiten:)

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich verknüpfe alles Gelernte mit praktischen Beispielen. Am liebsten arbeite ich an einem Lied als Projekt. Das heisst, wir lernen das Lied zu spielen und gleichzeitig die Zutaten kreativ selber anzuwenden.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Um anzufangen wärmen wir uns kurz auf und lernen dabei gleich die Grundlagen für das jeweilige Lied an dem wir arbeiten. Dann tauchen wir ins Lied ein und lernen die verschiedenen Zutaten anzuwenden. Fast wie beim Kochen einer Mahlzeit. Am Schluss geht es um den Feinschliff. Oder anders gesagt darum, das Maximum aus dem rauszuholen was wir zusammen erarbeitet haben.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder können unglaublich gut und schnell lernen. Deshalb verknüpfen wir alle Lerninhalte und machen viele Spiele. Kreativität und die persönliche musikalische Entwicklung stehen im Vordergrund.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Die Plattentaufe für die Hope EP von Nama Ray. Wir haben damals die ganze Band aus London eingeflogen und in Bern im ONO gespielt. Das Konzert sowie die Reise und die paar Tage Schweiz Urlaub mit meinen Freunden bleiben mir immer in bester Erinnerung.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich denke das war ein Theater in South Croydon (London). Die Bühne war riesig und der Saal fasste ca. 5000 Plätze. Leider waren nur die ersten 3 Reihen besetzt:) Doch das hat mich gar nicht gestört da ich wegen den Scheinwerfern eh nur die erste Reihe sehen konnte.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Stevie Wonder. Ich liebe seine Energie und seinen Groove!

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Irgend ein Album von Chet Baker. Ich könnte seinem Trompetenspiel stundenlang zuhören. Ich glaube er hat mich zum Jazz gebracht. Dank ihm fand ich einen richtigen Zugang zu all den Jazz Standards die ich in den letzten Jahren gespielt habe.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Zuhause im Schlafzimmer für meine Familie oder Freunde. Ich fühle mich da wohler und kann mich besser ausdrücken als auf einer grossen Bühne vor vielen Leuten.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Familie und meine Freunde. Ich mache sehr gerne Sport und ich entdecke gerne neue Orte und Aktivitäten. Ich würde mich als sehr interessiert am Leben beschreiben.