Gesang und Gitarre lernen bei

Bob Spring

Gesang von Folk bis Pop und Rock / Gitarrenbegleitung / Gitarre für Anfänger*innen

Bob Spring ist seit 1999 auf Bühnen im In- und Ausland unterwegs. Seine Stimme ist ebenso glaubwürdig wie emotional. Böse Zungen behaupten er sei einer der Besten unserer Zeit.


Bob Spring bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 1050

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Bob Spring

Standort

Vulkanstrasse 120
8048 Zürich

Instrument

Gesang und Gitarre

Musikstil

Singer-Songwriter, Folk, Alternative, Country, Pop und Rock

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Italienisch

Alter

Bob Spring unterrichtet Schüler*innen ab 12 Jahren

Interview mit Bob Spring

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Ich denke das war Guns'n'Roses...eigentlich eher Izzy Stradlin. Ich war noch sehr, sehr jung und als ich G'n'R zum ersten Mal gehört habe, ging für mich ein endlos weites Universum auf. Ich wusste sofort: Sowas MUSS ich auch machen, und zwar gleich für den Rest meines Lebens!

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Die Stimme ist etwas sehr Intimes, also nicht wirklich ein Instrument. Sie ist DU! Da der Körper nicht immer das tut was er soll, ist es für eine*n Sänger*in von existenzieller Bedeutung, dem Gefühl vertrauen zu können. Denn, wenn die Emotion stimmt, kannst du nicht verlieren!

Wie hast du singen gelernt?
Eigentlich kam ich durch meinen Bruder zum Gesang. Er hatte sich gerade eines dieser Dinger gekauft, womit man direkt auf CD aufnehmen konnte, und hat sich wohl gedacht; "Oh stimmt, der kleine Bob ist ja Geiger, das perfekte Versuchskaninchen!"

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich spiele einfach drauf los und versuche so wenig wie möglich zu denken. Dann kommt's in 95% der Fälle gut. Natürlich verhaltet es sich anders, wenn ich in Auftrag schreibe.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Gitarre: Ich spiele eine Gibson Hummingbird (working horse) aber komponiere und schreibe sehr viel auf meinen 1970er Westerns. Die Hummingbird ist die perfekte Allrounder Gitarre. Ausgewogen, warm und trotzdem nicht "zu" flach und "fein" wie zum Beispiel viele Martin Dreadnoughts. Jede Gitarre inspiriert, wenn man sich darauf einlässt. Darum besitze ich auch 32+ Gitarren :-D  Für den Gesang benutze ich live sehr oft ein Neumann kms 105 weil es sehr dynamisch reagiert und super zu meiner Stimme passt. Nicht zu vergessen, es ist bezahlbar. In meinem Studio benutze ich für die Stimme ein Lewitt LCT 540 S. Ich liebe diese Transparenz und "Echtheit" im Klang. Meine Traum-Mics sind aber definitiv das Neumann M49 und das Soyuz 017. Müsst ihr unbedingt testen, dann ist sofort klar warum! ;-)

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich bin überzeugt, dass Musik vor allem Freude bereiten soll. Für das Publikum, aber in erster Linie für einem selbst. Neues auszuprobieren und einen Fortschritt beobachten zu können ist sehr befriedigend. 

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Naja, mich! :-D

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich will nicht, dass sich jemand schlecht fühlt oder unter Druck gesetzt, wenn sie*er zu mir kommt. Da die Stimme (vor allem die wirklich eigene) etwas sehr Intimes ist, braucht es von Seite der Lehrperson sehr viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Wichtig ist, dass sich der*die Schüler*in wohl fühlt und sich Schritt für Schritt öffnet. Ich denke, dass es sinnvoll ist vor dem singen ein wenig zu quatschen, um einen gemeinsamen mood zu kreieren. Druck ist kontraproduktiv.  

Wie baust du deine Musikstunden auf? 
Wie bereits oben beschrieben, sich einfinden, loslassen und dann los! Einsingen und Atemübungen sind bei Kids und Anfänger*innen sicherlich vorteilhaft aber je nach Individuum nicht unbedingt Matchentscheidend. Wichtig ist es auf den Körper zu hören. Da ich über ein eigenes Studio verfüge besteht immer die Möglichkeit das geprobte wiederzugeben um Details (Phrasierung, Rhythm, Atmung, Aussprache, Artikulation, Fokus, Pitch, etc.) in der Stimmisolation zu analysieren. Der Unterricht kann sowohl mit Backing Tracks gestützt werden oder 100% Acapella. 

Wie gehst du bei Kindern vor? 
Es kommt natürlich darauf an ob der/die Schüler*in zum "Spass" singen möchte oder höhere Ambitionen hat.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Ich denke nicht dass sich diese Storys eignen um hier publiziert zu werden... Und etwas beschönigen will ich nicht. Haha! Spass bei Seite, ich hatte endlos viele wundervolle Erlebnisse und habe das unfassbare Glück, durch die Musik, die Welt bereisen zu können. 

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Also, solo im Volkshaus Zürich zu spielen ist schon SEHR gross. Ebenso das z7 in Pratteln und das Montreux Jazz Festival. Aber ich denke die allergrösste Location war sicher das Metal Inferno (2003?) in der Eishockeyhalle welches wir damals mit Backwash gespielt haben.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich denke ein featuring mit Ozzy wäre sicher sehr witzig!

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Bob Dylan's "Time Out Of Mind" !!! Dieses Album ist in jeder Hinsicht ein Enigma. Da passiert eben die berühmte "Magie". 

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich würde wirklich gerne in der Mühle Hunziken spielen.  

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben? 
Die Liebe, die Natur und alles, was sich unter dem Begriff "Leben" einordnen lässt. Achtsamkeit und Selbstreflektion. Das Allerwichtigste, gleich nach der Liebe, ist und bleibt die Zeit die genau jetzt ist.