Gesang, Gitarre und Gesang mit Gitarrenbegleitung lernen bei
Camille Santacroce
Gesang & Gitarre für Pop, Jazz, Rock, Singer-Songwriter und freie Improvisation / Ear Training & Musiktheorie
Camille Santacroce ist ausgebildete Sängerin und Komponistin. In ihrer Musik vermischen sich Einflüsse aus Jazz, Pop/Rock und Post-punk. Sie erforscht verschiedene Dynamiken zwischen abstrakter Improvisation und arrangierten Kompositionen. Sie spielt in mehreren Bands, von denen die wichtigste Via Fucina ist.
Preis
10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840
Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.
Standort
Sandrainstrasse 14
3007 Bern
Instrument
Gesang, Gitarre und Gesang mit Gitarrenbegleitung
Musikstil
Pop, Jazz, Rock, Freie Improvisation und Singer-Songwriter
Niveau
Anfänger und Fortgeschrittene
Sprache
Deutsch, Englisch und Französisch
Alter
Camille Santacroce unterrichtet Schüler*innen ab 12 Jahren
Das bringe ich dir bei
Ich beherrsche ein breites Repertoire an Jazzstandards sowie Stücke von zeitgenössischen Jazzmusiker*innen wie Charlie Haden, Paul Motian, Elina Duni, Norma Winstone und Kenny Wheeler. Darüber hinaus arbeite ich auch viel mit Songs aus dem Bereich moderner Pop- und Rockmusik, z. B. von Big Thief, Radiohead, Björk, Billie Eilish oder Hiatus Kaiyote, Eliott Smith, Nick Drake.
Ausbildung
2021 - 2024 Hochschule der Künste Bern – Bachelor in Jazz Gesang, E. Alony, C. Tanrikulu
2020 - 2021 Swiss Jazz School, Vorkurs Jazz, V. Beatrice
Projekte
Via Fucina, Deluxe Lynx,
Ferrofluide, ottotto
Stücke / Werke von diesen Künstler*innen / Komponist*innen bringe ich dir am liebsten bei
Jazzstandards (Real Book), Charlie Haden, Paul Motian, Elina Duni, Norma Winstone, Kenny Wheeler, Big Thief, Radiohead, Björk, Billie Eilish, Hiatus Kaiyote, Elliott Smith und Nick Drake
Interview mit Camille Santacroce
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Die Singer-Songwriter Thom Yorke, Adrianne Lenker und auch Björk haben mich stark geprägt. Ihre einzigartigen stimmlichen Ausdrucksweisen, ihre künstlerische Originalität sowie die Tiefe und Poesie ihrer Texte haben mich nachhaltig inspiriert, sowohl musikalisch als auch emotional.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
-
Wie hast du singen gelernt?
Ich habe ursprünglich mit Gitarrenunterricht angefangen. Mein Lehrer hat mich ermutigt, beim Spielen von Songs wie Every Breath You Take oder Wish You Were Here mitzusingen. Anfangs war ich sehr schüchtern, aber mit der Zeit habe ich grossen Gefallen daran gefunden. So sehr, dass ich schliesslich die Gitarre zur Seite gelegt habe, um mich ganz dem Gesang zu widmen!
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Das hängt bei mir stark vom Moment ab. Manchmal kommt die Inspiration ganz spontan, durch etwas, das ich sehe oder höre, und dann fliesst es einfach. Aber das passiert natürlich nicht immer. Deshalb habe ich mir angewöhnt, mir bewusst kleine Zeitfenster zum Komponieren zu nehmen.
Dabei konzentriere ich mich auf verschiedene Aspekte wie Harmonie, Rhythmus, Text und Melodie. Wenn sich einige dieser Elemente klarer herauskristallisieren, richte ich meinen Fokus auf den Sound und die Instrumentierung: Welche Instrumente höre ich innerlich? Welche Stimmung, welches „Vibe“ möchte ich erzeugen?
In letzter Zeit komponiere ich besonders gerne auf der Gitarre, mit vielen Effektpedalen!
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Mein Hauptinstrument ist die Stimme, die ich auch gerne mit Effektpedalen erweitere. In meiner Band spiele ich ausserdem E-Gitarre (Telecaster) und Klavier.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Meine Neugier und meine Ausdauer. Ich liebe es, neue Wege zu entdecken, um musikalisch weiterzukommen, und lasse mich nicht entmutigen, wenn etwas nicht sofort klappt.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es gibt viel zu viele Gründe, warum die Stimme das beste Instrument ist ;) Aber Ich bin fasziniert von der Klangfarbe der Stimmen anderer Menschen. Für mich steckt schon so viel Musik und Klang darin, wenn jemand einfach nur spricht.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir ist wichtig, auf die Bedürfnisse und Wünsche der Schüler*innen einzugehen. Ich versuche zu spüren, wann eine Pause nötig ist, ob Motivation da ist, und passe den Unterricht flexibel daran an. Der Mensch steht bei mir im Mittelpunkt, nicht nur das «Können».
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich beginne immer mit einem stimmlichen Warm-up oder einer kleinen musikalischen Aufwachphase, um Körper und Geist auf das Arbeiten vorzubereiten und eine fokussierte Atmosphäre zu schaffen.
Anschliessend nimmt der Unterricht die Richtung, die gerade nötig ist, je nachdem, woran der/die Schüler*in zuletzt gearbeitet hat oder was ihn*sie aktuell besonders interessiert. Uuund Ich versuche immer, so viel wie möglich, mitzusingen, weil das einfach Spass macht.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Grundsätzlich ähnlich, aber mit noch mehr Aufmerksamkeit auf die emotionalen und körperlichen Bedürfnisse. Viel spielerischer, mit klaren Strukturen und immer mit Spass an der Musik.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Mit meiner Band mein erstes Album im Hansa Studio aufzunehmen. Das war eine Erfahrung, an die ich mich aus vielen verschiedenen Gründen immer erinnern werde!
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Für mich spielt die Grösse der Bühne keine grosse Rolle. Ich geniesse es genauso, in kleinen, intimen Settings aufzutreten. Aber wenn ich eine nennen müsste: wahrscheinlich das bee-flat in Bern oder der Helsinki Klub in Zürich.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich hätte unglaublich gern mit Nick Drake oder Elliott Smith gespielt. Ihre Songs sind einfach wunderschön und tief berührend. Heute würde ich sehr gerne mit Kazu Makino (Blonde Redhead) arbeiten. Sie gehört zu den Künstlerinnen, die mich am meisten inspirieren.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Big Thief – Capacity.
Weil ich mich an dieser Musik einfach nie satt hören kann. Sie bleibt immer neu, berührend und ehrlich.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Bee-flat in Progr (Bern) ist wahrscheinlich mein Lieblingsclub in der Schweiz. Die Atmosphäre, das Publikum und der Sound dort sind einfach grossartig.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich interessiere mich sehr für interdisziplinäre Kunst und liebe es, mit anderen Künstler*innen aus verschiedenen Bereichen zusammenzuarbeiten. Auch die Organisation von kulturellen Events spielt für mich eine wichtige Rolle. ich habe oft bei Festivals oder anderen Veranstaltungen mitgewirkt und finde grosse Freude daran, Räume für Begegnung und Kreativität zu schaffen.