Musikunterricht, der zu dir passt

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Akustische Gitarre
Akustische Gitarre, E-Gitarre, Gesang mit Gitarrenbegleitung, Songwriting und Musikproduktion lernen bei

Cédric Joël Ziegler

Gitarre, Songwriting und Producing für diverse Stile

Cédric ist Multi-Instrumentalist, Komponist, und Songwriter. Seit 2005 steht er mit Pop und Rockbands auf der Bühne, mit 17 Jahren zum ersten mal am Open-Air St. Gallen. 2019 schloss er sein Kompositions-Studium an der ZHdK ab und schreibt und produziert seither Musik für Filme, Games und Bühne. 

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Obsthaldenstrasse 61 
8046 Zürich

Instrument

Akustische Gitarre, E-Gitarre, Gesang mit Gitarrenbegleitung, Songwriting und Musikproduktion

Musikstil

Pop, Singer-Songwriter, Rock, Punk, Metal und Folk

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Akkorde spielen, Solos üben, Schrummen, Zupfen, Schreddern, Musik heraushören, Songs schreiben (auch Lyrics), Aufnehmen, Mischen, in Bands spielen.

DAW's: Logic pro X und Digital Performer.

Plug-ins: Kontakt Libraries, Native Instrument, Spitfire, Orchestral Tools, Arturia VLab, Soundtoys, Fabfilter, Izotope und Exponential Audio. 

Ausbildung

-Kantonsschule Heerbrugg, Musikmatura - Schwerpunkt Gitarre & Schlagzeug, Johannes Eberhard & Dominik Kesseli
-Zürcher Hochschule der Künste, Bachelor Komposition für Film, Theater und Medien, André Bellmont

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

Imagine Dragons, Taylor Swift, Panic! at the Disco, Queen, The Beatles, Metallica, A Day to Remember, Maroon 5, Jason Derulo, Coldplay, Bon Iver, Bruno Mars, Tame Impala, Red Hot Chili Peppers, Escape the Fate, Duke Ellington, 21 Pilots, Green Day, Louis Armstrong, Bring Me the Horizon, Blink182, Doja Cat, The Killers, Fall out Boy und Kaleo

Cédric Joël Ziegler

Interview mit Cédric Joël Ziegler

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Brandon Urie, das Genie hinter Panic at the Disco. Seine Art komplexe Musik zu schreiben, die dennoch ein breites Publikum anspricht, fasziniert mich. Er ist nicht nur ein grandioser Sänger und Songwriter, sondern hat alle Instrumente auf seinem Album „Too Weird to Live, Too Rare to die“ selbst eingespielt. Obwohl sich sein Stil über die Jahre hinweg stark verändert hat, ist seine „Handschrift“ unverkennbar und einzigartig. 

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Als Anfänger*in zeige ich dir, wie du auf einfachste Art und Weise ein Lied einüben kannst. So kannst du schon nach wenigen Stunden einen Song der dir gefällt mitspielen. 

Als Fortgeschrittene*r lernst du bei mir genauer hin zu hören, heraus zu finden wie ein Song aufgebaut ist, was ihn ausmacht und wie du ihn spielst, damit er zu dir passt und beim Publikum ehrlich ankommt. 

Möchtest du deine eigenen Songs schreiben und aufnehmen? Dann zeige ich dir gerne, wie ich das in meinem kleinen Studio so mache und wie du das zu Hause selbst machen kannst. 

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
In meiner ersten Band mit elf Jahren war ich gleichzeitig Sänger und Schlagzeuger. Bald wollte ich eigene Songs schreiben. Ich konnte zwar ein wenig Klavier spielen, aber als Schlagzeuger tat ich mir mit dem schreiben von Melodien und Harmonien noch schwer. Also hab ich mir mit meinem Taschengeld eine Gitarre gekauft. Mit der sass ich dann jeden Tag stundenlang in meinem Zimmer und hab geübt und Songs geschrieben. Ein Jahr später stand ich dann als Gitarrist und Sänger auf der Bühne. Das hat mir so viel Spass gemacht, dass ich damit nicht mehr aufgehört habe. 

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Der Songwriting-Prozess ist für mich immer unterschiedlich. Generell würde ich den Prozess aber in drei Kategorien unterteilen: Inspiration, Ausprobieren, Ausarbeiten.
Zu Inspiration zähle ich spontane Einfälle. Das kann abends im Bett, morgens in der Tram, unter der Dusche, beim Abendessen oder auch im Studio oder sonst wo sein. Diese Einfälle, ob es nun Lyrics oder Musik ist, schreibe oder singe ich dann in mein Iphone, um sie nicht zu vergessen. 
In der Ausprobier-Phase setzte ich mich mit diesen Ideen an ein Instrument oder den Computer und finde heraus, was sich aus dem Material so machen lässt. Manchmal mache ich das auch einfach so, ohne dass zuvor eine Idee da war und aus dem Rumprobieren entsteht dann die Inspiration.  
Früher oder später kommt jedoch der Moment, bei dem meine Inspiration aufgebraucht ist und ich in die Ausarbeitungs-Phase übergehe. Hier kommt das musikalische "Handwerk" ins Spiel. Was fehlt dem Song noch? Brauche ich noch eine Bridge oder ein Outro? Was funktioniert an dem Song und was funktioniert nicht? Ist der Text passend zur Musik? Braucht es da noch einen Übergang? 

Solche Fragen stelle und beantworte ich mir selbst so lange, bis ich mit dem Track zufrieden bin und keine Fragen mehr habe. Einzelheiten zu den einzelnen Abschnitten, beantworte ich dir gerne im Unterricht.  

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich liebe meine Gibson Les Paul, Silverburst. Sie hat einen vollen schönen Klang und eignet sich grossartig für verschiedenste Stilrichtungen. 
Meine Tanglewood Akustikgitarre habe ich von meiner Mutter übernommen, da sie so gut in der Hand liegt habe ich mir auch nie eine neue zugelegt. 

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Hartnäckigkeit. Wenn ich mir in den Kopf gesetzt hatte einen Song zu lernen, habe ich nicht aufgegeben bis es geklappt hat.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Man kann sich ganz einfach selbst beim Singen begleiten. Schon mit ein paar wenigen Griffen kann man sehr viele schöne Stücke auf einfache Art und Weise nachspielen. 
Ausserdem gibt es so viele Möglichkeiten eine Gitarre in verschiedenen Stilrichtungen einzusetzten: Klassik, Jazz, Pop, Rock, Metal, experimentelle Musik. Da gibt es fast keine Grenzen. 

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Wie übe ich am besten und am effektivsten? Was Interessiert dich? Was fasziniert dich? Du hast bestimmt eine Idee im Kopf „was“ und vor allem „wie“ du gerne klingen würdest. Zusammen finden wir heraus, wie du so klingen kannst, wie es dir am besten gefällt und vielleicht entdecken wir auf der Reise ja noch andere Sachen die dich inspirieren. 

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich möchte, dass du dir überlegst was für Songs du spielen möchtest. Wir hören uns die Songs an und finden dann, mit oder auch ohne Noten, einen Weg, mitzuspielen. Alle technischen Sachen zeige ich dir anhand der Songs. Noten lesen, Musiktheorie u.s.w baue ich nebenbei im Unterricht ein. Wenn du dich aber auf diese Sachen fokussieren möchtest, können wir das auch gerne genauer unter die Lupe nehmen. Es ist wichtig, dass du dich beim Unterricht auch selbst einbringst. Ich versuche dich auf deinem Musikalischen Weg so gut als Möglich zu unterstützen, zu inspirieren und auf neue Ideen zu bringen. 

Wie gehst du bei Kindern vor?
Auch wenn sie ihre Wünsche nicht immer formulieren können, haben Kinder zumindest unterbewusst eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was sie wollen und was ihnen Spass macht. Ich sehe es als meine Aufgabe, heraus zu finden wo die Interessen meiner Schüler liegen und wie ich ihre Motivation auflodern lassen kann. Es ist erstaunlich wie schnell Kinder lernen wenn ihnen etwas Spass macht. 

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Im Sommer 2019 durfte ich mein Bachelor Abschlusskonzert an der ZHdK spielen. Nachdem ich einige Jahre vorwiegend im Studio gearbeitet hatte, war es wunderschön wieder als Sänger und Gitarrist auf der Bühne zu stehen und zu zeigen was ich in den vier Jahren Studium gelernt hatte. Die Band setzte sich aus einer Pop-Section und einem kleinen Streich- und Blasorchester zusammen. Insgesamt waren wir also 14 Musiker. Die Möglichkeiten die eine so grosse Besetzung bieten haben mich überwältigt. Es war ein toller Abschluss für mein Studium. 

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
ClanX Open Air.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
Ian Chang, der Schlagzeuger von Son Lux, ist der verrückteste Schlagzeuger von dem ich je gehört habe. Ich würde gerne mal zu seinen Beats spielen. 

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?
Djesse Vol. 2 von Jacob Collier, weil ich wahrscheinlich bis zu meinem Lebensende von diesem Genie lernen könnte. 

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich liebe Filme, Theater, Photographie und alles was mit dem Einfangen und Erlebbar-machen von Emotion zu tun hat. 
Es ist mir wichtig geistig und körperlich fit zu bleiben und treibe daher viel Sport und lese gerne. Und last but not least: Freunde und Familie. 


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