E-Bass und Kontrabass lernen bei

César Gonin

E-und Kontrabass für verschiedene Stile

Wenn er gerade nicht im Jazzkeller spielt, performt er auf den grossen Metalbühnen von Europa. Diesen Spagat meistert César Gonin seit Jahren erfolgreich und unterrichtet daneben seit bald 20 Jahren das Bassspiel.

César Gonin bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840.0

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

César Gonin

Standort

Tavelweg 2
3074 Muri

Instrument

E-Bass und Kontrabass

Musikstil

Hip-Hop, Jazz, Funk, Soul, Blues, Pop, Reggae, Rock, Metal, Death Metal, Progressive Metal, Metalcore, Hardcore-Punk und Punk

Niveau

Fortgeschrittene, Master und Anfänger

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch

Alter

César Gonin unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren

Interview mit César Gonin

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Da ich stilistisch vielseitig unterwegs bin, kann ich mich da nicht auf eine einzelne Person begrenzen. Aller guten Dinge sind drei – Hip-Hop/Soul: Pino Palladino, Jazz: John Scofield, Metal/Rock: Sam Rivers.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Übetechniken, so, dass du dich selber motivieren und Inhalte auch zu Hause erarbeiten kannst. So machst du schneller Fortschritte und hast mehr Freude am Spiel und im Unterricht. Zudem kann ich dir besonders gut zeigen, wie man die Energie von härterer Musik rüberbringt.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mit 9 Jahren begann ich Trompete zu spielen und wechselte innert 2 Jahre zur Tuba. Da bemerkte ich, dass die tiefen Frequenzen mein Ding sind und begann nebenbei autodidaktisch E-Bass zu spielen. Nach einem Jahr durfte ich dann endlich auch zu einem E-Bass Lehrer gehen. Ein guter E-Bass ist nicht günstig und so ist mir von meiner Tuba nur noch das Mundstück geblieben.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Als Allrounder verwende ich auch unterschiedliches Equipment. Die wichtigsten drei Elektrobässe sind ein Ibanez ATK800E, ein Fender Precision Bass von 1972 und ein Duvoisin Custom 6-String. Saiten spiele ich GHS und bei den Verstärkern schwöre ich auf die schwedische Firma EBS. Mein Kontrabass und Bogen wurde von Christopher gefertigt. Ein eher junger 3/4 Bass mit Gerold Genssler Darmsaiten drauf. Pickups kombiniere ich den Schertler Dyn-B mit dem Realist von David Gage. Ich tüftle gerne an meiner Bass Gear herum und interessiere mich für die Neuheiten auf dem Markt.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Das Reflektieren, was beim Üben in mir geschieht. Intuitiv will man oft zu schnell und zu viel. Das führt zu Frust und zerstört die Motivation. Steigert man die Ansprüche jedoch im richtigen Tempo, hat man nur noch Erfolgserlebnisse beim Üben und erhält oder steigert so die Motivation.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ich kenne kein Instrument, dass man so vielseitig spielen kann. Schaut man nur schon die Spieltechniken an wie Zupfen, Slapen, Flageoletts, Plektrum, Tapping, Melodie, Akkorde und nicht zuletzt die tiefen Frequenzen, die man im Bauch spürt. In 95% hat der Bass genau diese wichtige Funktion in der Band. Trotzdem wird er jedoch von den wenigsten bewusst wahrgenommen. Darum sehe ich den Bass wie die Mutter der Band. Denn solange Mutti kocht und die Wäsche macht, sagt niemand etwas. Ist Mutti aber weg, weinen alle, weil sie erst jetzt den Wert ihrer Arbeit erkennen. Das ist zum Teil eine undankbare Position, ich mag sie aber trotzdem, weil man nach jedem Konzert weiss "ohne mich hätte kein einziger Mensch getanzt".

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Motivation und Spass sind die zwei wichtigsten Punkte in meinem Unterricht. Diese können wir nur aufrecht erhalten, wenn ich zu 100% auf die Wünsche und Bedürfnisse der Schülerin oder des Schülers eingehe. Ich will mit ihm/ihr zusammen arbeiten und ihren/seinen Zielen näher kommen. Das habe ich in meinen fast 20 Jahre Unterrichtserfahrung gelernt.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Von Schüler zu Schüler anders. Der Punkbassist wird das Notenlesen nie gebrauchen und wer traditionellen Swing spielen will, benötigt keine Slaptechnik. Es gibt nicht „den Trick“ um Bass zu lernen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Wir suchen gemeinsam Songs, die es gerne hört und erarbeiten sie auf dem Instrument. Ich höre die Bassline zuvor heraus, passe sie an oder vereinfache sie bei Bedarf. So können wir die gesamte Unterrichtszeit zum spielen nutzen und das Kind kann meist bereits nach der ersten Lektion zu Hause zum Song spielen, was allen unheimlich Spass macht.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Als mich in Tel Aviv ein Fan angesprochen hat und erklärte, dass ihm unsere Musik unglaublich geholfen hat, seine Dienstzeit in der Armee zu überstehen. Laut seiner Aussage würde er heute nicht mehr leben ohne unserer Musik. Es hat mich sehr beeindruckt, dass mein Schaffen bei einem Menschen so viel auslösen kann, der tausende Kilometer von mir entfernt lebt.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Indoor war es das Impericon Festival Leipzig mit 10'000 Zuschauern. Open Air war es das With Full Force oder das Wacken Open Air. Welche Bühne grösser war, weiss ich nicht. Zweiteres war auf jeden Fall das grösste Open Air, das ich je gesehen und bespielt habe.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Der Draht zwischen Schlagzeuger und Bassist ist in Bands besonders wichtig. Darum wäre mein Wunschmusiker der Drummer Brian Blade, meiner Meinung nach einer der musikalischsten Menschen unserer Zeit.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Steve Reich - Music for 18 Musicians. Dieses Album begleitet mich seit Jahren und auch wenn darauf nur ein einziger durchgehender Puls ist, wird es nie langweilig.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Der Club ist für mich sekundär geworden. Inzwischen ist es mir viel wichtiger, was für ein Publikum der Band gegenübersteht. Es ist sehr spannend wie unterschiedlich z.B. die Menschen in Amerika im Vergleich zu den Menschen in Ost-Asien auf die selbe Musik reagieren. Darum würde ich auch gerne mal in Amerika, Afrika oder Ost-Asien spielen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Frau, mein Kind, meine Familie und Freunde. Für sie koche ich gerne und verbringe Zeit mit ihnen mit feinem Essen und einem Glas Wein. Und meine Wohnung. Wenn man ständig unterwegs ist, tut es gut, nach Hause kommen zu können und die Batterien aufzuladen.

Empfehlungen für César Gonin

Anna, 28, Studentin Jazzgesang, Bern

César ist ein sehr freundlicher, zuverlässiger, unkomplizierter und fachlich sehr guter E-basslehrer. Darüber ist er auch in Theorie und Rhythmik sehr kompetent. Er ist immer auf meine individuellen Interessen eingegangen, dies habe ich sehr geschätzt. Er gibt super Tipps beim Spielen.

Albert, 39, Techical Support, Lyss

Dank César habe ich die Freude am Bassspielen gefunden. Er ist nicht nur ein leidenschaftlicher Bassspieler, sondern hat auch eine besondere Begabung sein Können zu übermitteln. Durch seine sehr geduldige, coole und offene Art machen der Unterricht und das Lernen extrem viel Spass. César ist sehr flexibel und kann dir Termine anbieten, so dass es für dich stimmt. Mit einer guten Kombination aus Geduld und ambitioniertem Fortschreiten hat er immer wieder neue Songs bereit. Dies half mir, nach nur paar Monaten das Bassspielen zu verbessern. Wer Freude am Bassspielen hat und einen kompetenten und unkomplizierten E-Basslehrer sucht, ist bei César genau richtig. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

Karin, 44, Abteilungsleiterin, Bern

Ich habe den Unterricht mit bei César als absolute Anfängerin mit null musikalischer Erfahrung begonnen. Er lernt mich nicht nur das Bassspielen sondern brachte mir auch sehr viel Musiktheorie bei. Sein Wissen und sein Bassspiel ist auf sehr hohem Niveau. Durch seine methodische Art brachte er mir viel bei. Dabei zeigte er sich immer geduldig und passte seinen Unterricht meinen Bedürfnissen an. Er ist sehr flexibel und bereit in allen möglich Musikstilen zu unterrichten. Der Unterricht ist sehr gut ausgewogen zwischen Praxis und Theorie. Er ist immer sehr aufmerksam und achtet auf jedes Detail. Er hat immer passende Übungen um neue oder schwierige Sachen zu trainieren. Ich konnte bei ihm mein können kontinuierlich erweitern. Er schafft es auch immer wieder mich von neuem für den Bass und die Musik zu begeistern. César geht auch immer auf meine Wünsche ein, auch wenn die sich oft wechseln. Er hat mir auch viel über technische Details am Bass und Equipment beigebracht. Ich freue mich auf jede neue Lektion und hoffe davon gibt es noch einige. Wer einen voll umfassenden Unterricht sucht, dem kann ich César nur empfehlen

Silvan, 35, Tierarzt, Bern

César ist ein äusserst sympathischer und engagierter Basslehrer. Er kennt sich in verschiedenen Stilrichtungen bestens aus (insbesondere Rock/Metal) und versteht es, in seinem Unterricht den richtigen Mix aus Spiel und Theorie zu vermitteln. So wird es nie langweilig und nach jeder Stunde stelle ich fest, dass ich wieder etwas dazugelernt habe. Egal, wo man ansteht, César findet eine passende Lösung. Ich kann ihn also allen, die mit ihrem Bassspiel in angenehmer Atmosphäre weiterkommen möchten, wärmstens empfehlen!

Thomas, 51, Selbstständig, Burgdorf

Ich bin mit der Art und weisse der Unterrichtsgestaltung durch César absolut zufrieden. Er versteht es sehr gut, einem auch wieder zu Motivieren wenn man mal einen "Hänger" hat. Auch geht er sehr gut auf die individuellen Wünsche ein. Auf jeden Fall ist César ein sehr guter Musiklehrer der auch einem absoluten Anfänger und nicht so Musikalisch begabtem wie mir die Freude am Instrument und Musizieren nachnahe bringt, und mich immer wieder positiv bestärkt, so das ich kontinuierlich Fortschritte mache.