Musikunterricht, der zu dir passt

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E-Bass und Kontrabass lernen bei

César Gonin

E-und Kontrabass für verschiedene Stile

Wenn er gerade nicht im Jazzkeller spielt, performt er auf den grossen Metalbühnen von Europa. Diesen Spagat meistert César Gonin seit Jahren erfolgreich und unterrichtet daneben seit bald 15 Jahren das Bassspiel.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790


Standort

Instrument

E-Bass und Kontrabass

Musikstil

Hip-Hop, Jazz, Funk, Soul, Blues, Pop, Reggae, Rock, Metal, Death Metal, Progressive Metal, Metalcore, Hardcore-Punk und Punk

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Übetechnik (wie übe ich zu Hause, Tipps und Tricks), Grundtechnik (Finger Picking), unterschiedliche Spieltechniken (Slapen, Walken, Plektrum, Tapping, Flageoletts), Bewusstsein für den Klang, Verwendung von Effekten (Verzerrung, Hall, Delay, Verkabelung, ...), rhythmisches Bewusstsein (Groove, Timing), Improvisation (beim Begleiten oder Improvisieren), Musiktheorie (Harmonielehre, Gehörbildung), Zusammenspiel (ob in Bands, Orchestern oder Kleinformationen), Recording Skills (Technisches Know-how, Studiovorbereitung).

Ausbildung

Hochschule der Künste Bern, Master Music Pedagogy Jazz

E-Bass bei: Stefan Rademacher, Kontrabass bei: Thomas Dürst

Hochschule Luzern - Musik/Jazz, Bachelor of Arts in Music Elektrobass

E-Bass bei: Wolfgang Zwiauer, Thomy Jordi, Kontrabass bei: Dieter Lange, Heiri Känzig, Bobby Burry

Privatunterricht bei: Björn Meyer

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Rage Against The Machine, James Brown, Robert Glasper, The Beatles, John Scofield, Michael Jackson, Pat Metheny, Marvin Gaye, Bob Marley, John Mayer, Red Hot Chili Peppers, Stevie Wonder, Sting, Erykah Badu, Tower of Power, Limp Bizkit..., Linkin Park und Parkway Drive
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Interview mit César Gonin

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Da ich stilistisch vielseitig unterwegs bin, kann ich mich da nicht auf eine einzelne Person begrenzen. Aller guten Dinge sind drei – Hip-Hop/Soul: Pino Palladino, Jazz: John Scofield, Metal/Rock: Sam Rivers.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Übetechniken, so, dass du dich selber motivieren und Inhalte auch zu Hause erarbeiten kannst. So machst du schneller Fortschritte und hast mehr Freude am Spiel und im Unterricht. Zudem kann ich dir besonders gut zeigen, wie man die Energie von härterer Musik rüberbringt.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mit 9 Jahren begann ich Trompete zu spielen und wechselte innert 2 Jahre zur Tuba. Da bemerkte ich, dass die tiefen Frequenzen mein Ding sind und begann nebenbei autodidaktisch E-Bass zu spielen. Nach einem Jahr durfte ich dann endlich auch zu einem E-Bass Lehrer gehen. Ein guter E-Bass ist nicht günstig und so ist mir von meiner Tuba nur noch das Mundstück geblieben.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Als Allrounder verwende ich auch unterschiedliches Equipment. Die wichtigsten drei Elektrobässe sind ein Ibanez ATK800E, ein Fender Precision Bass von 1972 und ein Duvoisin Custom 6-String. Saiten spiele ich GHS und bei den Verstärkern schwöre ich auf die schwedische Firma EBS. Mein Kontrabass und Bogen wurde von Christopher gefertigt. Ein eher junger 3/4 Bass mit Gerold Genssler Darmsaiten drauf. Pickup verwende ich einen Schertler Dyn-B. Ich tüftle gerne an meiner Bass Gear herum und interessiere mich für die Neuheiten auf dem Markt.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Das Reflektieren, was beim Üben in mir geschieht. Intuitiv will man oft zu schnell und zu viel. Das führt zu Frust und zerstört die Motivation. Steigert man die Ansprüche jedoch im richtigen Tempo, hat man nur noch Erfolgserlebnisse beim Üben und erhält oder steigert so die Motivation.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ich kenne kein Instrument, dass man so vielseitig spielen kann. Schaut man nur schon die Spieltechniken an wie Zupfen, Slapen, Flageoletts, Plektrum, Tapping, Melodie, Akkorde und nicht zuletzt die tiefen Frequenzen, die man im Bauch spürt. In 95% hat der Bass genau diese wichtige Funktion in der Band. Trotzdem wird er jedoch von den wenigsten bewusst wahrgenommen. Darum sehe ich den Bass wie die Mutter der Band. Denn solange Mutti kocht und die Wäsche macht, sagt niemand etwas. Ist Mutti aber weg, weinen alle, weil sie erst jetzt den Wert ihrer Arbeit erkennen. Das ist zum Teil eine undankbare Position, ich mag sie aber trotzdem, weil man nach jedem Konzert weiss "ohne mich hätte kein einziger Mensch getanzt".

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Motivation und Spass sind die zwei wichtigsten Punkte in meinem Unterricht. Diese können wir nur aufrecht erhalten, wenn ich zu 100% auf die Wünsche und Bedürfnisse des Schülers eingehe. Ich will mit ihm zusammen arbeiten und seinen Zielen näher kommen. Das habe ich in meinen fast 15 Jahre Unterrichtserfahrung gelernt.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Von Schüler zu Schüler anders. Der Punkbassist wird das Notenlesen nie gebrauchen und wer traditionellen Swing spielen will, benötigt keine Slaptechnik. Es gibt nicht „den Trick“ um Bass zu lernen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Wir suchen gemeinsam Songs, die es gerne hört und erarbeiten sie auf dem Instrument. Ich höre die Bassline zuvor heraus, passe sie an oder vereinfache sie bei Bedarf. So können wir die gesamte Unterrichtszeit zum spielen nutzen und das Kind kann meist bereits nach der ersten Lektion zu Hause zum Song spielen, was allen unheimlich Spass macht.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Als mich in Tel Aviv ein Fan angesprochen hat und erklärte, dass ihm unsere Musik unglaublich geholfen hat, seine Dienstzeit in der Armee zu überstehen. Laut seiner Aussage würde er heute nicht mehr leben ohne unserer Musik. Es hat mich sehr beeindruckt, dass mein Schaffen bei einem Menschen so viel auslösen kann, der tausende Kilometer von mir entfernt lebt.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Indoor war es das Impericon Festival Leipzig mit fast 5'000 Zuschauern. Open Air war es das With Full Force oder das Wacken Open Air. Welche Bühne grösser war, weiss ich nicht. Zweiteres war auf jeden Fall das grösste Open Air, das ich je gesehen und bespielt habe.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Der Draht zwischen Schlagzeuger und Bassist ist in Bands besonders wichtig. Darum wäre mein Wunschmusiker der Drummer Brian Blade, meiner Meinung nach einer der musikalischsten Menschen unserer Zeit.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Steve Reich - Music for 18 Musicians. Dieses Album begleitet mich seit Jahren und auch wenn darauf nur ein einziger durchgehender Puls ist, wird es nie langweilig.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Der Club ist für mich sekundär geworden. Inzwischen ist es mir viel wichtiger, was für ein Publikum der Band gegenübersteht. Es ist sehr spannend, wie unterschiedlich die Menschen aus unterschiedlichen Regionen der Welt auf die selbe Musik reagieren. Darum würde ich auch gerne mal in Amerika, Afrika oder Ost-Asien spielen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Freundin, Familie und Freunde. Für sie koche ich gerne und verbringe Zeit mit ihnen mit feinem Essen und einem Glas Wein. Und meine Wohnung. Wenn man ständig unterwegs ist, tut es gut, nach Hause kommen zu können und die Batterien aufzuladen.


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