Musikunterricht, der zu dir passt

DE
Klavier
Klavier lernen bei

Cyrus von Hochstetter

Klavier für Klassik und Jazz, Komposition und Theorie

.
Cyrus von Hochstetter bietet auch Fernunterricht an.
Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930

Für Fernunterricht sind meist auch Abos mit 5 Lektionen möglich, bemerke dies einfach bei deiner Anmeldung.


Standort

Gloriastrasse
8044 Zürich

Instrument

Klavier

Musikstil

Klassik und Jazz

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Japanisch


Das bringe ich dir bei

Eine gesunde und nuancierte Technik am Instrument. Das Einfache in komplexer Musik zu finden und umgekehrt, die Komplexität und Tiefe auch in einfachere Musik wahrzunehmen.

Die Verbindung zwischen Körper und der inneren Wahrnehmung, mit dem Instrument. Intuitives Notenlesen und Musik auf neue Art und Weise wahrzunehmen.

Ich unterrichte alle Levels gerne. Es geht immer um den nächsten Schritte, wo auch immer man sich gerade befindet. In diesem Sinne ist man beim Lernen immer wieder ein Anfänger.

Ich habe eine besondere Affinität für die Musik von Mozart, Haydn, Beethoven und Schubert. Aber auch für moderne Musik der Jahrhundertwende, Schönberg, Scriabin, Bartok.

Ausbildung

Manhattan School of Music, Bachelor Jazz Piano Performance, Jason Moran, Garry Dial, Fred Hersh

Tisch School of the Arts, Master Professional Studies in Interactive Telecommunications

Klavier klassisch, Zitta Zohar

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Zur Zeit solo und in diversen akustischen Ensembles.

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Arnold Schönberg, Alexander Nikolajewitsch Skrjabin und Béla Bartók

Cyrus von HochstetterFoto: Christian Steiner

Interview mit Cyrus von Hochstetter

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Das Werk und Leben der grossen klassischen Komponisten faszinierte mich schon von früh an. Diese Menschen waren für mich die Verkörperung von Kreativität und Freiheit. Als Kind hörte ich dann Shura Cherkassky und erlebte wie ein Musiker diese wundervolle Musik und zugleich das Publikum zu Leben erwecken konnte. Später waren Miles Davis, Duke Ellington, John Coltrane, Charles Mingus und auch der Popmusiker Prince, die alle unbeirrt ihren eigenen Weg folgten, eine grosse Inspiration.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen? 
Beim Klavierspielen nicht einfach Tasten niederzudrücken, sondern das Instrument zum Singen zu bringen, so dass die Noten verschwinden und Musik entsteht.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Als ich als Kind zum ersten Mal am Klavier sass, griff ich einfach in die Tasten und wollte all die Musik spielen, die ich in meinem Kopf hören konnte. Was dann aber aus dem Klavier ertönte, klang überhaupt nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Das war zuerst enttäuschend aber da verstand ich, dass ich nun Klavier zu spielen lernen musste, um meine Musik spielen zu können. Daran arbeite ich immer noch. 

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Es gibt da wirklich keine Regeln. Ganz im Gegenteil: wenn man eine fixe Methodik pflegt “so schreibe ich Musik”, schliesst man dadurch viele Möglichkeiten aus. Die besten Ideen finde ich oft dort wo ich sie nicht suche. Jedes Werk beginnt aus der Ahnungslosigkeit. Aber es braucht zumindest einen Willen das leere Blatt irgendwie auszufüllen. Oft genügt einfach der Entschluss: ich schreibe jetzt ein Stück Musik. Wie’s dann weitergeht muss man selbst entdecken.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Auf einen Steinway B. Obwohl es nicht mein Lieblingsinstrument ist, sind viele Konzertsäle mit einem Steinway ausgerüstet.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Üben ist eine sehr kreative Angelegenheit, aber oft denkt man es gehe einfach darum, so lange wie möglich zu üben. Die eigene Kreativität miteinzubeziehen und die Qualität der Aufmerksamkeit sind beim Üben viel wichtiger, als eine Mindestanzahl von Stunden zu loggen. Aber natürlich, ohne regelmässiges Üben funktioniert es nicht, deshalb musste ich früh lernen, dass für mich persönlich immer das Üben erste Priorität hat, und das Weitere erst danach folgt.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Als Pianist hat man ein ganzes Orchester unter den Händen. Man spielt also mehrere Instrumente aufs Mal und probt wie ein Dirigent.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte mich sehr darauf, ob ich das Interesse des Schülers / der Schülerin in jedem Zeitpunkt verspüre. Dann kann ich dementsprechend schnell was ändern, um den Unterricht für den/die Schüler*in relevanter zu gestalten. 

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich versuche immer alle Ebenen mit ins Spiel zu bringen. Also zum Beispiel, die Verbindung der gedruckten Noten mit dem inneren Gehör, und des Gehörs mit den Händen. Der Aufbau der Stunden kommt aber ganz auf den/die Schüler*in an. Da stütze ich mich im Unterricht auf eine Dosis Spontaneität, um zu ertasten, was gerade am meisten Sinn macht.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder müssen in erster Linie Musik erleben und lernen. Da finde ich es wichtig, dass man nicht die ganze Stunde am Klavier sitzt sondern Musik auch auf spielerische Art und Weise, durch Singen, Klatschen, Improvisieren, etc. entdeckt. Dann kann man dies über gute Technik aufs Instrument übertragen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Ich musste mal als Kind ein Stück für ein Publikum vorspielen. Ich war vorher nervös und machte mir Sorgen, ob ich es auch gut spielen würde. Als ich dann zu spielen begann, veränderte sich nach ein paar Takten plötzlich etwas: ich hatte keine Sorgen mehr und es war so, als ob etwas Anderes das Lenkrad übernahm. Das Stück spielte sich von selbst. Am Ende des Stückes bestätigte sich durch den enthusiastischen Applaus und der Begeisterung meiner Klavierlehrerin, dass sich tatsächlich etwas Ausserordentliches abgespielt hatte. Für mich bedeutet dieses Erlebnis immer noch Heute das Ideal eines Performers.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Wahrscheinlich das Performing Arts Center in San Luis de Obispo, in Kalifornien.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Da habe ich keine fixe Vorstellung.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde die 9 Symphonien von Beethoven mitbringen. Warum? Eben weil man es nicht in Worten fassen kann ;)

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Es kommt mir viel mehr aufs Publikum an und der Dynamik die sich zwischen den Mitmusiker*innen und mit den Zuhörer*innen abspielt. Deshalb habe ich auch da keine fixen Vorstellungen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Zahlreiches! Aber, um doch ein paar Stichworte zu erwähnen: Stille, Natur, und Beziehungen zu anderen Menschen.


© 2021 Instrumentor GmbH