Schlagzeug lernen bei

Daniel Schöni

Schlagzeug für diverse Stile

Daniel Schöni ist ein Livedrummer und Schlagzeuglehrer. In den letzten Jahren erarbeitete er sich den Ruf als vielseitig interessierter und einsetzbarer Musiker.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Daniel Schöni

Standort

Vogelsangstrasse 11
8400 Winterthur

Instrument

Schlagzeug

Musikstil

Rock, Pop, Reggae, Ska und Heavy Metal

Niveau

Fortgeschrittene und Anfänger

Sprache

Deutsch

Alter

Daniel Schöni unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren

Interview mit Daniel Schöni

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Im Alter von 9 Jahren stiess ich, mit dem Beginn des Schlagzeugunterrichtes auf die Red Hot Chili Peppers und deren Drummer Chad Smith. So avancierte Chad Smith zu meinem grössten Idol am Schlagzeug und begleitete mich durch meine Jugendzeit. Selbst in den diversen Genrephasen die ich durchlebte (vom eingefleischten Punk bis zum Hip-Hopper war damals alles mit dabei) hatten die Chili Peppers immer Platz. Die Bandbreite der Band sowie das energiegeladene Spiel von Chad Smith waren wichtig für meine Inspiration und meinen Werdegang als Musiker. Nebst RHCP waren u.a. die Foo Fighters sowie Social Distortion bei mir hoch im Kurs und auch eine grosse Menge an Ska- und Reggaebands.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich zeige Dir, wie Du das Schlagzeug nicht nur als Taktgeber, sondern auch als Musikinstrument in den jeweiligen Songs spielen kannst. Ausserdem unterrichte ich mit einer lockeren Art und einer persönlichen Note, sodass ich auch gerne Personen begrüsse welche sich das Schlagzeugspielen auf dem ersten Blick nicht zutrauen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Als ich 8 Jahre alt war, gab es bei uns in der Gemeinde einen «Tag der offenen Tür» der Musikschule, wo alle aus unserer Klasse Instrumente ausprobieren konnten. Das Schlagzeug hat es mir angetan, sodass ich mich gar nicht mehr für die anderen Instrumente interessierte. In der Schulzeit wurde ich stark gemobbt, so wurde die Musik immer mehr ein Zufluchtsort.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich spiele ein Tama Superstar sowie ein Pearl Visions Drumset, bevorzugt mit einer 13'' Tama Starphonic Steel Snaredrum. Mit den geeigneten Aquarian – Fellen (Toms Performance II, Snare Hi-Performance) hat es den richtigen Klang für eine gute Rockproduktion. 
Cymbals von Paiste sowie Instanbul Agop und Symrna Jazzcymbals. Die letzteren haben mich mit einem richtig schön leichten Klang überzeugt.
 Drumsticks benutze ich mehrheitlich VATER Los Angeles 5A, da diese mir wirklich gut in der Hand liegen und nicht zu schwer sind.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Etwas, wovon ich noch heute bei Sessions profitiere ist meine schnelle Auffassungsgabe. Hinzu kommt ein ausgeprägtes musikalisches Verständnis, so gesehen war ich schon immer eher der Banddrummer als ein Soloperformer.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass das Schlagzeug in einer Band in erster Linie der Tempoangabe dient, kann ich als Drummer natürlich eine Vielfalt an Geräuschen, Klängen und Soundeffekten zur Musik beisteuern, und dies gänzlich ohne Effektgeräte und dergleichen. Und: Das Drumset wird auch noch spielbar sein, wenn der Strom ausfällt

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Bei mir steht die Motivation des Schülers / der Schülerin im Vordergrund. Wieso möchtest Du Schlagzeugspielen? Wo willst Du hin mit dem Unterricht? Ich lege Wert darauf, den Unterricht so individuell wie möglich zu gestalten, damit der / die Schüler*in happy ist und nicht unter Druck gerät.

Wie baust du deine Musikstunden auf?Einspielen mit Rudiments, Repetition der letzten Lektion und dann baue ich auf die bereits erlernten Sachen auf. Oft schauen wir einen Wunschsong an, oder wir spielen einen Beat und wechseln uns ab mit Fill-Ins.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder sind heutzutage schulisch schon sehr ausgelastet, sodass der Musikunterricht viel mehr eine Abwechslung darstellen sollte und nicht noch eine weitere Quelle für Hausaufgaben. Einen gewissen Lernfortschritt kann man auf eine spielerische Art und Weise erzielen. Nur als Beispiel: Mit kleineren Kindern habe ich auch schon eine Geschichte, welche wir zusammen erfunden haben, mit dem Schlagzeug vertont.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Es ist schwierig, genau DAS tollste Erlebnis als Musiker zu finden. Was sicherlich sehr Spass gemacht hat ist die Studiosession in den Powerplay Studios und die nachfolgende Plattentaufe von Marc Amacher, an der ich zwei Songs in der Mühle Hunziken gespielt habe. Das Eindrückliche an diesem Auftritt ist, dass ich dort das erste Mal mit mir total fremden Musikern vor Publikum gespielt habe, ohne vorher zu Proben. Das ist eine grosse Herausforderung für dein Selbstvertrauen und das Vertrauen in deine eigenen spielerischen Qualitäten.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die Z7-Bühne in Pratteln mit der Berner Oberländer Rockband «Three Elements», als Supportact von Kevin Russell`s Veritas Maximus.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
Ich habe das Glück, regelmässig mit Menschen spielen zu dürfen die mir sympathisch sind und ihre ganz eigenen Qualitäten haben. Natürlich wäre es mal richtig cool, mit einem Dave Grohl spielen zu dürfen. Da man diese Leute aber nicht persönlich kennt, hätte ich eher Angst von dessen Charakter enttäuscht zu werden, sodass das Spielen keinen Spass mehr macht.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich müsste mir wohl eine Mix-CD brennen, da ich so eine Entscheidung nicht einfach fällen könnte. Was zu meinen Favoriten gehören würde: Foo Fighters – Wasting Light oder Sonic Highways.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Natürlich haben die grossen Hauptbühnen der Festivals einen rieseigen Anreiz. Ich denke allerdings, dass sich diese nicht gross voneinander unterscheiden. Welche Bühne ich sehr spannend finde ist die Hauptbühne der Jazztage Lichtensteig, da diese in eine Hauptgasse zwischen den Häusern gebaut ist und somit die ganze Strasse in ein grosses Festzelt verwandelt. Sicherlich für jede*n Künstler*in etwas besonderes.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Partnerin, meine Eltern und mein soziales Umfeld, Comic-Zeichnen und Kochen. Gut Essen ;)

Empfehlungen für Daniel Schöni

Michel , 30, Verkaufsingenieur, Winterthur

Dänu geht sehr individuell auf Bedürfnisse ein und gibt z.B. zu mitgebrachten Songs super Übungen aus dem Lehrmittel oder aus seiner praktischen Band-Erfahrung passende Tipps wie man mit den bereits erlenten Fähigkeiten schon sehr früh mitspielen kann. Der Unterricht ist witzig, lehrreich und zudem fördert/fordert Dänu zielgerichtet. Der Unterricht ist eine gute Mischung aus Rudiments, Beats, Fills und individuellen Herausforderungen die es zu meistern gibt. Kurzum, ich kann Dänu mit gutem Gewissen an jeden weiterempfehlen, der viel Wert auf massgeschneidertes lernen legt!