Musikunterricht, der zu dir passt

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Songwriting
Songwriting, Gesang und Gitarre und Gesang und Klavier lernen bei

Denise Huser

Gesang und Songwriting mit Gitarren- und Klavierbegleitung

Denise Huser ist eine Singer-Songwriterin, bekannt unter Ihrem Künstlernamen Ishantu. Ihre Songs hört man im Radio und bei ihren Live Shows in der Schweiz und im Ausland.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Instrument

Songwriting, Gesang und Gitarre und Gesang und Klavier

Musikstil

Pop, Singer-Songwriter und Pop-Rock

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprache

Deutsch, Englisch und Spanisch


Das bringe ich dir bei

Songwriting, Musikproduktion für AnfängerInnen

Ausbildung

2018 Music and Performance Course, London Music School, London
2013 Songwriting Summer Program, Musicians Institute Los Angeles
2012 Vorkurs Musik und Medienkunst an der Berner Fachhochschule
1996-2002 Klassische Gesangsausbildung bei Lisbeth Schmid in Sachseln

 

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

Tracy Chapman, Paolo Nutini, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Taj Mahal, Death Cab for Cutie, Koko Taylor, Gary Clark junior, Johnny Cash und John Lennon

Denise Huser

Interview mit Denise Huser

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Tracy Chapman hat mich am meisten beeinflusst. Sie hat eine sehr starke und warme Stimme und schreibt wunderschöne Songs. Sie hat mich in ihrer Ganzheit sehr inspiriert. 

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich kann dir beibringen, mit dem Herzen zu singen und so deine einzigartige Stimme zu finden.

Wie hast du singen gelernt?
Das mit dem klassischen Gesangsunterricht war die Idee meiner Mutter, weil sie meine kräftige Stimme vom Sandkasten draussen immer bis in die Wohnung hörte und dachte, dass dieses Stimmvolumen doch noch Potential zum Singen hat. Mit acht Jahren ging ich dann in den Unterricht und lernte dort auch viele englische Songs, was dazu führte dass ich im Blauringlager jeden Abend den Titanik Song von Céline Dion singen musste, bevor ich schlafen gehen konnte.   

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Ich schreibe jeden Tag Songs, viele davon sind einfach Ideen ohne Konzept oder Struktur. Das ist gut, um in einem kreativen Flow zu bleiben. Ab und zu kommt es dann vor, dass mir ein vollständiger Song in den Sinn kommt, den ich dann aufnehme. Ich singe ihn dann ein paar mal als Reflexion, um ihn in seine fertige Form zu bringen und eventuell noch Text oder Arrangement zu ergänzen. 

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich schreibe meine Songs auf meiner Gitarre oder meinem Keyboard. Die Gitarre ist sehr flexibel, weil ich sie überall hin mitnehmen kann (einige meiner Songs sind auf Reisen entstanden). Das Keyboard ist Zuhause sehr hilfreich, weil ich damit nicht nur spielen, sondern zusammen mit der Musiksoftware schnell und unkompliziert auch weitere Instrumente in die Songidee einbauen kann.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Meine Motivation, mich durch Musik ausdrücken zu können. Sie war grösser als alle inneren und äusseren Widerstände. 

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Eine Stimme ist immer einzigartig und je mehr ich zu meiner ganz eigenen Stimme finde, desto sicherer kann ich sie gebrauchen und desto authentischer klingt sie nach aussen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte darauf, dass ich auf mein Gegenüber eingehe, zuhöre, mich einfühle. Jeder Mensch hat ganz unterschiedliche Bedürfnisse, Ausgangspunkte und Ziele. Je besser ich darauf eingehe, desto effizienter kann ich helfen, das Potential zu entfalten und so etwas kreatives entstehen zu lassen. Es ist mir wichtig, ein Ziel festzulegen um zusammen etwas erreichen zu können. Meine Mantras dabei: Weniger müssen, mehr dürfen. Weniger Druck, mehr Kreativität. Weniger Kopf, mehr Herz. 

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ein kurzes Ankommen ist wichtig, damit beide im Moment sind und kreativer Raum im Kopf entsteht. Je nach dem was in der vorherigen Stunde entstanden ist, wird auf dem dann aufgebaut, getüftelt, ausgearbeitet, aufgenommen, zu Ende geschrieben. Am Ende der Stunde gebe ich Inputs mit, was selber Zuhause noch vertieft werden darf um dann beim nächsten mal wieder dort anzuknüpfen. 

Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder sind von Natur aus schon sehr kreativ und neugierig, sie wissen intuitiv sehr gut was sie interessiert. In dem ich ihnen gut zuhöre und achtsam auf sie eingehe, kann ich einen Raum für sie erschaffen, wo sie sich sicher und wohl fühlen. Ich habe oft auch die Erfahrung gemacht, dass mit weniger Druck viel mehr Potential entfaltet wird und so ein natürlicher Lernprozess entsteht, der sie sehr weit bringen kann.  

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Ich habe in den Strassen von New Orleans Musik gespielt und wurde dann von ein paar jungen Frauen spontan eingeladen, am selben Abend bei ihnen an einem Fundraiser Anlass für Haiti aufzutreten. Ich habe sofort ja gesagt und war von der Kreativität der anderen KünstlerInnen dort und dem Zusammenhalt der Leute sehr inspiriert. 

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die Churer Stadthalle mit über 3000 ZuhörerInnen. 

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde gerne einmal mit Paolo Nutini spielen. Ich kenne viele seiner Songs in- und auswendig und könnte es so, obwohl ich dann wahrscheinlich sehr nervös wäre, hoffentlich sehr geniessen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Die Greatest Hits von Bob Marley. Seine Songs sind universell und zeitlos, sie funktionieren zum tanzen genauso gut wie zum entspannen. 

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich würde am liebsten am Montreux Jazz Festival spielen. 

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Familie und meine Freunde


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