Schlagzeug und Percussion lernen bei

Eduardo Bichili

Schlagzeug und Perkussion für Latin Jazz, Afrokubanische Musik, Pop und vieles mehr

Eduardo Bichili ist ein kubanischer Multi-Stil-Perkussionist und Schlagzeuger. Er spielt gerne Live-Konzerte und verschiedene Jam-Sessions.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Eduardo Bichili

Standort

Kirchweg 2
5400 Baden

Militärstrasse 84
8004 Zürich

Instrument

Schlagzeug und Percussion

Musikstil

Latin Jazz, Pop, Rock, Funk, Afro, Salsa, Rumba und Reggae

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Spanisch

Alter

Eduardo Bichili unterrichtet Schüler*innen ab 6 Jahren

Interview mit Eduardo Bichili

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Als Kind hörte ich viel Musik des Orchesters Los Van Van, also des Meister-Perkussionisten Jose Luis Quintana "Changuito", Schöpfer des "Songo"-Stils, der auch heute noch für viele eine Inspiration und ein Einfluss ist. Tata Güines, Miguel "Anga" Diaz und Yaroldi Abreu für ihre tollen Sounds und ihr musikalisches Talent. Musikalisch, Chucho Valdés, der grosse virtuose Pianist und Komponist.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen
LehrerInnen?
Ich bin multistilistisch ausgebildet worden, das heisst ich habe in Kuba klassische Musik studiert und in der Schweiz Jazz. Daher bin ich sehr flexibel was die Musikstile betrifft. Des weiteren wurde ich von Anfang an in Perkussion und Schlagzeug unterrichtet, da in Kuba dies nicht getrennt studiert wird. Auch in der Schweiz wurde ich auf meinen Wunsch hin, wieder in beidem unterrichtet.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Als ich ein Kind war, baute mir mein Vater ein rustikales Schlagzeugkissen aus Holz, Autoreifen und Nägeln. Das war meine erste Erfahrung als kleiner Schlagzeuger zu Hause. In jenen Jahren war es unmöglich, ein professionelles Instrument zu Hause zu haben.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Es hängt davon ab, was ich sagen oder ausdrücken will und ich gehe von einer Melodie oder Akkordfolge aus. Ich experimentiere mit Grooves und verschiedenen Ideen, die mir in den Sinn kommen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?

Perkussionsinstrumente (Timbales, Bongos, Glocken, Congas, Shakers): LP «Latin Percusion»

Drums: Pearl, Yamaha

Becken: Sabian

Weil sie einen sehr professionellen Klang haben und die Produkte langlebig sind.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Zunächst die Leidenschaft für Musik und Instrumente, Disziplin mit Geduld und Motivation.


Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ich experimentiere gerne mit verschiedenen Farben und Klängen, zum Beispiel mit verschiedenen Fellen auf den Congas und mache Effekte auf den Becken mit Dämpfern oder Ketten. 


Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Neben der Theorie möchte ich möglichst viel mit den Schüler*innen musizieren. Das sollte meines Erachtens im Mittelpunkt des Unterrichts stehen. Der/die Schüler*in soll sich einbringen können und der Inhalt soll zwar ganzheitlich aber nach seinen/ihren Interessen gerichtet sein. Interessen können sich ändern, es kann ein Wunsch nach ausprobieren aufkommen. All das soll möglich sein.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Kurz Aufwärmen, Rekapitulieren der letzten Stunde/Hausaufgaben, zusammen Jammen, Theorieteil, Hausaufgaben.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Mit meiner vielfältigen Erfahrung bringe ich dem Kind das gewünschte Perkussionsinstrument von Grund auf bei. Es kann aber auch schon mit Vorkenntnissen einsteigen. Wir können gemeinsam in einer Probelektion herausfinden, welches Perkussionsinstrument am besten passt. Ob Cajon, Congas, Djembe, Timbales uvm., es kann alles ausprobieren. Ich zeige deinem Kind die richtige Technik, lerne Blattlesen und Koordination. Falls irgendwann gewünscht, kann es natürlich auch das Perkussionsinstrument wechseln.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker*in?
Einmal kam ich als Zuhörer zu einem Konzert und mitten im Konzert nahm jemand das Mikrofon und stellte mich als Gast vor, um das nächste Stück zu spielen. Das war sehr lustig, denn ich wusste von nichts, es war eine Überraschung von jemandem, der irgendwie wusste, dass ich es spielen kann.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Jazz Night Zug mit jorges Conexion.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?

Leider ist dieser Musiker verstorben, sein Name war Chick Corea. Er war nicht nur ein Virtuose am Klavier, sondern auch einer der komplettesten Musiker in der Geschichte des Jazz mit einer Diskographie, die viele Stile umfasst.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das Album Llego Van Van von Juan Formell. Weil es schöne Erinnerungen an meine Kindheit weckt und vor allem, weil ich sogar alleine dazu tanzen würde.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am
liebsten?

Montreux Jazz Festival.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie und Freunde.