Gesang lernen bei

Friederika Adijah Dvir

Klassischer Gesangsunterricht

Friederika ist Gesangslehrerin mit klassischer Ausbildung und vielseitiger Chor- und Ensemblepraxis.

Porträt von Friederika Adijah Dvir

Standort

Leonhardsstrasse 6
4009 Basel

Friederika Adijah Dvir bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Instrument

Gesang

Musikstil

Klassik, Barock, Romantik, Oper und Lied

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Friederika Adijah Dvir unterrichtet Schüler*innen ab 15 Jahren

Interview mit Friederika Adijah Dvir

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Maria Callas hat mich durch ihre Biografie und ihre Art über Musik und Gesang zu sprechen sehr beeinflusst und inspiriert.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen? Mühelosigkeit beim Singen und den Ausdruck der Musik miteinander zu verbinden. 

Wie hast du singen gelernt?
Als meine Mutter mit mir schwanger war, war sie mitten in ihrem Gesangsstudium. Bestimmt haben meine Stimmlippen dann schon etwas mitgemacht. 

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Naja, ich schreibe einfach auf was ich höre. Das klingt plakativ. Für mich ist es aber so, dass ich immer Melodien, Harmonien und Rhythmen im Kopf habe. Das Komponieren ist für mich eher ein Aussuchen als ein Erfinden. Die Idee muss dann noch verfeinert und poliert werden. Das ist dann die eigentliche Arbeit.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich nutze klassische Instrumente, um zu unterrichten. (Klavier/Gitarre).

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich habe früher Cello und Geige gespielt. Diese Instrumente haben mir eine besondere Beharrlichkeit in mein Üben gebracht. Diese birgt jedoch die Gefahr des übermässigen Insistierens beim Singen, was im schlimmsten Fall zu einer schnellen Stimmermüdung führen kann. Die wichtigste Eigenschaft, welche man als Singende beim Üben braucht, ist eine liebevolle Geduld mit sich selbst.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben? Meine Stimme hat eine besondere Leichtigkeit in der Höhe, die ich mit einem glockigen und feinen Klang erreichen kann. 

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Das Wichtigste ist, dass sich die Schüler*innen wohl fühlen. Es geht mir darum das richtige für meine Schüler*innen zu finden. Mir ist es ein Anliegen, dass das Singen so leicht wird, dass man einfach singen und Musik machen kann, ohne zu denken. 

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich mache einen Teil Atemtechnik, dann Stimmaufbau/Stimmbildung und dann künstlerische Arbeit an einem konkreten Stück.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Sehr spielerisch. Ich baue viele Geräusche ein, wie Primal-Sounds (Damit sind natürliche Klänge wie Lachen, weinen, rufen usw. gemeint) und Tierklänge. Damit möchte ich den natürlichen Zugang zur Stimme fördern und den Mut auszuprobieren.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Es ist ein besonderer Moment, der an Konzerten manchmal passiert. Es fühlt sich an wie ein Moment, in dem die Zeit für eine Weile stehen bleibt. Ich nehme unglaublich viele Dinge gleichzeitig wahr und verspüre die Möglichkeit aus einem winzigen Moment alles machen zu können. Es ist ein sehr beglückendes Erlebnis, welches mich stark inspiriert und jedes Mal wieder neu staunen lässt.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Im Grossen Saal des Goetheanums.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Wenn es um aktuell lebende Personen gehen soll, würde ich gerne mit meiner aktuellen Lehrerin, Tanja Ariane Baumgartner auf einer Bühne singen. Ich finde ihre musikalische Persönlichkeit und ihre Gesangliche Fähigkeit unglaublich inspirierend. Mit Nadine Sierra auf der Bühne zu stehen wäre auch eine unglaubliche Erfahrung.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Tschaikowskys Schwanensee, hoffentlich auch mit dem Nussknacker auf der Rückseite der Platte. Seine Kompositionen haben mich überzeugt mein Leben der Musik zu widmen und sie sind nach wie vor eine wunderbare Inspiration für mein musikalisches Wirken.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Auf den grössten ;).

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie, Freunde, Kunst (Malen, Zeichnen, Schreiben, Komponieren, usw.) und Sport.