Cello lernen bei

Gabriel Vergelin Soler

Cello für Pop, Jazz und Klassik

Gabriel Vergelin Soler (Buenos Aires, Arg. 1994) ist ein moderner und vielseitiger Cellist, der mit zahlreichen Künstler*innen der Schweizer Pop/Folk-Jazz-Szene aufgetreten ist, darunter Dida Guigan, Veronica Fusaro und Angie Ott. (Jazz/Pop auf allen Niveaus, Klassik bis und mit Fortgeschrittene)

Gabriel Vergelin Soler bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Gabriel Vergelin Soler

Standort

Freiburgstrasse 149
3008 Bern

Sulgenrain 22
3000 Bern

Instrument

Cello

Musikstil

Pop, Jazz, Klassik, Tango und Reggae

Niveau

Fortgeschrittene, Master und Anfänger

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch

Alter

Gabriel Vergelin Soler unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren

Interview mit Gabriel Vergelin Soler

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Richard Bonna. Wegen seiner bescheidenen Geschichte, seinem Talent als Bassist und Sänger und seiner natürlichen Art, Musik zu machen. Weil seine Musik komplex, aber leicht zu verstehen ist.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Wie man Akkorde spielt, wie man Fingerpick-Techniken wie Slap und Arpeggios spielt

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich war 6-7 Jahre alt, als ich beschloss, ein Instrument zu spielen. Meine Mutter nahm mich zu mehreren Konzerten mit und nachdem ich gesagt hatte, dass ich Geige spielen möchte, wechselte ich zum Cello, weil ich den Klang tiefer und interessanter fand, das sagte ich meiner Mutter und sie war zuerst überrascht, ich zweifelte an mir, aber als sie sah, dass ich nicht endgültig aufgab, als ich 8 Jahre alt wurde, schenkte sie mir ein Cello.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Es gibt viele Möglichkeiten, aber eine davon ist die folgende: Um einen Text zu schreiben, wählt man ein Thema und schreibt es frei oder in Reimen und komponiert dann die Musik. Die andere Möglichkeit besteht darin, eine Akkordfolge zu erfinden und nach dem Looping eine Melodie dazu zu schreiben, die dann mit einem Text versehen wird. Die letzte Möglichkeit besteht darin, eine Melodie zu erfinden (mit oder ohne Text) und dann einen Bass und die Akkorde und den Rhythmus hinzuzufügen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Die Angst zu verlieren, neue Dinge zu erforschen, zu versuchen, schwierige Dinge zu spielen. Loslassen von Noten, andere Instrumente spielen. Ich höre immer auf alle Geräusche um mich herum. Ein absolutes Gehör zu haben.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Möglichkeit, harmonische, Bass-, melodische und rhythmische Funktionen zu erfüllen, sowie ein extrem breites Register, das von tiefen bis zu sehr hohen Tönen reicht.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte darauf, was die Schüler*innen brauchen, ich achte darauf, dass das, was die Schüler*innen lernen, Spaß macht und dass das, was sie lernen, auch nützlich ist, wenn sie es auf andere Lernbereiche anwenden. Ein bisschen strukturiert zu sein, eine Routine zu haben, aber auch Raum zu lassen, um frei zu sein und zu genießen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
15-25 min. Technik

20-25 Min. Lieder spielen

10-15 min. Kostenlos

Wie gehst du bei Kindern vor?
Im Cellounterricht durch das Spielen, durch das Erleben und nicht durch das Denken. Die Natur imitieren.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Mein schönstes Erlebnis war die Begegnung und der Unterricht mit einem meiner Idole und Lieblingscellisten. Rushad Eggleston. Ich unterhielt mich mit einem Freund, und plötzlich fiel mir ein, dass ich noch nie ein Konzert dieses Cellisten (aus Kalifornien, USA) gehört hatte. Dann habe ich ihn gegoogelt, und es ergab sich, dass er am nächsten Tag in Amsterdam spielte. Ohne zu zögern kaufte ich ein Flugticket und kam zwei Stunden vor dem Konzert an. Dann lud ich ihn zum Mittagessen ein und fragte ihn, ob er mir eine Lektion erteilen könne.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Im Orfeo de Cordoba (10000 Zuschauer) mit dem Jugendorchester von Cordoba, das den Sänger Jairo begleitet.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde gerne mit Jacob Collier spielen, weil er viele Instrumente spielt und es Spaß machen würde.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde Skylife von Turtle Island nehmen, weil es ein Album ist, das mir alle möglichen Emotionen vermittelt und ich nie müde werde, es zu hören. Ich müsste dafür sorgen, dass es Strom und Lautsprecher gibt, aber ansonsten finde ich etwas und kann immer den Vögeln, dem Meer und der Musik in mir zuhören.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Im Moods, auf dem Montreux Jazz Festival oder auf dem Cully Jazz Festival.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Natur, Schach, Yoga und Lesen.