Cello lernen bei

Gabriela Linkova

Cellounterricht für Kinder

Gabriela ist eine gefragte Cellistin im Master Studium mit Fachorientierung Musikpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste. Neben dem Studium und Performance Projekten, unterrichtet sie gerne Kinder zwischen 5 und 10 Jahren.

Gabriela Linkova bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Gabriela Linkova

Standort

Pfingstweidstrasse 96
8005 Zürich

Instrument

Cello

Musikstil

Barock, Klassik und Romantik

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Gabriela Linkova unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren

Interview mit Gabriela Linkova

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Die Cellist*innen, die mich beeinflusst haben sind Mischa Maisky, Yo-Yo Ma und Sol Gabetta. Ihren Interpretationen, Flexibilität, Expressivität, die Energie beim spielen und ihre persönliche Technik, haben mich inspiriert und daneben viele Ideen beim üben mitgegeben.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich denke, dass eine gute Beziehung zwischen Lehrer*in und Schüler*in wichtig ist, um einen guten Plan und klare Perspektiven zusammen verfolgen. Für mich steht die Musik aber immer im Zentrum und die Technik dient dazu als Hilfe. Ein Ziel wird sein, auf Konzerte hin zu arbeiten, welche ich dann im Toni Areal organisieren werde.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Bei mir hat es 12 Jahre gedauert, die Grund-Techniken vom Cello zu lernen. Neben anderen Herausforderungen habe ich mich während meines Studiums an der Musikschule in Sofia, Bulgarien, damit beschäftig, wie ich meine Technik auf ein höheres Niveau bringen kann. Die Sache die mir persönlich am meisten geholfen hat, waren live Auftritte. Jedes Konzert bringt mir immer eine neue Idee von Arbeit und neue Perspektiven für die Zukunft. Daneben ist das Üben zu Hause und das Unterrichten das Wichtigste für mich, aber auch an diversen Meisterkursen habe ich viel gelernt. Jede neue Lehrperson bringt neue Ideen und zusätzliche Änderungen beim spielen. Der Prozess von Verständnis, war bei mir immer zu Hause beim Üben passiert. Da habe ich mich immer gefragt "Welcher neue Aspekt wird mir helfen und welcher nicht?" Und nicht zuletzt hilft es mir, mich selber aufzunehmen.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Für mich kommt eine Komposition immer von der Seele, von unseren Emotionen. Wie gehe ich da vor? Was mich stilistisch interessiert, steht immer an erster Stelle. Was kann mir dieser Stil bringen und was kann dieses Stück ausdrücken? Ein Stück lebt nicht nur von der schönen Melodie, sondern auch von der Expressivität von Klang und der persönlichen Technik. Wenn ich komponiere denke ich auch immer daran, was für das Publikum interessant sein könnte.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Lange Zeit war mein wichtigstes Zeil mein persönliches Instrument zu finden. 2021 hatte ich das Glück und die Möglichkeit, ein ganz neues Cello im Stradivari Modell zu kaufen. Als professionelle Cellistin ist es wichtig, ein gutes Instrument zu haben. Es hilft mir immer, wenn das Instrument eine gute Klangqualität hat. Das ermöglicht mir, die Stücke schneller zu lernen. Ausserdem gibt mir das Instrument Sicherheit beim spielen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
in meinem Fall sind dies drei Eigenschaften, die ich bis heute zu kultivieren versuche: Beharrlichkeit, Geduld, Konzentration. Diese Aspekte habe ich beim Üben immer in meinem Kopf. Ein gutes Resultat kommt nicht von selbst. Es kommt nur von uns und unserer Arbeit beim Üben.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Weil es ein professionelles Instrument ist, gibt es viele positive Aspekte, wie z.B. Klang-Farbe oder die Leichtigkeit beim Lagen wechseln. Auf diesem Instrument spiele ich seit 2021 und ich bin es noch am erforschen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Das Wichtigste ist den Fortschritt zu beobachten. Für ein*e Musiker*in es ist ziemlich wichtig, die Musik die man spielt richtig zu verstehen. Der Spass am Musik machen steht aber immer im Zentrum.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Eine Musikstunde braucht zuerst eine gute Vorbereitung. Ein guter Plan besteht darin, die Ziele klar zu definieren.
Den Unterricht mit Kindern gehe ich spielerisch an und versuche das Cello und die Musik in kleine Geschichten zu integrieren. Jede Übung soll Spass und machen. Wichtig finde ich ausserdem, viel mit Musik zu arbeiten. Das Imitieren ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt beim Unterrichten von Kindern. Ziel ist es, den/die Schüler*in dazu zu inspirieren, zu Hause alleine zu üben.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Es macht mir grossen Spass mit Kindern zu arbeiten. Es ist natürlich ein langer Prozess von Zusammenarbeit und braucht viel Geduld und Verständnis. Jedes Kind lässt sich durch verschiedene Geschichten und Kunstformen inspirieren. Z.B. Malen, Singen, Tanzen etc. Ich versuche, dies im Unterricht zu integrieren und ihn fantasievoll und kreativ zu gestalten.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Es gibt zwei grosse Erlebnisse, die mich inspiriert haben. Das erste war, als ich in der 3.Klasse an der Musikschule war und die Chance hatte, beim ersten Cellisten der "Sofia Philharmonic" Unterricht zu nehmen. Ein Jahr lang war ich bei ihm und habe grosse Fortschritte gemacht. Das andere war von 2016-2018. Während dieser Zeit war ich am Pre College der neuen Bulgarischen Universität. Ich habe in dieser Zeit viele Meisterkurse bei Prof. Gavriel Lipkind, Prof. Romain Garioud, Prof. Dominik de Williencourt, Prof. Lilia Schulz-Bayrova und Prof. Martina Schucan besucht. Es war eine schwierige Zeit, weil ich viele Sachen beim spielen ändern musste, aber am Ende hat es mich enorm weitergebracht. In 2018 habe ich mein Bachelor Studium an der Zürcher Hochschule der Künste begonnen.

Welche war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?

Ein schönes Erlebnis war als im "Museo di Violino" gespielt habe. Es war ein wunderschönes Konzert, welches ich mit den "ZhdK Strings" gespielt habe. Als Solistin war die berühmte Geigerin Anastasiya Petryshak mit dabei. Wir haben ein Vivaldi Konzert und Ravels "Tzigane" gespielt.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Durch mein Bachelor Studium an der ZhdK habe ich immer mit grossen Genies in diversen Orchester Projekten gespielt. Mit berühmten Dirigenten wie z.B. Johannes Schlaefli und Howard Griffins, war die Arbeit sehr inspirierend. Ein Wunsch wäre es, mit den Dirigenten Daniele Gatti, Daniel Barenboim oder Frank Braley zu arbeiten um ihre Arbeitsweise kennenzulernen.

Welche eine Platte würdest du du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde eine Platte mit Beethoven Cello Sonaten mitnehmen. Ich bin ein grosser Fan vom Duo Capuçon-Braley. An Cello und Klavier spielen sie die Sonaten kammermusikalisch. Es ist schön wie sich der Klang von Cello und Klavier mischt und sie Kontraste mit Tonartwechseln schaffen, die die Stimmung der Musik beeinflussen. Die Mischung von den diversen Klängen ist der eigentliche Grund, wieso mich diese Aufnahme so interessiert. Ich brauche sie immer als ein gutes Beispiel beim Üben.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Das Glück ist die andere wichtige Sache. Weil ich allein in Zürich lebe, versuche ich so oft wie möglich mit Familie und Freunden Kontakt zu haben.