Instrumentor

Saxophon und Komposition lernen bei

Gregor Frei

Saxophon (Tenor, Alt, Sopran) von Jazz bis Rock / Komposition

Als Multiinstrumentalist und Komponist spielt Gregor aktuell mit seinem Trio, im Bereich der Filmmusik und Solo im In- und Ausland und bei Studioproduktionen.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 990

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Gregor Frei

Standort

-
8404 Winterthur

Instrument

Saxophon und Komposition

Musikstil

Jazz, Improvisierte Musik, Blues, Soul, Pop und Rock

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Gregor Frei unterrichtet Schüler*innen ab 9 Jahren

Interview mit Gregor Frei

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Eigentlich würde ich an dieser Stelle Brian Blade sagen. Aber wenn es sich um eine*n Saxophonist*in handeln soll, wäre es am ehestens Stan Getz.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Es wäre überheblich zu behaupten, dass ich etwas besser als alle anderen kann. Mein Verständnis von Saxophon spielen und Musik generell ist sehr breit. Darin deinen persönlichen Sound zu finden, finde ich zentral.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich habe das Instrument bekommen und habe alle Beatles-Stücke, die ich hatte, über die Ohren gelernt. Dieser Ansatz verfolgte mich bis zur Hochschule.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Wenn ich von Rhythmus ausgehe, beginne ich alles am Schlagzeug. Teils ist es eine Bassline, welche die Basis bietet. Oft sitze ich am Klavier und entwickle eine erste Idee oder finde einen Weg während dem Üben am Saxophon über die Melodie.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Alle meine Instrumente sind die ersten Instrumente, die ich je hatte. Viele davon sind auf Umwege oder per Zufall zu mir gekommen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Disziplin und Prokrastination: In der Disziplin habe ich mich mit Technik und Harmonie auseinandergesetzt, in der Prokrastination mit Kreativität und Unbekanntem.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Tenor und Sopran habe ich mit einem Instrumentenbauer selbst umgebaut.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Alle haben andere Wege zu lernen. Ich versuche diesem Verständnis stets gerecht zu werden.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Sound, Technik/Wissen, Spielen und Entdecken.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Eigentlich gleich, nur mit etwas mehr Strukturen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker*in?
Nachdem ein Festivaldirektor unsere CD in einem Regal entdeckt hat, wurde ich von ihm noch im Laden angefragt an einem Festival in Süditalien zu spielen. 17h Fahrt, aber vier Tage ein ganzes Haus für uns, Raum zum Üben, ganz viel Gastfreundschaft und ein kleines Dorf voll mit Jazzfans.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Mit 7000 Leuten war das Funk am See (Luzern) wohl das grösste Konzert, aber mit 25 Leuten auf der Bühne und doppelt ausverkauftem Haus am Viru Folk Festival in Estland war das grösste Bühnenerlebnis.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Im Moment ist es Victoria Canal, die sich zwischen politischem Aktivismus, wunderbarer Musik und Poesie bewegt.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
«Brian Blade and the Fellowship Band - Season of Changes», weil darin so viele Erinnerungen, Freude und Musikalität vereint sind.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Da ich neben Willisau aufgewachsen bin und 12 Jahre fürs Festival gearbeitet habe, wäre das Jazzfestival Willisau ein spezieller Ort für mich.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Neben der Musik bin ich Vater von zwei Kindern und setze mich als Sozialarbeitender und Community Arts Facilitator für soziale Gerechtigkeit und kreative Ausdrucksformen ein.