E-Bass lernen bei

James Varghese

E-Bass für diverse Stile

James Varghese ist ein Bassist und Produzent aus Zürich. Neben dem Musik machen betreibt er noch das Label «Quiet Love Records».

James Varghese bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840.0

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

James Varghese

Standort

Im Struppen 1
8048 Zürich

Instrument

E-Bass

Musikstil

Pop, Rock, Funk, Soul, Jazz, Country und Hip-Hop

Niveau

Fortgeschrittene, Master und Anfänger

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

James Varghese unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren

Interview mit James Varghese

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Als Bassist definitiv Pino Palladino! Er hat in so vielen verschiedenen Genres gewirkt und hat dabei immer einen eigenen Stil und Sound gefunden und erfunden. Timing, Feel, Sound. Alles kommt perfekt zusammen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Wir wollen Musik machen. Deswegen steht die Musik immer im Mittelpunkt. Es braucht keine ausgeprägte Fingerfertigkeit, um musikalisch Bass zu spielen. Und wenn mehr Fingerfertigkeit gefragt ist, gehen wir dies gezielt an. Ob ich dies besser kann als die anderen, weiss ich nicht. Aber auf jeden Fall ist es mir wichtig, dass die Freude an der Musik und am Instrument erhalten bleibt und im besten Fall aus einem Funken Interesse ein kleines Feuer entfacht wird.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mein Vater hat zu Hause oft Gitarre und Bass gespielt. Als kleines Kind nahm er mich auf den Schoss und liess mich mit der rechten Hand die Saiten schrummen währenddem er mit seiner linken Hand die Akkorde drückte. Ich war sofort fasziniert und fing mit sieben Jahren an, klassische Gitarre zu spielen. Ein paar Jahre später wechselte ich zum Bass, um mit meinen Freunden in einer Funk-Band spielen zu können.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich spiele meistens auf meinem 63er Fender Precision Bass. Er hat einen wuchtigen und vollen Klang und fühlt sich einfach gut an. Am liebsten in Kombination mit einem Fender Bassman Verstärker.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Meine Neugier. Deswegen versuche ich im Unterricht Interesse zu wecken und hoffentlich ein Feuer zu entfachen. Wenn man Lust auf etwas hat, geht alles einfacher. Selbst eine trockene Materie wie Musiktheorie kann Spass machen, wenn man versteht, wozu sie nützlich sein kann.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Verbindung zwischen der rhythmischen und harmonischen Welt, die Funktion als Bindeglied zwischen Schlagzeug und Frontperson ist einmalig. Und seien wir ehrlich: Kein anderes Instrument macht so viel Spass zu spielen ;)

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Klar strukturierte Lektionen, die genug Freiraum lassen, um auch Mal nach Lust und Laune spontan sein zu dürfen. Am Ende der Lektion soll die Schülerin / der Schüler nach Hause gehen und Lust haben, Bass zu spielen. Deswegen versuche ich in jeder Lektion präzise Anweisungen zu geben.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Dies ist immer abhängig von der jeweiligen Schülerin / dem jeweiligen Schüler und den Zielen, die wir gemeinsam definieren. Wichtig dabei ist, dass der Spass immer im Vordergrund steht! Ich versuche zwei bis drei «Themen» (Theorie, Repertoire, Rhythmik, Technik, Groove etc.) pro Lektion anzuschauen und diese auch ab- und auszuwechseln. Vielleicht ist ein paar Wochen lang Technik ein Thema, dann konzentrieren wir uns die nächsten paar Lektionen mehr auf Theorie etc. Zusammen finden wir heraus, wie wir am meisten aus den Lektionen herausholen können.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Mit Kindern gehe ich spielerischer an das Ganze heran. Zu Beginn gar keine oder sehr wenig Theorie und viel Spielen. Das Ziel ist dasselbe wie bei den Erwachsenen: Die Freude an der Musik zu kultivieren.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Im Dezember konnte ich in Indien an einem Festival spielen, welches in einem Palast in der Wüste Rajasthans stattfand. Die Kulisse und die Stimmung waren einmalig.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Zürich Openair Hauptbühne.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Vulfpeck, weil es tierisch groovt und aussieht, als hätten alle Spass beim Spielen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
D’Angelo - Voodoo. Meiner Meinung nach eines der besten Alben aller Zeiten.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich würde gerne mal in einem alten Konzertsaal wie der Royal Albert Hall oder dem Opernhaus spielen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie und Freunde.