Klavier (Piano), Gesang, Gesang mit Klavierbegleitung, Gesang mit Gitarrenbegleitung, Songwriting und Musikproduktion lernen bei

Jan Oliver Bühlmann

Klavier, Gesang (mit Klavier- und Gitarrenbegleitung), Songwriting & Producing mit Logic Pro X

Jan Oliver ist Pianist, Komponist und Sänger. Er hat mit Warner Music zwei Solo Alben veröffentlicht und über drei Jahre lang hunderte Gigs gespielt. Danach zog er sich von den Bühnen zurück um als Komponist und Songwriter für Film und Band/Künstler Projekte tätig zu sein. 2017 hat er seine pianistischen Qualitäten im “Montage Hotel” in Beverly Hills/Los Angeles als Barpianist und Entertainer ausgearbeitet. 2019 reiste er ein Jahr lang durch Europa als Strassenmusiker. Zur Zeit schreibt Jan Oliver Musik für Film, für sein eigenes Projekt, spielt Strassenmusik und performt in Musicals. 

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Jan Oliver Bühlmann

Standort

Reinhardstrasse 10
8008 Zürich

Instrument

Klavier (Piano), Gesang, Gesang mit Klavierbegleitung, Gesang mit Gitarrenbegleitung, Songwriting und Musikproduktion

Musikstil

Pop, Folk, Klassik und Filmmusik

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Jan Oliver Bühlmann unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 16 Jahren

Interview mit Jan Oliver Bühlmann

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Frédéric Chopin. Was ich in seiner Musik durch das Klavier gelernt habe, hat mich insgesamt als Musiker geprägt und weitergebracht. Er verstand es eine Welt zu kreieren, deren verschiedenen Stimmungen, Farben, Ortschaften und Gesetze man neugierig verfällt um sie zu erkunden. Die Tiefgründigkeit seiner Musik lässt einen gezwungenermassen in die eigene Tiefe tauchen. Seine Musik hat mich gelernt hinzuhören, was wohl das wichtigste Fundament des Musizierens ist.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Authentizität. Ich bin der Meinung, dass Authentizität der Schlüssel ist um frei, ehrlich und somit berührend spielen zu können. Ich selbst habe Jahre an meiner Stimme und meinem Songwriting herumgetüftelt, weil ich einen speziellen Sound kreieren wollte. Die Erfahrungen aus dieser Zeit möchte ich Dir weitergeben. Musik ist frei und individuell. Jeder gibt das gleiche Stück Musik auf ganz andere Weise wieder.

• Wie schaffe ich es ein Lied auf meine eigene Art zu spielen?

• Was für Mittel, Techniken gibt es dazu?

• Wie kann ich meine Erfahrungen und Gefühle in einen Song packen?

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Meistens gehe ich von einer Idee aus, einem Textfragment das mich berührt, einer Melodie oder einem Gefühl das ich in Musik fassen möchte. Wichtig dabei ist, dass mich diese Elemente emotional bewegen. Dann improvisiere ich und schaue was passiert und nehme es auf um alles festzuhalten. Wenn mir etwas gefällt, gehe ich dem nach, experimentiere und spiele mit dem Text und der Melodie und schaue, dass ich das Gefühl zuerst ausweiten kann um es dann auf den Punkt zu bringen. Dazu gibt es verschiedene Techniken denen ich mich bediene; Spannung-Entspannung, Phrasing, Textspielereien, Rhythmus etc.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mit der russischen Klavierschule und “Känguru Sprüngen” als ich sechs war. Ich habe noch immer das Unterichtsbüchli. Känguru Sprünge? Aber klar! Die Hände springen wie ein Känguru über die Tasten. So macht man das eben in Russland.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Nord Stage Piano, Taylor akustische,- und Gibson elektronische Gitarre. Ich arbeite zudem mit Logic pro X.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Neugierde. Ich möchte immer wissen, was hinter dem nächsten Horizont ist und ob er mir die Freiheit verschafft, nach der ich als Musiker und Mensch auf der Suche bin.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Einen Weg zu finden wie Du am effektivsten zum nächsten Horizont gelangst. Richtiges Üben entfacht Neugierde, Freude und Lust weiterzukommen. Mir ist es ein grosses Anliegen dass ich meine Leidenschaft für die Musik meinen Schüler*innen weitergeben kann. Deshalb fokussieren wir uns auf den Sound der Musik. Was braucht dein Klavier,-Gitarrenspiel / dein Gesang / Songwriting, dass es Dich und andere berührt und Dich weiterbringt? Diese Frage bildet der Grundstein meines Unterrichts und darauf bauen wir unsere gemeinsamen Stunden auf.

Wie baust du deine Musikstunden auf
Ich teile meinen instrumental Unterricht in drei Teile auf. Wichtig zu verstehen ist, dass mein approach immer spielerisch ist und leicht bleibt. Wir wollen ja im flow bleiben=)

Technischer Teil: Hier lernst Du Technik und Theorie und vor allem, wie Du am besten übst.

Lernender Teil: Hier lernst Du das Stück kennen, was das Stück ausmacht, welche Schwierigkeiten es beinhaltet, wie Du es auf Deine Art spielen kannst etc.

Spielender Teil: Hier spielst Du! In Abwechslung zwischen dem Gelerntem und immer wieder davon losgelöst. Hier lernst Du zu performen, locker, frei und mit Ausdruck zu spielen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Was mir für immer bleiben wird, ist dieser eine Moment in Beverly Hills im Hotel wo ich für ein Jahr Pianist und Entertainer war: Ich spielte vor gewissermassen leerer Lounge, was immer gut war um neue Stücke auszuprobieren. So spielte ich You’ve Got A Friend von James Taylor und schaute dabei auf die Noten. Ich hörte neben mir einen Mann mit starkem Akzent mitsingen. Als ich mich drehte stand da Jackie Chan und sagte: please, please play along, it is my favourite Song! Also sangen wir den Song zusammen zu Ende. Darauf assen wir Torte. Musik verbindet!

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Stade de Suisse in Bern.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
John Lennon. Ich weiss, geht gewissermassen nicht. Aber, falls es möglich wäre, mit ihm. Einfach weil ich denke, dass ein Jam mit ihm wahrscheinlich auf allen Ebenen das Bereicherndste sein würde, das es in diesem Universum gibt.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen ?
Eye In The Sky - Alan Parsons Project.

Eine legendäre Platte! So geschrieben, dass man sie als gesamtes Kunstwerk von Vorne bis Hinten hören muss! Noch nie gehört? Dann ab mit dir vor die Lautsprecher.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Royal Albert Hall. Dort spiele ich in zehn Jahren ein Konzert. Weiss noch keiner dort.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Natur, Sport, Yoga, Gesundheit, Meditation, Breath-work, Sauna, Mich weiterbilden, gutes Essen, gute Gespräche, Kontakt mit inspirierenden Menschen. Spass und Abenteuer.

Empfehlungen für Jan Oliver Bühlmann

Kira, 25, Kindererzieherin, Zūrich

Jan Oliver ist ein sehr freundlicher, offener und verstāndnissvoller Lehrer bei dem man sich gut entfalten kann.

Flavio, Flavio, 32, Zürich

Mega. Jan merkte sofort, wie man meinen Gesang basierend auf meinen Zielen weiterbringen könnte. Bei den behandelten Themen ging er stark auf meine Wünsche ein, und das alles in einer total angenehmen Atmosphäre. Nach 10 Lektionen habe ich ein ganz neues Gespür für meine Stimme und bin mit Dutzenden Tipps und "Werkzeugen" ausgestattet. Herzlichen Dank Jan!

Hannah , 28, Digital Communication Specialist, Zürich

Super Unterricht – macht Spass, bringt mich weiter und weckt meine Freude am Musik machen. Jan gibt mir viele Tipps, Tricks und Tools mit auf den Weg, mit denen ich Neues ausprobieren und auch gut selber üben kann. Danke!

Sabrina, 38, Beratung, Zürich

Individuell - spontaner Umgang - kann kommen wie ich bin und das Beste wird aus dem Moment herausgeholt - ohne Wertung. Persönlich - geht auf die Anliegen ein - so kristallisierte sich in weniger als 10 Lektionen einen Aha-Effekt-Moment heraus, welcher mir Ansporn verleitet. Geduldig - egal in welchem Stadium man steckt, eingängige Erklärungen, Impulse, Stimmübungen, Wiederholungen, bis der Groschen fällt. Facettenreich - kann sich selber einbringen und mitwirken auch in der Gestaltung, was je nach dem sehr nützlich und hilfreich ist, Freude, Hoffnung am Lernprozess nicht zu verlieren. Motivierend - kommt mit einem guten Gefühl und geht mit einem guten Gefühl und wenn das Lächeln am Tag nicht da war, dann sicher nach der Singstunde, die einfach frei macht und mit all den Übungstechniken, immer wieder was Neues aufzeigt. Das Üben für sich allein, verschafft einem durch die leereichen Instruktionen Antrieb! Bravo Jan - habe Freude, meine Stimmlagen weiter zu erforschen.