Musikunterricht, der zu dir passt

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Cello
Cello lernen bei

Kristina Chalmovska

Cello für Klassik bis Improvisation

Kristina ist eine leidenschaftliche Cellistin. Sie spielt als Solistin, im Duo mit der Pianistin Paulina Maslanka oder in Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Basel Kammerorchester oder dem Il Pomo d'Oro spielt.
Kristina Chalmovska bietet auch Fernunterricht an.
Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Fernunterricht sind meist auch Abos mit 5 Lektionen möglich, bemerke dies einfach bei deiner Anmeldung.


Standort

Glatttalstrasse 198
8153 Rümlang

Wiesenstrasse 3
8008 Zürich

Instrument

Cello

Musikstil

Barock, Klassik, Romantik, Zeitgenössische Musik, Kammermusik, Pop und Improvisierte Musik

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Slovakisch


Das bringe ich dir bei

Ich kann dir beibringen, wie man das Cello lieben lernt und wie man durch die Musik sprechen kann. Ich kann dir bei allen technischen Aspekten des Cellospiels helfen und dir zeigen, wie man effizient üben kann. Wie man zuhört und wie man sich mit einem neuen Musikstück auseinandersetzt. Wir werden sowohl am theoretischen als auch am musikalischen Wissen arbeiten.

Ausbildung

London, Bachelor Music bei Richard Markson

Zürich, Master Performance bei Raphael Wallfisch

Zürich, Master Pädagogik bei Roel Dieltiens

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Duo Chalmovska- Maslanka,

Il Pomo d`Oro Baroque Orchestra,

Balthasar Neumann Ensemble,

Solamente Naturali,

Orchester von See

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

J. S. Bach, Vivaldi, Haydn, J. Brahms, Dvorak, Debussy, Bridge und Janacek

Kristina Chalmovska

Interview mit Kristina Chalmovska

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Als ich aufwuchs, war Jacquline Du Pre meine große Celloheldin. Ich bin mit ihren Aufnahmen aufgewachsen und dachte immer, sie sei eine äußerst leidenschaftliche Person. Ich bewundere alle Musiker, die mit ihrer Musik sprechen und mit denen man sich auf ganz anderer Ebene verbinden kann. In den letzten Jahren war mein ehemaliger Lehrer, Roel Dieltiens, meine größte Inspiration. Seine unendliche Neugier und seine Liebe zur Musik und zum Detail ließen mich mein Spiel und meine Musik im Allgemeinen anders betrachten.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich denke, dass ich dir sehr gut zeigen kann, wie man "gesund" spielt. Ich spiele schon mein ganzes Leben lang sehr viel, deshalb habe ich eine Technik entwickelt, die sich um den Körper und Geist kümmert. Es geht darum, sich seines Körpers bewusst zu werden und ihn zu trainieren, um gut Cello spielen zu können. Zudem liebe ich es, meinen Schüler*innen beizubringen, wie man das Musikstück versteht und die ganze Tiefe genießt.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich fing an Cello zu spielen, als ich 4 Jahre alt war. Ich erinnere mich nicht an viel, aber meine Mutter erzählt immer die Geschichte, wie ich jeden Ton gespielt habe, den ich auf dem Klavier gehört habe. Sie brachten mich zur Musikschule und von da an hat sich mein ganzes Leben verändert.

Auf welchem Equipment spielst du heute? 
Ich spiele auf zwei verschiedenen Celli. Eines mit modernem Aufbau und eines mit Barock. Ich bin auch auf historische Aufführungspraxis spezialisiert und spiele deshalb auch auf einem originalen Barockinstrument mit Darmsaiten und ohne Stachel.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich denke, das Wichtigste ist Neugier und Liebe. Wenn ich ein neues Stück lerne, fühle ich mich immer wie ein Detektiv, der versucht, die Bedingungen und Gründe zu verstehen, unter denen das Stück geschrieben wurde. Daraus versuche ich dann eine Geschichte zu machen und diese musikalisch zu erzählen. Wir Musiker*innen sind am Ende Geschichtenerzähler*innen und versuchen, Menschen mit Klang zu berühren.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es wird gesagt, dass das Cello der menschlichen Stimme am nächsten kommt, weil wir alles auf dem Cello machen können. Vom Flüstern bis zum Weinen und Lachen vom Schlagzeug bis zum schönen Singen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich bin von Anfang an sehr vorsichtig, wie meine Schüler*innen zu Hause arbeiten und unter welchen Bedingungen sie am produktivsten und effizientesten sind. Kürzeres, aber konzentriertes Üben ist besser als stundenlanges «Etwas». Es ist auch einfacher, es von Anfang an richtig zu lernen, als später schlechte Gewohnheiten los werden zu müssen. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, immer Musik zu machen. Mit Musik zu sprechen, auch wenn es nur eine Tonleiter ist.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Am Anfang müssen wir uns aufwärmen, es kann eine kleine Improvisation oder ein Spiel sein, dann arbeite ich gerne eine Weile an technischen Aspekten und mache danach viel Musik.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Es hängt vom Kind ab. Jedes Kind ist anders und braucht einen anderen Ansatz. Ich versuche, die Fantasie der Kinder zu nutzen und das Cellospielen zu einem großen Spiel zu machen so Geschichten zu erzählen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin? 
Ich habe so viele großartige Erfahrungen mit Musik gemacht. Eine davon ist sicher, als ich Berlioz mit dem London Symphony Orchestra im Barbican in London für 3000 Personen spielte. Oder Schuberts Unvollendete Symphonie mit dem Balthasar Neumann Ensemble in der Elbphilharmonie. Wenn du auf der Bühne alles von dir in die Musik gibst, und in dem Moment, in dem du aufhörst zu spielen für ein paar Sekunden niemand atmet… Das ist Magie.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast? 
Barbican, Elbphilharmonie Hamburg, Tonhalle Zürich.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde gerne Kammermusik mit der Pianistin Martha Argerich spielen, ich liebe sie einfach.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Wahrscheinlich Goldberg-Variationen von Bach. Ich denke, das Leben ist zu kurz, um Bachs Musik wirklich zu schätzen.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich liebe es, kleine Kammermusikabende zu spielen. Ich fühle eine starke Verbindung zu meinem Publikum, das gesamte Konzerterlebnis ist dann intimer.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie, Freunde und genug lachen!


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