Gesang mit Klavierbegleitung, Gesang mit Gitarrenbegleitung und Songwriting lernen bei
Lagioia Rogantini
Schreibe deine eigenen Songs
Lagioia ist Allround-Musikerin und Sängerin mit ganzem Herzen. Nachdem sie zwei Jahre in London gelebt und Songwriting studiert hat, ist sie seit 2021 in der Schweiz live solo und mit Band unterwegs und schreibt Musik, die heilt und verbindet. Neben der Pop- und Indie-Szene ist sie durch ihre Zugehörigkeit zur Hiphop-Rap-Cypher-Community «Style Bakery» auch genreübergreifend in verschiedenen musikalischen Szenen vernetzt. Über den Verein «Lauter» engagiert sie sich zudem für musikalische Newcomer.
Preis
10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930
Standort
Friedaustrasse 23
8004 Zürich
Instrument
Gesang mit Klavierbegleitung, Gesang mit Gitarrenbegleitung und Songwriting
Musikstil
Indie Soul, Pop, Indie Rock, Rap, Hip-Hop und Singer-Songwriter
Niveau
Anfänger und Fortgeschrittene
Sprache
Deutsch, Englisch und Italienisch
Alter
Lagioia Rogantini unterrichtet Schüler*innen ab 15 Jahren
Das bringe ich dir bei
Gesang (verschiedene Techniken wie z.B. Belting), einfache Begleitung auf Klavier und Gitarre, Improvisation, wie schreibe ich meine eigenen Songs, wie schreibe ich Songs für andere Projekte/Künstler*innen, Start und Weiterentwicklung deines eigenen Musik-Projekts, Vorbereitung für Bühnen-Auftritte, Music Business.
Ausbildung
- British and Irish School of Modern Music in London, Songwriting Diplom
- Songwriting Camp Sophie Hunger Wild Card
Projekte
Stücke / Werke von diesen Künstler*innen / Komponist*innen bringe ich dir am liebsten bei
Alicia Keys, Lola Young, Natasha Bedingfield, Marvin Gaye, Jennifer Hudson, London Grammar, Bruno Mars, Beyoncé, RAYE, Jorja Smith, Erykah Badu, Ben Howard, Christina Perri, Stevie Wonder, Miley Cyrus, Dua Lipa, RYX, Moses Sumney und Sticky Fingers
Interview mit Lagioia Rogantini
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Am meisten beeinflusst mich ein bunter Mix: Beyoncé, Ben Howard, Jorja Smith und Sticky Fingers, jede aus einem anderen Genre mit eigener Ausdruckskraft. Dazu die Klassiker der 70er wie Sister Sledge, Michael Jackson, Rick James, Bee Gees, Earth, Wind & Fire und Aretha Franklin, die sowohl Seele als auch Groove treffen. Heute höre ich auch viel Pop, zum Beispiel Lola Young, analysiere die Charts und lasse mich von aktuellen Sounds inspirieren.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich kann dir mehr als nur Technik beibringen. Gemeinsam finden wir dein «Warum» – warum du dich über Gesang, Songwriting und Geschichten ausdrücken möchtest – und machen es zu deinem persönlichen Ausdruck. Neben Technik und Improvisationsmethoden helfe ich dir, deine Stimme und deinen eigenen Stil zu entdecken und zu festigen.
Wie hast du singen gelernt?
Ich habe schon mit zwei Jahren auf der Bühne gestanden und «alle meine Entli» gesungen. Musik war von Anfang an tief in mir verankert. Als meine grosse Schwester mit Klavierunterricht aufhörte, übernahm ich ihre Stunden. Später habe ich Gesangsunterricht bei Leyla Stuber genommen, auch damals bereits über Instrumentor, um meine Technik zu verbessern und meine Stimme besser zu verstehen. Schön ist, dass ich all das Wissen und die Erfahrung nun selbst weitergeben darf.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Mein Vorgehen beim Songschreiben hängt ganz von meiner Stimmung ab. Manchmal taucht eine Melodie aus dem Nichts auf, die ich sofort in meinen Sprachmemos festhalte und später oder gleich weiter ausarbeite und den Text und weitere Melodien ergänze. Manchmal beginne ich mit Gedanken und Gefühlen – eigene Emotionen oder Geschichten, die existieren oder existieren könnten – und formuliere daraus einen Songtext. Danach entsteht nach und nach die Melodie für die einzelnen Teile, sodass Text und Musik eins werden. Bei vielversprechenden Songs, definitiv nicht bei allen, füge ich später weitere Instrumente hinzu, probe mit meiner Band, nehme im Studio auf und begleite den Song bis hin zum Release.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele heute auf einer Fender Stratocaster (elektrische Gitarre) wegen der angenehmen Haltung und ihres warmen, hochwertigen Sounds. Zusätzlich habe ich eine schlichte akustische Gitarre mit Nylonsaiten, die sanfter zu den Fingern ist. Und Klavier, weil nichts an die Ehrlichkeit und Natürlichkeit eines echten Klaviers herankommt.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Am meisten geholfen hat mir Konsequenz und Milde mit mir selbst. Tägliches Üben, auch wenn es nur zehn Minuten sind, mit Timer und ohne Handy (z. B. Gesangsübungen oder Object-Writing etc.). Viel Wiederholung, bewusstes Verlangsamen, um Details wirklich wahrzunehmen, und das Einbinden von Emotionen. An Tagen, an denen es nicht geht, versuche ich, nicht zu hart mit mir zu sein. Wichtig ist auch eine Umgebung, in der man sich wohlfühlt und laut sein darf.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mein Instrument ist ein Rundum-Paket: Gesang, Songwriting mit Storytelling und einer Energie, die direkt rüberkommt.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Beim Unterrichten achte ich besonders darauf, zuerst einen sicheren Raum zu schaffen, in dem wir uns auf Augenhöhe begegnen. Fehler gibt es nicht, wir lernen nur daraus. Ausserdem ist mir offene Kommunikation sehr wichtig. Mein Ziel ist es, dich auf deinem Weg zu unterstützen, dich zu motivieren und das Beste aus jeder Stunde herauszuholen. Nach jeder Stunde sollst du ein Gefühl von Erfüllung und Spass haben. Es ist wichtig rauszugehen und zu spüren, dass es sich wirklich gelohnt hat.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Meine Musikstunden gestalte ich individuell und angepasst an die jeweilige Person. Zu Beginn machen wir einen kurzen Check-in (wie geht es dir heute?), gefolgt von einem Stimm-Warm-Up. Anschliessend definieren wir gemeinsam ein Ziel für die Stunde, arbeiten gezielt an einem Song deiner Wahl (ob eigener Song oder Cover) und halten zum Schluss die möglichen Ziele für das nächste Treffen fest. Offene Fragen haben dabei immer Raum.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern gehe ich spielerisch und altersgerecht vor. Mir ist wichtig, zuerst Vertrauen aufzubauen und Freude an Musik zu vermitteln. Durch Bewegung, Spiele, Rhythmusübungen und einfache Songs, entdecken die Kinder ihre Stimme und ihren Körper. Inhalte und Tempo passe ich individuell an, sodass Lernen leicht, kreativ und ohne Leistungsdruck stattfinden kann.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Wenn mir Menschen nach Konzerten oder über Social Media erzählen, wie sehr sie meine Songs berühren oder ihnen geholfen haben, weiss ich, warum ich Musik mache. Ein besonderes Erlebnis hatte ich beim Busken: Eine fremde Person hörte mir lange zu, zeichnete mich dabei und schenkte mir danach die Skizze. Auch spontane Reaktionen wie Klatschen, Pfeifen oder Jubel während eines Songs machen diese Augenblicke für mich unvergesslich.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Auf der Piazza Piccola (welche nicht so «piccola» war :D) am Moon & Stars Festival in Locarno mit meinem Projekt LAGIOIA.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Miley Cyrus, da ich ihre Stimme liebe, sie sehr sympathisch finde und da ich ein grosser ehemaliger Hannah-Montana-Fan bin.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Wenn es viel regnet und ich mich in Nostalgie und Emotionen verlieren will: I Forget Where We Were von Ben Howard.
Wenn ich Kraft, Lebensfreude und trotzdem Raum für leise Balladen brauche: 21st Century Blues von RAYE.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Am liebsten auf besonderen Bühnen: im Greek Theater in LA, in versteckten Höhlen für intime Shows mit Kerzen etc., auf der Zürich Openair Main Stage aus Liebe zu Züri, an der Lake Stage in Montreux und irgendwann in der Royal Albert Hall in London.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Freundschaften, Work-Life-Balance, gutes Essen, Reisen, Deep-Conversations, zusammen etwas bewirken, Tiere.