Klavier (Piano) lernen bei

Lea Forster

Klassisches Klavierspiel nach Noten & Basics der Liedbegleitung

Lea Forster ist eine vielseitige Pianistin und spielt mit grosser Leidenschaft. Nach zahlreichen solistischen und regionalen Musikwettbewerben und Auftritten in der Schweiz ist sie zurzeit an kleineren Auftritten, Taufen oder Hochzeiten zu hören.

Lea Forster bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Lea Forster

Standort

Fürstenlandstrasse
9014 St. Gallen

Instrument

Klavier (Piano)

Musikstil

Klassik

Niveau

Fortgeschrittene und Anfänger

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Lea Forster unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren

Interview mit Lea Forster

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Ganz klar die russische Pianistin Varvara Nepomnyashchaya. Obwohl ich seit meiner frühesten Kindheit Klavier spielte, besuchte ich erst 14jährig zum ersten Mal ein klassisches Klavierrezital. Dieses war wegweisend für meine Zukunft. Während ihres Klavierspiels wurde mir erstmalig bewusst, welch wundervolle, ausdrucksstarke und emotionale Möglichkeiten in der Musik verborgen liegen. Von da an fasste ich den Entschluss, täglich intensiv Klavier zu üben, um selbst Emotionen, Gedanken und Empfindungen durch mein Klavierspiel zum Ausdruck zu bringen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Durch meine pädagogische Ausbildung kann ich individuell auf verschiedene Persönlichkeiten eingehen. Es fasziniert mich, verschiedene Charaktere kennenzulernen und individuell zu fördern. Für mich ist es immer wichtig, dass man im Klavierspiel einer Person auch ihre Einzigartigkeit, ihren persönlichen Ausdruck oder ihre Gefühle erkennt. Um diesen Ausdruck zu intensivieren, kann ich dich gerne unterstützen.

Wie gehts du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Ich beginne zu improvisieren mit einem bestimmten Grundgefühl/-gedanken. Sobald mir eine bestimmte Abfolge von Tönen gefällt, nehme ich sie mit dem Smartphone auf. Anschliessend höre ich mir das Motiv an und versuche es passend auszubauen. Bisher waren meine Songs rein instrumental mit dem Klavier im Fokus.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Schon immer stand in der Wohnung, wo ich aufgewachsen bin, ein Flügel. So kam ich schon als Kleinkind immer wieder in Kontakt mit dem Instrument und hatte Freude daran, einfache Melodien nach Gehör nachzuspielen. Vor meiner Schulzeit bekam ich Unterricht von meinem Vater, mit der Einschulung begann für mich dann auch der Klavierunterricht. Erst nach einigen Jahren an einem Klavierrezital einer russischen Pianistin wurde mir bewusst, wie ausdrucksstark Musik ist und welch Tiefgründigkeit in den Stücken liegt. Das war der wegweisende Tag, an dem ich beschloss, das Klavierspiel professionell und als grosse Leidenschaft zu verfolgen. Eigentlich wollte ich zuvor gar nicht an dieses Klavierrezital gehen und wollte das Eintrittsgeld lieber anderweitig verwenden. Ich war im Nachhinein aber sehr dankbar dafür, dieses Rezital besucht zu haben.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Zurzeit spiele ich hauptsächlich auf einem Hybridklavier. Das ist ein elektrisches Klavier ohne Saiten, mit Lautsprecher oder Kopfhörer. Speziell daran ist jedoch, dass im Inneren eine echte Flügelmechanik eingebaut ist, sodass es sich tatsächlich fast so anfühlt, als würde man auf einem richtigen Flügel spielen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Am meisten geholfen hat mir der Wille und die Vorstellung davon, das geübte Stück spielen zu können. Es brauchte auch viel Ausdauer, regelmässiges Üben und Leidenschaft, um schwerere Stücke interpretieren zu können. Zudem hilft auch Interesse am entsprechenden Komponisten und seiner Biografie, um das Stück noch besser interpretieren und verstehen zu können.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Möglichkeit mit Kopfhörer zu spielen und dabei trotzdem das Gefühl eines echten Klaviers/Flügels zu empfinden.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Es ist mir wichtig, dass Schülerinnen und Schüler dort gefördert werden, wo sie es wünschen, dass der Unterricht kurzweilig ist und Fortschritte beinhaltet. Der Schüler/die Schülerin soll sich in meinem Klavierunterricht jeder Zeit wohl fühlen und seine/ihre Wünsche äussern dürfen. Daher ist mir die persönliche Kommunikation sehr wichtig, sodass die musikalischen Ziele jederzeit klar definiert sind und an ihnen gearbeitet werden kann.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Die Musikstunden passe ich grundsätzlich immer den Bedürfnissen des Schülers/der Schülerin an. Normalerweise beginnt sie mit einem kurzen Gespräch über den aktuellen Lernstand. Dann wird musiziert und auf die individuellen Fragen eingegangen und an vereinzelten Stellen des aktuellen Songs/Stücks intensiv gearbeitet, sodass ein Fortschritt hör- und sichtbar wird. Zum Abschluss werden die Ziele für die Folgelektion festgelegt.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Dank meiner pädagogischen Ausbildung liegt mir das Unterrichten von Kindern besonders am Herzen und bereitet mir Freude. Wichtig sind hier der Lebensweltbezug und das Verständnis für das Denken und Handeln des Kindes. Es gibt spielerische Unterrichtsmethoden und Möglichkeiten, die schnelle Erfolgserlebnisse im Klavierspiel versprechen. Die Grundstruktur ist auch hier ähnlich wie bei Erwachsenen: In einem kurzen Gespräch gehe ich auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes ein, dann wird musiziert und geübt, zum Abschluss werden Ziele für die Folgelektion definiert.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Vor einigen Jahren habe ich am schweizerischen Jugendmusikwettbewerb teilgenommen und durfte dann ins Finale nach Lugano. Es war wunderschön, dort zu spielen und zudem durfte ich Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Schweiz kennenlernen und so neue Freundschaften schliessen.

Ein weiteres schönes Erlebnis war am Bahnhof St. Gallen. Durch eine Aktion vom Musikhaus Krompholz standen Klaviere an verschiedenen Bahnhöfen der Schweiz. Spontan entschied ich da, ein kleines Konzert zu geben. Es war wunderschön für mich, zu sehen, dass Leute dafür stehenblieben, zu filmen begannen, applaudierten und meine Musik wertschätzten.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das war die Bühne im Rahmen der Schlosskonzerte im Schloss in Heerbrugg. Dies war ein eindrückliches Erlebnis und hat mir viel Freude bereitet.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Mit Valentina Lisitsa. Im Rahmen eines ihrer Konzerte durfte ich sie mal persönlich kennenlernen. Sie ist eine sehr sympathische Person und mich beeindruckt, wie wunderbar ihr Charakter in ihrem Klavierspiel zum Ausdruck kommt. Mit jedem Ton vermittelt sie Freude und Leidenschaft, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Es gäbe viele Platten, die ich gerne mitnehmen würde, vor allem weil mir Musik aus verschiedenen Genres sehr gut gefällt. Müsste ich mich für eine entscheiden, wäre das wohl das Album «The Boy Who Knew To Much» von Mika. Seine Musik sorgt bei mir immer für gute Laune und macht mich fröhlich.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich liebe Bühnen und Plätze, die eine offene und einladende Atmosphäre ausstrahlen, bei denen die Leute zum Beispiel beim Vorbeilaufen stehen bleiben können, wenn ihnen die Musik gefällt. Oder Bühnen bei denen nicht nur die Musik, sondern auch ein Zusammensein im Fokus steht und die Leute aus dem Publikum z.B. nebenbei noch essen können. Die Atmosphäre wirkt dann etwas lockerer und entspannter, was ich sehr schätze.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Nebst der Musik beschäftige ich mich gerne mit dem Denken und Handeln von Menschen und lese gerne. Zudem unterstütze ich als ausgebildete Hypnosetherapeutin Klientinnen darin, ihre persönlichen Ziele zu erreichen und Ängste zu überwinden.
Wichtig für mich sind auch Freunde und Familie, denen ich einen Grossteil meiner Zeit widme.