E-Gitarre, Akustische Gitarre, Klassische Gitarre, Klavier (Piano) und Songwriting lernen bei

Marco Faoro

Gitarre, Klavier & Songwriting

Marco Faoro ist ein vielseitiger Gitarrist, spielt bei Forest Bloom und studiert Jazz am WIAM in Winterthur. Ausserdem ist er Keyboarder bei Steamy Pigeon Loft.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Marco Faoro

Standort

Lättichstrasse 8b
6340 Baar

Instrument

E-Gitarre, Akustische Gitarre, Klassische Gitarre, Klavier (Piano) und Songwriting

Musikstil

Jazz, Pop, Rock, Blues und Singer-Songwriter

Niveau

Fortgeschrittene und Anfänger

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Marco Faoro unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren

Interview mit Marco Faoro

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Der Wunsch, von der klassischen Gitarre auf die E-Gitarre umzusteigen kam ganz klar auf, nachdem ich meine erste Guns 'N Roses-CD in den Händen hielt und die unglaublichen Soli von Slash hörte. Heutzutage bewundere ich mehr Jazzgitarristen wie Wes Montgomery und Grant Green, die mit so einer Selbstverständlichkeit die imposantesten Lines über das Griffbrett bringen. Aber wenn dann wieder einmal „Estranged“ oder „November Rain“ im Shuffle-Modus auftaucht, bin ich immer noch hin und weg!

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Dadurch, dass ich mich in vielen unterschiedlichen Stilrichtungen bewege und bewegt habe, kann ich aus jedem Genre viel Gutes rausnehmen und optimal auf den*die Schüler*in zugeschnittene Übungen und Songs auswählen und beibringen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich hatte bereits einige Jahre an Erfahrung mit der klassischen Gitarre und wurde darauf an der Musikschule Baar für eine Schüler*innenband angefragt. An einem Mittwochabend bin ich dann noch mit der klassischen Gitarre aufgetaucht und obwohl ich die Songs schon grossartig übte, ging ich natürlich zwischen Drums und E-Gitarre völlig unter. Also musste sofort eine E-Gitarre her und eine Woche später konnte ich dann mitspielen und hörte auch zusätzlich, was ich überhaupt spielte.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Am Anfang eines Songs steht immer zuerst eine einzelne Idee. Das kann eine Akkordfolge sein, eine Melodie, eine Textzeile oder gar nur ein Thema. Das ist bei mir von Mal zu Mal anders, allerdings finden dann im Songwritingprozess Text und Sound (Stimmung, traurig oder fröhlich, etc.) immer mehr zueinander. Meine Songs unterteile ich dann meistens in die typische Struktur mit Strophen, Chorus, Bridge, Gitarrensolo etc. An manchen Tagen schreibe ich ganze Songteile, manchmal kommt keine Zeile dabei raus. Wichtig ist allerdings immer, zwischendurch zurückzuschauen, zu überarbeiten (mithilfe von Feedbacks) und das Beste aus der anfänglichen Idee herauszuholen.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Als grosser Slash-Fan musste natürlich eine Gibson Les Paul her, mit der ich zuhause auf meinem Übungsamp Fender Mustang III spiele. Für Konzerte spiele seit Beginn des Jahres auf meiner Archtopgitarre von Comins über einen kleinen weissen DV Mark Jazz Amp. Und auch das eine oder andere Effektgerät hängt noch dazwischen. Da bin ich insbesondere von den Allroundergeräten von Strymon begeistert.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Mein Durchhaltevermögen, weil die Gitarre ein Instrument ist, dass man nicht auf Anhieb beherrscht und auch nie ausgelernt hat.
Meine Neugier, da ich stetig dran bin, mich weiterzubilden und meine musikalischen Einflüsse ins Spiel einzubinden.
Mein Gehörsinn, weil man mit der Gitarre auch gleich sehr gut sein Gehör trainiert und somit bei beiden Gebieten parallel Fortschritte macht.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die E-Gitarre hat die Möglichkeit, unterschiedlichste Sounds zu produzieren, mal leise und mal ganz laut zu sein und ist eines der besten Instrumente, um seine eigenen Gefühle via Instrument mitzuteilen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte darauf, klare Inputs zu geben, mit denen der*die Schüler*in danach zuhause etwas anfangen kann. Dabei versuche ich, verschiedenste Bereiche aus Theorie und Praxis miteinander zu verbinden.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Je nach Fortschrittsgrad eine angepasste Einwärmübung zu Beginn ist wunderbar für einen guten Start. Danach passe ich meine Unterrichtsstunde auf den*die Schüler*in an: mit Notenlesen, ohne Notenlesen, Chords oder Impro, Rhythmik- oder Gehörübungen. Wichtig ist dabei, die Punkte auszugleichen, bei denen noch am meisten Potential besteht und die bereits gut ausgeprägten Eigenschaften weiter zu fördern. Zusätzlich soll immer klar sein, was genau das Ziel ist, worauf man gemeinsam hinarbeitet und diesem je nach Arbeitstempo Schritt für Schritt näher kommt. Beim Unterrichtsstoff selbst bin ich sehr offen, was genau der*die Schüler*in lernen will und begleite den Lernprozess mit selbstgetesteten Lehrmittel und selbstverfassten Übungen. Es kann zudem auch sein, dass ich mein Zweitinstrument, das Klavier, falls sinnvoll, in den Unterricht miteinbeziehe.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern kommt es auf den Mix drauf an. Besonders bei der Gitarre ist ein nicht unwesentliches Mass an Fingermotorik gefragt, und weil dies über Monate hinweg dauert, fokussiere ich mich nicht nur auf solche Übungen, sondern ergänze den Unterricht auch mit Rhythmusübungen, Tonleiterübungen am Klavier etc. Wichtig ist hierbei, bei den Kindern eine erste Bindung zur Musik zu erzeugen, damit sie Freude haben, Musik zu machen und Gitarre zu spielen, während sie stetig kleine Schritte vorwärts machen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Für meine Maturaarbeit 2016 hatte ich einen eigenen Song in den drei Stilen, Pop, Rock und Reggae geschrieben. Um diese drei Varianten aufzuführen, habe ich an der Musikschule Baar ein Konzert veranstaltet. Damit die Setlist nicht nur aus drei Songs besteht, habe ich mir aus den vielen Duetten, Bandsongs und Ensemblestücken in meinen Jahren an der Musikschule die Besten ausgesucht und somit ein rund 90 Minuten langes Set erarbeitet. Ich war den ganzen Tag auf den Beinen mit Aufstellen, Soundcheck, Hauptprobe mit jeder der ungefähr zehn Bühnenkonstellationen, und als dann der letzte Song über die Bühne ging und der Applaus kaum mehr abebbte, wusste ich: Das will ich immer machen, meine eigene Musik auf der Bühne zu präsentieren.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
An der EVZ-Meisterfeier 2022 vor rund 4000 Personen.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Wenn ich jemanden von den Toten erwecken könnte, würde ich den Jazzgitarristen Grant Green wählen, weil sein einzigartiger Mix aus Jazz und Blues-Elementen mich immer wieder begeistert und ich immens viel von ihm lernen könnte. Zurück im Diesseits würde ich mit der US-Band "The National" spielen wollen, weil sie einerseits meine Lieblingsband sind und ihre kreative, aber auch tiefsentimentale, berührende Art, Musik zu machen, vergöttere.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Was für eine fiese Frage! Das wechselt bei mir alle paar Tage wieder! Heute wäre es "Ghosteen" von Nick Cave & The Bad Seeds.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Da ich noch nicht auf allzu vielen Bühnen stand, gibt es da noch einige auf der Bucketlist. Doch einmal bei Sonnenuntergang auf einem riesigen Festival zu spielen, während alle sich in den Armen liegen und friedlich aufs Leben anstossen, das wäre ein Traum!

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Wenn das Leben zu 90% aus Musik besteht, sind die restlichen 10% umso wichtiger: Gesellige Abende mit guten Freunden (auch gerne mit einer Zigarre und einem guten Rum), die Liebe, Familie, Gesundheit und Menschlichkeit.

Empfehlungen für Marco Faoro

Brigitte, 59 Jahre, Kaufm. Angestellte, Zug

Marco ist ein super Gitarrenlehrer, der auf die Bedürfnisse und das Können der Schüler eingeht. Immer mit neuen Ideen, die gut umzusetzen sind. Er spielt das zu erlernende "Stück" vor und ich darf ihn mit dem Handy aufnehmen, sehr wertvoll.

Milutin , Milutin

Ich war auf der Suche nach einem Gitarrenlehrer, der mir nicht nur 2-3 Accords und ein paar Rhythmen beibringen kann, sondern viel mehr (e.g: spielen nach Noten, Parallel ein wenig Musiktheorie erklären/beibringen, unterschiedliche Musik Richtungen probieren spielen, nützliche Tips und Tricks…). Weil Marco ein guter und, für meine Bedürfnisse, qualifizierter Gitarrenlehrer ist, macht er das sehr gut!

Sandra, 31, Rotkreuz

Marco ist ein toller Lehrer und hat mir sehr geholfen mich zu verbessern. Ich hatte seit der Kindheit kein Instrument mehr gespielt und war somit komplette Anfängerin auf der E-Gitarre. Dank Marcos geduldiger Art und und seiner Erfahrung macht es unglaublich Spass ein neues Instrument zu erlernen!