Trompete lernen bei

Mareike Kaiser

Trompete für Klassik, Pop und improvisierte Musik

Mareike Kaiser ist eine vielseitige Musikerin aus dem Klassischen Bereich mit grosser Leidenschaft zur Musikphysiologie und der "Psychologischen Beratung“. Mit Feingefühl möchte sie ein ganzheitliches Musizieren, das sich aus dem Training in Persönlichkeit, Körper, Klang und Potential zusammensetzt vermitteln.

Mareike Kaiser bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Mareike Kaiser

Standort

Pfingstweidstrasse 96
8005 Zürich

Instrument

Trompete

Musikstil

Klassik, Renaissance, Barock, Romantik, Moderne, Pop und Improvisierte Musik

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Mareike Kaiser unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren

Interview mit Mareike Kaiser

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Wynton Marsalis und Maurice Andre, da sie beide unglaublich vielseitig waren und sind, ein hohes technisches Niveau spielen und in ihrem Spiel so viel Musikalität steckt!

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich bin der Meinung, dass das Trompete spielen so leicht wie möglich funktionieren sollte. Bei mir lernt man effizient seine Kräfte einzusetzen und die Trompete auch mit Leichtigkeit spielen zu können. Mein Fokus ist definitiv auf der Musikalität und einer leichten Höhe.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Als ich 8 oder 9 Jahre alt war, wollte ich Trompete lernen, da der Posaunenchor in unserem Dorf immer in der Kirche gespielt hatte und ich das unglaublich schön fand. Meine Eltern waren recht skeptisch und fanden, dass dieses Instrument viel zu laut sei. Eines Tages bin ich dann mit 9 Jahren zum Posaunenchor gegangen und habe dort gesagt, dass ich gerne „jetzt“ Trompete lernen möchte und wurde dann mit einem Instrument nach Hause geschickt - zunächst ein Horn, da es im Lager keine Trompeten mehr gab - und ab durfte ich zu einer Blechbläserin werden. Später bin ich dann zur Trompete gewechselt.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Bei mir gibt es im Equipment einen guten Mix. Ich verbringe gerne viel Zeit beim Ausprobieren und wenn es etwas gut klingt, dann spiele ich es. So findet sich bei mir neben einer Yamaha Wechseltrompete eine Kühn C-Trompete, eine Schmid Drehventiltrompete aus Potsdam und eine EGGER Barocktrompete.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Die Fähigkeit an mein eigenes Spielen und meine eigene Musikalität zu glauben. In der Musikausbildung wird einem so oft gesagt, wie man etwas spielen muss und wie man klingen muss. Man wird viel kritisiert, was auch beim Lernen hilft. Doch irgendwann muss jede*r Musiker*in seinen*ihren eigenen Stil rausfinden und sich selbst beim Üben zuhören, um zuschauen: Gefällt mir eigentlich selbst, was ich da gerade spiele? Dieser Moment, den Mut zu entwickeln, meine eigene Interpretation zu spielen und selbst auszuprobieren, war für mich ein Turning-Point.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Fast Alles! Die Trompete kann so herrlich laut und aufdringlich klingen, sie kann aber auch sanft und gesanglich zu Herzen rühren. Sie ist wunderbar vielseitig.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte auf ein gesundes Musizieren. Mir ist es wichtig, dass Technik in förderlichem Rahmen geübt wird und keine Überforderung auftritt. So möchte ich gerne einen leichten Zugang zur Trompete ermöglichen. Rote Köpfe und pochende Halsadern beim Spielen gibt es bei mir nicht. :-)

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Wir spielen uns gemeinsam ein, dabei gibt es ab und zu einen neuen Input oder eine neue Übung. Meistens versuche ich 50/50 Technik und Repertoire zu unterrichten.Bei anstehenden Konzerten oder Technikproblemen kann das natürlich auch mal schwanken. Generell stimme ich die Lektion auf den*die Schüler*in ab.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Je nach Alter und Vorerfahrung anders. Mir ist es wichtig, dass jede*r seine*ihre eigene Überoutine bekommt.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Eine Tournee in Asien zu spielen und dort wie ein Popstar bejubbelt zu werden. Man, das war eine tolle Stimmung auf einem Konzert!

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
-

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Manu Delago würde mich sehr interessieren, da er mit Handpan unterwegs sehr aussergewöhnliche Musik macht und ich diese Mischung mit der Trompete sehr spannend fände.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?

-

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich liebe loungige Atmosphäre wie ein Restaurant oder eine Kneipe. Leider ist es uns klassischen Musiker*innen nicht so oft vergönnt, dort zu spielen. Aber ich mag es sehr, an Orten zu spielen an denen klassische Musik eher ein Nischenphänomen ist.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich spiele sehr gerne Theater und halte ab und zu auch mal Lesungen. Mit meiner Stimme zu experimentieren macht mir grossen Spass. Dazu liebe ich es in die Natur raus zu gehen.