Musikunterricht, der zu dir passt

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Klavier
Klavier, Keyboard, Synthesizer und Orgel lernen bei

Mario Scarton

Klavier, Keyboard & Synthesizer für Jazz und Pop

Mario Scarton ist als Pianist und Keyboarder in der Szene sehr gefragt. Er spielte Konzerte mit William White, Heidi Happy, Adrian Weyermann, Palkomuski, Lobith, Reza Dinally, Tinu Heiniger und vielen mehr. Aktuell arbeitet er an seinem Solo Programm.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Instrument

Klavier, Keyboard, Synthesizer und Orgel

Musikstil

Jazz, Pop, Ambient, Electronic, Reggae, Funk und Soul

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Jazz und Pop Styles

Alles, was mit Synthesizer zu tun hat

Analoge Klangsynthese checken

"Think like a Guitar Player on the Keyboard" sprich: "Wie setze ich Effekte gezielt ein?"

Wie bereite ich mich auf Studio Jobs vor?

Vorbereitung für Aufnahmeprüfungen der Hochschulen

Komposition, Harmonielehre und Gehörbildung

Ausbildung

Eidg. anerkanntes Lehrdiplom der Jazzschule Bern / Unterricht bei Joe Haider und William Evans

Weiterbildungen:

Aufenthalt in New York, Jazzkurs in Siena, Klavierunterricht bei Kenny Werner und Marc Copeland

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Radiohead, James Blake, Herbie Hancock, Thelonious Monk und Chilly Gonzales
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Interview mit Mario Scarton

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Kenny Kirkland (fantastischer Jazz & Pop Pianist, langjähriges Mitglied der Sting-Band) hat mich in meinen Anfängen nachhaltig beeinflusst. Dank ihm bin ich dann in die Tiefen des Jazz eingetaucht. Auch Ray Charles und Bob Marley gehören zu meinen Favoriten, da diese Musiker ein unglaubliches Gespür für Timing haben.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Alles auszuprobieren: So entsteht spannende Musik!

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Als Teenager hatte ich mit meinen Jungs eine Reggae Band, in der ich Klavier spielte. Da wir keinen Bassisten hatten, habe ich mir einen Roland Juno 60 Synthesizer gekauft und damit versucht, den Bass zu ersetzen. Mit dieser Band spielte ich mein erstes Konzert im Jugendcafé Albisrieden, jetzt besser bekannt als Vorstadtsounds Festival.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Mehr oder weniger analoge Instrumente: Fender Rhodes, Wurlitzer, Roland Juno 60, Nord Stage Piano, Hohner Clavinet und halt alles, was schön und eigen klingt.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Mein Gehör, Durchhaltewille, Spass und Lust am Entdecken haben mir über all die Jahre sehr geholfen. Ich übe immer noch weiter, weil es zum Glück noch so viel zu entdecken gibt. Das mitspielen mit den original Songs und das Nachspielen von Solos sehe ich als eines der wichtigsten Elemente um sich eine gute Phrasierung anzueignen. Beim Kopieren der grossen Musiker lernt man fast alles, was es braucht: Timing, Phrasing, Voicings, usw.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Das Klavier brennt länger als die Geige :-) Scherz beiseite: Tasteninstrumente sind zum Komponieren sehr übersichtlich, und mit Synthesizern kann man unglaubliche Klangwelten erschaffen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Für mich ist ein entspannter Musikunterricht der Schlüssel zur Kreativität. Ich achte darauf, was vorhanden ist, und fördere diese Talente. Parallel dazu liefere ich Inputs und helfe bei musikalischen Problemen jeglicher Form, sei es technischer Natur, oder wie man ein Solo aufbaut. Oder Fragen wie z.B.: Wie harmonisiere ich Akkorde? Wie programmiere ich einen Synthesizer? Wie nehme ich das ganze mit Computer auf? Diese Aufstellung könnte endlos sein. Wie oben schon erwähnt ist Spass und Lust am Entdecken der Schlüssel für einen lustvollen Musikunterricht.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Da jede Persönlichkeit eigen ist, kann man diese Frage schwierig generalisieren. Es kommt darauf an, wo die Stärken und Schwächen der Schülerin / des Schülers liegen. Ich denke mir, dass in einer guten Musikstunde sicher Aufwärmen mit schon geübtem Material, Technikübungen, Gehörbildung, Timing-Übungen, Songs nachspielen und Improvisation (Klavier/Keyboard/Synthesizer Solos Nachspielen) vorhanden sein sollten.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich versuche das ganze spielerisch anzugehen. Grundsätzlich arbeite ich mit Kindern anfangs nur nach Gehör und nehme die Hausaufgaben mit dem Iphone oder Laptop auf. Die Notenkenntnisse lasse ich mit der Zeit einfliessen, um auch Stücke ab Blatt zu spielen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
An einem Konzert ist meine dreifache Keyboard-Burg (Fender Rhodes, Korg Cx 3 Orgel, Roland SH 1000) zusammengekracht und der Sängerin vor die Füsse gefallen. Im Nachhinein eine lustige Anekdote, im Moment totaler Schock.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die Avo Session in Basel und die Hauptbühne am Open Air St. Gallen mit Adrian Weyermann.

Mit welcher/m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Schwierig zu beantworten. Im Improvisationsbereich sicher mit Miles Davis, weil er Improvisation und Songstruktur zu einem ganz eigenen Sound verwebte. Von der Soundvielfallt her wäre Pink Floyd sehr interessant.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Momentan würde ich "Retrograde" von James Blake mitnehmen. Dieses Album ist für mich kompositorisch und soundmässig sehr inspirierend.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
In der Carnegie Hall, New York - Ist halt einfach Kult für mich, oder am Glastonbury Festival

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Gutes Essen, spannende Bücher, verschiede Kulturen und Kunst.


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