Cello lernen bei

Martina Zimmerli

Cello für Klassik, Rock & Pop

Martina Zimmerli ist eine begeisterte Cellistin und Pädagogin. Sie spielt am liebsten in Kammermusikformationen und singt zudem in einem Vokalensemble.

Martina Zimmerli bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Martina Zimmerli

Standort

Albrechtstrasse 9
8406 Winterthur

Instrument

Cello

Musikstil

Klassik, Rock und Pop

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Martina Zimmerli unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren

Interview mit Martina Zimmerli

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Am meisten haben mich meine Mitsänger*innen in meiner langjährigen Jugendchorzeit geprägt. Einige davon sind bis heute meine besten Freund*innen. Zudem bin ich schwer beindruckt von der Geigerin Patricia Kopatchinskaya. Ich bewundere ihr unglaubliches Timing und die Notwendigkeit in der Aussage ihrer Musik.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ein zentraler Pfeiler meines Unterrichts ist das Hören. Je mehr wir voraushören, umso genauer können wir so spielen, wie wir uns ausdrücken möchten.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ganz zu Beginn habe ich Kinderlieder gesungen, die ich bereits kannte und mich dabei mit meinem Cello begleitet. So war ich von Anfang an mitten in der mehrstimmigen Musik und es hat gleich nach etwas geklungen. Sehr gerne habe ich meine Stücke zum Besten gegeben.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele schon sehr lange auf meinem Cello. Es hat mich schon durch viele schöne und intensive musikalische Momente begleitet. Ich denke, wir kennen uns sehr gut.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Am meisten hat mir meine Begeisterung fürs gemeinsame Musizieren beim Üben geholfen. Mit anderen zusammen bin ich immer näher an die Musik gerückt und konnte dann zuhause «im stillen Kämmerlein» gut weiter arbeiten, da ich die Vorstellung der ganzen Musik in mir hatte.Zudem hilft manchmal auch mein dicker Schädel beim Dranbleiben.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Beim Cellospielen hörst du die Töne nicht nur, sondern spürst die Schwingung, je nach Boden, bis in die Füsse. Die Musik wird zur Ganzkörpererfahrung.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Eine gesunde Haltung und ein frei fliessender Atem helfen dir, die Musik so zum Klingen zu bringen, wie sie du dir vorstellst. Es ist mir wichtig, dass du die Cellotechnik fundiert lernst, damit wir darauf aufbauen können und du möglichst selbstständig wirst. Wenn du Musik nach Noten spielst, sollen dir diese Noten helfen und nicht eine komplizierte Zeichensprache bleiben.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Die Kombination aus musikalischem Fliessen und genauer Detailarbeiten macht es meiner Meinung nach aus. Wichtig ist mir, dass wir grundsätzlich an Themen arbeiten, die dir ein Anliegen sind. Aufbauend auf deine Wünsche entscheiden wir gemeinsam, wo du in der Stunde überall Inputs von mir brauchst.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern kombiniere ich sehr gerne das Singen mit dem Cellospielen, was übrigens in jedem Alter sehr hilfreich sein kann.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Unsere Konzerte in Island mit dem Schostakowitsch Trio. Die raue Natur und die unglaublich intensive Musik, das hat sich einfach perfekt ergänzt.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das KKL in Luzern.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Mit dem Schlagzeuger der Band Leprous.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich nehme lieber einen anderen Menschen mit, dann können wir die Musik gleich live machen. Mal hören, was da alles so klingt auf dieser Insel.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich spiele am liebsten dort, wo das Publikum ganz nah ist, und ich eine Verbindung mit den Zuhörer*innen spüre.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Viel Energie und Lebensfreude spüre ich, wenn ich draussen bin. Am liebsten an einem Lagerfeuer, auf dem wir im besten Fall noch ein gutes Essen zubereiten. Zudem arbeite ich gerne in einer kleinen Schreinerei als Hilfsschreinerin.