Gesang und Gesang mit Klavierbegleitung lernen bei

Matteo Simonin

Gesang für Pop, Jazz, Chanson & New Wave / Klavierbegleitung

Matteo ist in verschiedenen Pop-, Chanson- und Jazz-Projekten aktiv, als Lead Sänger sowie als Side Mensch für backing Vocals und Synthesizer.

Matteo Simonin bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Matteo Simonin

Standort

Hebelstrasse 138
4056 Basel

Instrument

Gesang und Gesang mit Klavierbegleitung

Musikstil

Chanson, Jazz, New Wave und Pop

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprache

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch

Alter

Matteo Simonin unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren

Interview mit Matteo Simonin

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Ich finde es schwierig, nur eine Person zu wählen. Aber wenn es wirklich sein muss, würde ich David Bowie sagen. Seine Musik hat sich immer weiterentwickelt, und ich schätze es am meisten, bei Künstler*innen immer wieder überrascht zu werden. Er ist für mich ein Model musikalischer Neugierde kombiniert mit künstlerischer Freiheit.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich kann dir helfen, die richtige Balance, zwischen Kopf und Bauch (Instinkt und denken) zu finden, um als Sänger*in ein*e vollständige*r und unabhängige*r Musiker*in zu werden.

Wie hast du singen gelernt?
Ich bin singend durch meine Kindheit gegangen. Als Kind war nie irgendeine Art von Hemmung mit dem Singen verbunden. Ein bisschen später hat sich meine Stimme und die meiner Altersgenoss*innen verändert und ich habe beobachtet, wie viele Menschen um mich herum Singhemmungen entwickelten. Das hatte auch viel zu tun mit wie die Schule mit dem Singen umgegangen ist. Dies hatte auch Einfluss auf meine eigene Beziehung mit der Stimme. Heute, ganz besonders im Rahmen meines Studiums in der Hochschule, muss ich immer darauf achten nicht zu vergessen, wie intuitiv und freudvoll singen bleiben soll.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Immer anders. Ich wechsle gerne zwischen den folgenden Methoden ab, sobald ich mit einer Idee steckend bleibe: Stift und Notenpapier, mit oder ohne Klavier, Sprachmemos, Loopgeräte, Ableton, Sibelius.
Meistens kommt die Musik leichter als Wörter, aber ich finde es sehr spannend und challenging, diese Kombination zu erschaffen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Meine Stimmbänder (in Kombination mit meinem ganzen Körper), weil sie immer dabei sind. Ich entdecke jetzt die Synthesizer Welt mit einem Korg Minilogue und werde immer vertrauter mit Ableton Live.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Neugierde und Aufgeschlossenheit. Weil einem jede musikalische Stilrichtung etwas beibringen kann.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Stimme hat Mensch immer dabei und ist bei jede*r ganz einzigartig. Die Mechanismen der Stimme sind unsichtbar und funktionieren meistens unterschiedlich. Ausserdem ist sie ein offenes Fenster für die Emotionen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Auf gesunden Umgang mit der Stimme, mich der*dem Schüler*in anzupassen (Repertoire, Motivationen) und darauf, dass sie vorbereitet sind, mit anderen Menschen zu musizieren.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Immer anders, je nachdem was uns aktuell beschäftigt und was du möchtest. Eine Stunde kann in verschiede «Kapitel» eingeteilt werden, z.B. als Körper-Warmup, Einsingen, Rythmus-Arbeit, Repertoire-Arbeit, Diskussion über Musik, Arrangement, Zusammenspiel, Impro, Gehörbildung and many more.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Mir ist es am wichtigsten, mit all meinen Schüler*innen an Musik zu arbeiten, die konkret und erlebbar für sie ist. Sie müssen verstehen, dass Musik keine abstrakten Töne auf einem Blatt ist, sondern verbindbar mit Konzerterfahrungen, gemeinsamen Hören und Zusammenspiel.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Kürzlich durfte ich mit meinem Projekt als erstes Konzert ausserhalb des Studiums, als Vorband vor einer Musikerin spielen, die mich seit ich nach Basel gezogen bin, sehr inspiriert. Der Abend war für mich ziemlich surreal.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Label Suisse in Lausanne oder la case à chocs in Neuchâtel.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mit Kate Bush, weil ich sie sehr gerne kennenlernen würde.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Wenn ich heute dorthin segeln müsste, würde ich «Grace» von Jeff Buckley mitnehmen. Wegen Jeffs stimmlicher Wildheit und Freiheit und seinen harmonischen Überraschungen.

(Darf ich auch einen Plattenspieler mitnehmen? Und Solarzellen?)

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich mag kleine dunkle Clubs lieber als grosse Bühnen. Ich hätte so gern im Keller der «Offbar» gespielt, wo ich sehr schöne Konzerte als Publikum erlebt habe.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Kochen, Cinema, Spazieren gehen und unter Menschen sein.